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Gemeinde Großenwiehe

Wappen der Gemeinde Großenwiehe

Keno Jaspers (Bürgermeister)

Alte Bredstedter Straße 1a
24969 Großenwiehe

(04604) 9863778
(01520) 9797316

E-Mail:
Homepage: www.grossenwiehe.de

Die Gemeinde Großenwiehe setzt sich mit dem Bürgermeister und aus folgender Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen zusammen:

 

 Gemeindevertretung Großenwiehe 2023 


Aktuelle Meldungen

Film zum Ehrenamt

(18.​09.​2026)

Ehrenamt hat viele Gesichter – und viele Geschichten!

Für unseren Tag des Ehrenamtes haben wir drei Menschen getroffen, die sich seit vielen Jahren mit viel Engagement ehrenamtlich einsetzen. In unserem Film erzählen sie von einem Projekt, das ihnen besonders am Herzen liegt:

 

🌱 Karen Blümcke nimmt uns mit in ihren Wandelgarten im Kastanienweg 13.

🍎 Ulrich Hinz erzählt von der Obstbaumwiese am Waldrand.

📚 Clarissa Klatt zeigt uns den Bücherschrank vom Dorfverschönerungsverein in der Begegnungsstätte.

 

Drei Menschen, drei Projekte – und ganz unterschiedliche Wege, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.

 

Der Film wird am Samstag beim Tag des Ehrenamtes auf der großen Leinwand auf der Bühne gezeigt. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon jetzt!

 

Denn: Es gibt noch viele weitere Projekte, Vereine und Möglichkeiten, sich hier ehrenamtlich zu engagieren.

 

📅 19.09.2026 | 10–17 Uhr
📍 Turnhalle der Grundschule Großenwiehe

Foto zur Meldung: Film zum Ehrenamt
Foto: Ehrenamt im Interview

Kinderanimation & Verpflegung am Tag des Ehrenamtes in Großenwiehe!

(12.​09.​2026)

Am 19.09.2026 von 10–17 Uhr heißt es: Mitmachen. Begegnen. Zukunft gestalten.

Neben vielen tollen Vereinen und spannenden Einblicken erwartet euch auch ein buntes Programm für die ganze Familie:

 

🎈 Kinderanimation mit Hüpfburg & buntem Kinderprogramm

📚 Bücherbus
🎭 Puppenspieler um 14:30 Uhr
☕🍰 Kaffee & Kuchen
🥪 Belegte Brötchen

 

Kommt vorbei, lernt unsere Vereine kennen, kommt ins Gespräch und entdeckt, wie vielfältig Ehrenamt in unserer Gemeinde ist.

 

📍 Turnhalle Grundschule Großenwiehe
🗓️ Samstag, 19. September 2026
⏰ 10–17 Uhr

 

Wir freuen uns auf euch! 

[Zur Veranstaltung: Tag des Ehrenamtes]

Foto zur Meldung: Kinderanimation & Verpflegung am Tag des Ehrenamtes in Großenwiehe!
Foto: Kinderanimation & Verpflegung am Tag des Ehrenamtes

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

(09.​09.​2026)

Am 10. September 2026 findet der Bundesweite Warntag statt. Dabei werden die Warnsysteme in Deutschland getestet.

Der Warntag soll zeigen, ob die verschiedenen Warnsysteme im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig soll die Bevölkerung besser über die Möglichkeiten der Warnung informiert werden.

Was passiert am Warntag?

Ab 11:00 Uhr wird eine Probewarnung ausgelöst. Die Warnung wird zunächst über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an verschiedene Warnanbieter weitergegeben.

Dazu gehören zum Beispiel Rundfunksender und App-Anbieter. Die Probewarnung wird anschließend über verschiedene Warnwege verbreitet, unter anderem über:

  • Fernsehen

  • Radio

  • Smartphones

Zusätzlich können die Länder, Landkreise und Gemeinden eigene Warnmittel einsetzen. Dazu können zum Beispiel Sirenen oder Lautsprecherwagen gehören.

Die Warnung kann deshalb je nach Wohnort über unterschiedliche Wege ankommen.

Warum gibt es den Bundesweiten Warntag?

Der Bundesweite Warntag ist ein Stresstest für die Warnsysteme. Er soll zeigen, ob die technische Warninfrastruktur funktioniert.

Außerdem soll der Warntag:

  • die Aufmerksamkeit für das Thema Warnung erhöhen,

  • die verschiedenen Warnmittel bekannter machen,

  • über das richtige Verhalten im Notfall informieren und

  • die Fähigkeiten der Bevölkerung bei Selbstschutz und Selbsthilfe stärken.

Wann kommt die Entwarnung?

Gegen 11:45 Uhr wird eine Entwarnung ausgelöst.

 

Die Entwarnung erfolgt über die Warnkanäle und Endgeräte, über die zuvor auch die Probewarnung verbreitet wurde.

 

Wichtig: Die Warnung am 10. September 2026 ist nur ein Test. Es besteht keine Gefahr.

 

Der Bundesweite Warntag bietet eine gute Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen und sich über das richtige Verhalten in Notfällen zu informieren.

 

Weitere Informationen und hilfreiche Tipps zur Vorsorge und zum richtigen Verhalten in Notfällen bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Dort können Sie unter anderem Informationsmaterial und den aktuellen Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ herunterladen. Informationen und Ratgeber des BBK

 

Gemeinsam gut vorbereitet – für die Sicherheit in Großenwiehe.

Foto zur Meldung: Bundesweiter Warntag am 10. September 2026
Foto: Bundesweiter Warntag - Infografik

Stellenausschreibung Gemeinde Großenwiehe

(05.​08.​2026)

Die Gemeinde Großenwiehe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt drei Betreuungskräfte (m/w/d) für den Offenen Ganztag der Grundschule Großenwiehe und der Außenstelle Lindewitt (12,5 und 17 Wochenstunden, unbefristet, mind. EG S 2 TVöD).

 

Hier finden Sie die komplette Stellenausschreibung als PDF: https://www.amt-schafflund.de/fileadmin/content/pdf/Jobs/Stellenausschreibung_Betreuungskraefte_12_5_und_17_Std._OGT_Grossenwiehe-Lindewitt_Sommer_2026.pdf 

Ihre Bewerbung: 

 

Auf die Stellenausschreibung können Sie sich bis zum 31. August 2026 bewerben. 

 

Richten Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung mit vollständigen Unterlagen inklusive:

  • Bewerbungsanschreiben

  • lückenlosem tabellarischen Lebenslauf

  • Zeugnissen/Nachweisen zu den genannten Anforderungen

  • eine Auflistung Ihrer absolvierten Fortbildungen

 

per E-Mail ausschließlich im PDF-Format und in einer Datei an:

 

 

oder postalisch an das: 

Amt Schafflund, Der Amtsvorsteher, Tannenweg 1, 24980 Schafflund, Stichwort: „Bewerbung Betreuungskräfte (m/w/d) Gemeinde Großenwiehe“. 

 

Bei Angabe einer Mailadresse erfolgt die Kommunikation zum Verfahren per Mail.

Foto zur Meldung: Stellenausschreibung Gemeinde Großenwiehe
Foto: Stellenausschreibung Gemeinde Großenwiehe OGT

Bürgermeisterbericht Juni

(21.​06.​2026)

Liebe Großenwieherinnen und Großenwieher,

 

die Sommerferien stehen vor der Tür. Damit beginnt auch im politischen Kontext eher die ruhige Zeit. Aber ruhig und Gemeinde Großenwiehe – das sind zwei Begriffe, die nicht wirklich zusammenpassen. Irgendwie ist immer etwas los und die politischen Entscheidungen bleiben nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern werden fleißig umgesetzt.

 

In den letzten Monaten hatten wir wieder viel auf der Agenda. Hiermit ein Rückblick auf Teile der Ereignisse, Events und Aufgaben, die wir gemeinsam umgesetzt haben. Ich werde versuchen sie nach Aufgabenfeldern aufzuteilen, aber viele Dinge sind auch übergreifend.

 

Dieses Mal ist es wieder ein längerer Text, dafür ist die Sommerpause auch ganz gut und man muss es ja auch nicht an einem Stück lesen.

 


Direkt zum Thema:

 


Aus dem Bauausschuss:

  • Anfang Juni hat die Abnahme der Arbeiten an der Dorfstraße stattgefunden. Im Großen und Ganzen sind die Arbeiten zufriedenstellend abgeliefert worden. Es gibt Details, die in der kommenden Zeit noch ausgebessert werden müssen, andere werden über die Garantiezeit genau beobachtet und für bestimmte Arbeiten wird ein geldlicher Abzug vorgenommen, da eine Ausbesserung nicht im Verhältnis stehen würde. Die Qualität des Asphalts ist lt. externer Untersuchungen sehr gut, allerdings sind in der Ausführung, bedingt durch vielzählige Einflüsse, Fehler und Ungenauigkeiten entstanden. Da wir nicht Auftraggeber der Maßnahme sind, liegt die Abwicklung sowohl beim Land als auch beim direkten AG – wir haben unsere Bedenken angemeldet und dafür möchte ich mich auch bei Bernd Thomsen bedanken, der bei einer Vorabnahme bereits gute Hinweise geben konnte. Ist immer gut einen Fachmann in der Gemeinde zu haben.

  • Ebenfalls Anfang Juni sind die Oberflächen des Kirchstiegs und einen Teil des Grabenackers erneuert worden. Leider führen solche Maßnahmen immer kurzfristige Herausforderungen für die Anwohner mit sich, aber dies ist, auch bei bester Planung, nicht zu verhindern. Ich danke für euer Verständnis.

  • Das Dörpshuus hat eine neue Außenbeleuchtung erhalten. Wir hoffen damit jetzt eine bessere Ausleuchtung zu haben.

  • Der neue Mulchkopf für unseren Traktor ist bestellt und kann hoffentlich kurzfristig die gewünschte Arbeitserleichterung für unsere Gemeindearbeiter bringen.

  • Die Tennishalle erhält in absehbarer Zeit eine neue Haupteingangstür, da die alte Tür in die Jahre gekommen ist.

  • In den Sommerferien werden in der KITA an der Grundschule Fenster ausgetauscht und damit in Verbindung stehende Arbeiten ausgeführt.

  • Die Arbeiten an der Freiflächenphotovoltaikanlage der Fa. Max Solar werden jetzt kurzfristig begonnen. Am 13.07. findet der offizielle Spatenstich statt. Die jetzigen Teilflächen müssen im September fertiggestellt sein.

  • Die Ausschreibung für den Schul- u. Sporthallenbau wird jetzt erarbeitet und wir hoffen, dass wir zum Jahresende die Ausschreibungsunterlagen versenden können.

  • Im Neubaugebiet werden jetzt kurzfristig weitere Straßenlaternen und Wegbeschilderungen aufgebaut.

  • Ab Ende der Sommerferien wird das ehemalige Feuerwehrgebäude der Feuerwehr Schobüll zur Interimsrettungswache für das DRK umgebaut. Der Einzug soll im Januar 2027 stattfinden.

  • Der Großbatteriespeicher der Fa. Kyon Energy Solutions am Umspannwerk Sillerup liegt in den Zügen der Fertigstellung. Der Plan ist es, in diesem Jahr die Einspeisung ins Netz zu erstellen.

Weitere Arbeiten:

  • Im Sandfang des Biotopes am Ringweg ist eine Ölsperre eingebaut worden.

Planungen, die beschlossen und zur Ausführung freigegeben sind:

  • Die Ausführungsplanung für die Verlängerung des Radweges am Bahnhofswinkel und der Wanderuper Str. – Ziel ist es, die Arbeiten im Herbst zu beginnen.

  • Machbarkeit zur Umplanung der Straßenführung im Gewerbegebiet Schobüllhuus.

  • Ertüchtigung der Radwegbeleuchtung an der Dorfstraße.

Genereller Status über weitere Projekte:

  • Windkraft: alle Planungen für die zukünftigen Standorte der Windkraft sind als Planung eingereicht worden. Für das Gebiet Loftlund sind zwei Projektierer in gemeinsamer Planung, um Synergien zu nutzen und die Fläche optimal zu nutzen.

  • Großbatteriespeicher: alle Planungen für die zukünftigen Großbatteriespeicher liegen im Genehmigungsprozess. Am geplanten Standort Wieheberg wird über ein Umspannwerk nachgedacht. Am Umspannwerk Sillerup wird ECOSTOR nördlich des Umspannwerkes Anfang 2027 mit den Arbeiten beginnen. Insgesamt liegt eine Planung mit 7 Großbatteriespeichern in der Gemeinde vor.

  • Freiflächenphotovoltaik: In diesem Jahr sollen auch die Arbeiten von der Fa. GreenTech Hamburg in Loftlund losgehen. Die Gemeindevertretung hat grünes Licht für eine weitere Fläche am Umspannwerk Sillerup gegeben.

  • Rechenzentrum: Zurzeit wird an der Realisierung eines Rechenzentrums in Großenwiehe geplant. Die gewünschten Standortfaktoren des Landes sind erfüllt.

  • Radweg nach Oxlund: Nach vielen Anläufen können wir feststellen, dass wir keine Fördermittel abgreifen können. Zurzeit finden Überlegungen statt, die Arbeiten kostgünstig in Eigenleistung zu erstellen. Näher werden wir uns damit Anfang 2027 beschäftigen.

  • Mögliche Erschließung zwischen Süderlücke und Flensburger Straße: Zurzeit finden Gespräche über ein mögliches Erschließungsszenario statt. Es werden Vorplanungen gemacht, mit den Behörden gesprochen und mit Gutachtern über verschiedene Möglichkeiten debattiert. Nähere Informationen folgen, sobald wir sprechfähig sind. Es gibt noch keine festgelegten Optionen.

  • Insgesamt sind viele zukünftige Projekte beim Kreis und Land vorgelegt worden, um eine generelle Machbarkeit abzuprüfen. Diese Projekte sind als Konzept eingereicht worden und beinhalten einen bunten Blumenstrauß an Ideen. Erste Gespräche mit der Landesplanung sind positiv, allerdings wird dies ein langer Weg.


Vom Bauhof:

  • Personell werden wir eine Zeitlang auf Sven Petersen verzichten müssen, da er gesundheitstechnisch ausfällt. Wir werden Hilfeleistung in Anspruch nehmen, wenn notwendig. Sollte in der kommenden Zeit das Eine oder Andere liegenbleiben, habt bitte Verständnis dafür. Gebt gerne Bescheid, wenn dringliche Dinge anstehen.

  • In den letzten Wochen waren unsere Mitarbeiter interdisziplinär unterwegs. Sie haben das große Gemeindegebiet auf Vordermann gehalten, aber auch andere Tätigkeiten ausgeführt.

  • Rund um das Mahnmal auf dem Friedhof wurde die Anlage neu angelegt.

  • Unsere Bauhofmitarbeiter haben aktiv Hilfestellung für Veranstaltungen geleistet, ob Kinderfest, Jubiläum des Reitvereins oder der Einweihung unserer neuen Feuerwehrfahrzeuges.

  • Des Weiteren sind Kleinmaschinen eingekauft worden, um die Arbeit vor Ort zu erleichtern.

  • Leider müssen wir feststellen, dass die Ablagerung von Müll und die Entsorgung von Müll in den öffentlichen Mülleimern enorm zugenommen hat. Es wird viel Hausmüll, Sperrmüll usw. einfach daneben gestellt.

  • Des Weiteren haben unsere Bauhofmitarbeiter oft mit Verschmutzungen zu kämpfen, die viel Arbeitszeit binden und nicht notwendig sind. Als Beispiel: Es werden an der Wiehebek ungebrauchte Hundekotbeutel aus dem Spender genommen und in die Wiehebek geschmissen; es wird an Parkbänken der produzierte Abfall (Zigarettenkippen, Getränkeflaschen usw.) nicht in bereitgestellte Mülleimer entsorgt, sondern einfach auf den Boden geworfen. Hier sollten wir in Zukunft gegenseitig drauf achten, dass wir den Arbeitsumfang und die damit verbundenen Kosten nicht noch weiter in die Höhe treiben.

  • Grünannahmestelle: In diesem Jahr wird der letzte Termin am 04.07.2026 sein und wir beginnen bereits wieder am 01.08.2026. Somit versuchen wir dem Wunsch nach kürzeren Schließzeiten im Sommer nachzukommen.


Aus dem Sozial-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss:

  • Hier war in der letzten Zeit wieder viel Bewegung. Unser alljährliches Kinderfest hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Lange Vorausplanungen und gute Teamarbeit haben hier super funktioniert.

  • Im Juni hatten wir die Kinder der 3. u. 4. Klasse der Grundschule wieder zu Besuch. Hier geht es uns darum, den Kindern das Dörpshuus zu eigen zu machen, Demokratieverständnis zu fördern und Teilhabe zu sichern. Dieses Mal hatten wir das Thema „Kinderseite im HGV-Blatt“, denn auch die Jüngsten stöbern bereits im HGV-Blatt.

  • Auch das Ferienprogramm für die Kinder war wieder auf der Tagesordnung. Auch dieses Jahr bietet die Gemeinde Großenwiehe ein tolles Angebot. Danke an Wolfgang Franz, der uns auch in der Ferienzeit zur Verfügung steht.

  • Des Weiteren laufen die Planungen für den Ehrenamtstag im September – viele Planungsgespräche haben stattgefunden – nähere Informationen werden folgen.

  • Bereits jetzt sind die Planungen für den neuen Jahreskalender in vollem Gang.

  • Die Planungen für die Seniorenfahrt der Gemeinden Lindewitt und Großenwiehe stehen fest. Nähere Informationen werden folgen.

  • Auch zur Einweihung des neuen Feuerwehrfahrzeuges waren die Mitglieder des Ausschusses mit vollem Elan dabei.

Weitere Events:

  • Amtsringreiten am 15.06.2026

  • Tag des Ehrenamtes inkl. Weltkindertag am 19.09.2026

  • Apfelpirat am 26.09.2026

  • Packen der Kalender 2027 im November

 

Ein relativ neues Angebot in der Gemeinde ist der Kreativtag. Hier ist eine wachsende Nachfrage zu verzeichnen. Er wird nun bis zur Sommerpause je zwei Mal für Erwachsene und Kinder stattfinden.

 


Aus dem Zentral- und Bildungsausschuss (ZBA):

  • In den letzten Monaten war das Thema Offener Ganztag ein Schwerpunkt. Gesetzliche Änderungen fordern hier eine Neuaufstellung bzw. Anpassung der Rahmenbedingungen in den Gemeinden. Leider sind diese Rahmenbedingungen vom Gesetzgeber nicht zu Ende dekliniert und das bedeutet, dass der ZBA ein „Damoklesschwert“ abzuwehren versucht, ohne die eigentlichen gesetzlichen Eckpunkte vom Gesetzgeber in Gänze ausformuliert zu haben. Dies ist super geglückt und neue Satzungen für den offenen Ganztag sind auch mit Hilfe von Nils Nowak entstanden. Danke dafür.

  • Des Weiteren werden aufgrund der gesetzlichen Änderungen auch das Thema Personal und generelle Aufstellung des offenen Ganztags bearbeitet.

  • Als weiterer Schwerpunkt wird aktiv an den neuen Vertragsentwürfen der Kindertagesstätten gearbeitet. Auch dies ist bedingt durch eine gesetzliche Änderung notwendig.

  • Auch das Thema Notfallinfopunkt ist ein Thema, mit dem sich der ZBA ernsthaft auseinandersetzt.

  • Im Augenblick arbeitet der ZBA an der Gestaltung einer Satzung über Ehrungen für verdiente Bürgerinnen und Bürger.

Die Themen des ZBA bilden die Grundlage unseres gemeindlichen Handelns. Sie sind stark von der aktuellen Gesetzgebung abhängig und die Kunst besteht darin, aus einer eher übergreifenden Gesetzgebung eine lokal angepasste Grundlage für unser Handeln hier in der Gemeinde zu definieren. Eine große Aufgabe, die aber das Fundament unserer Möglichkeiten darstellt und daher so immens wichtig ist. Einen großen Dank an die hervorragende Arbeit des ZBA.

 


Aus dem Finanzausschuss (FA):

  • Eine Kombinationsarbeit aus ZBA und FA hat in der letzten Zeit an der Neufassung der Hundesteuersatzung gearbeitet.
    Das Hundegesetz Schleswig-Holstein gibt den Ordnungsämtern die gesetzliche Grundlage bei Vorfällen mit Hunden die mögliche Gefährlichkeit zu ermitteln. Beispielsweise bei Bissen gegen Menschen oder wenn Hunde andere Tiere hetzen oder reißen. Sollten die Ermittlungen ergeben, dass von dem betroffenen Hund auch zukünftig eine Gefahr ausgehen kann, wird er für gefährlich erklärt.
    Steuerrechtlich ist es möglich, dass solche für gefährlich erklärten Hunde anders behandelt werden als nicht eingestufte Hunde. Dies ist bereits in vielen Gemeinden in der Satzung festgelegt und der FA hat sich für eine Anpassung der Hundesteuer ausgesprochen. Folgender Beschluss ist hier gefasst worden:

    • Für jeden Hund, der von der Ordnungsbehörde gemäß Gesetz über das Halten von Hunden (HundeG) als gefährlich eingestuft wird: Das 15-fache des Steuersatzes nach Absatz 1.

  • Gleichzeitig wurde über die Anpassung der allgemein geltenden Hundesteuer gesprochen. Hier ist der Hintergrund, dass wir für Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer eine Möglichkeit bieten wollen, die Hundesteuer zu ermäßigen. Dazu ist folgender Beschluss gefasst worden:

    • Die jährliche Hundesteuer wird um 50 % reduziert, wenn die Halterin/der Halter des Hundes einen Nachweis über das Bestehen einer anerkannten Prüfung zum Hundeführerschein gemäß den Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein erbringt. Der Nachweis ist bei der Amtsverwaltung vorzulegen. Die Reduzierung gilt nur für den ersten Hund pro Haushalt und wird ab dem Jahr gewährt, in dem der Nachweis erstmals vorgelegt wird.

    Durch diesen Beschluss wollen wir die Möglichkeit geben, durch eine persönliche Weiterbildung, die jährlichen Kosten zu reduzieren. Darüber hinaus, kann eine fachliche Weiterbildung zum allgemeinen Vorteil werden.

  • Des Weiteren hat der FA den Beschluss getroffen, die Aufwandsentschädigung für künftige Funktionen in der FFW Großenwiehe-Schobüll anzupassen. Durch die Zusammenlegung der Wehren stellt sich unsere Gemeindewehr professioneller auf und die Einsatzhäufigkeit ist bereits jetzt stark gestiegen. Um die personelle Neugestaltung zu sichern, ist eine Anpassung aus Sicht des FA sinnvoll – hier besteht breiter Konsens.

  • Des Weiteren hat der FA die Zahlung von freiwilligen Leistungen an Vereine und Verbände genehmigt, die einen Antrag gestellt haben.

 

Wie man sieht, arbeiten unsere Ausschüsse an vielen wichtigen Themen für unsere Gemeinde. Die genannten Punkte sind allerdings nur ein Auszug dessen, was an Themenbereichen bearbeitet wird.

 

Hiermit möchte ich mich für die tolle Arbeit unserer Gemeinderatsmitglieder bedanken. Es ist eine super Zusammenarbeit und der Geist „des lösungsorientierten Denken und Handelns“ steht bei allen Mitgliedern und Themen im Vordergrund.


Es ist viel Arbeit, aber die Resultate motivieren. Zu sehen, dass politische Beschlüsse zu wirklichen Veränderungen führen, ist einfach nur befriedigend. Vielen Dank für euren Einsatz für unsere Gemeinde. Wir sind ein tolles Team.

 


Weitere Informationen aus der Gemeinde:

  • Natur AG: In den letzten Monaten fleißig an vielen Projekten gearbeitet. Vom Anlegen von weiteren Blühwiesen, Anpflanzung von Obstbäumen über die Pflege der angelegten Flächen war alles dabei. Erst kürzlich haben die Mitglieder Igel, die in der Winterruhe in einer Wildtierauffangstation „aufgepäppelt“ wurden, in Großenwiehe ausgewildert. Ein tolles Projekt – danke für eure Arbeit.

  • Rehkitzrettung: zurzeit wieder sehr aktiv. Ihre Arbeit sichert, dass die Kitze eine gute Überlebenschance haben und die Einsätze geben recht, denn einige Kitze wurden bereits gerettet. Vielen Dank an das ganze Team – früh morgens, wenn andere noch schlafen seid ihr unterwegs und macht eine tolle Arbeit.

  • Mit Ausgang dieses Schuljahres verabschieden wir unsere FSJ-Kraft aus der Schule, Hanna Fleddermann. Wir sind dankbar für deinen Einsatz und hoffen, dass wir dir den Einstieg in die weitere berufliche Laufbahn geebnet haben und wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg.

  • Rettungsweg im Gewerbegebiet Wiehekrug: Es wird momentan über die Erstellung eines zusätzlichen Rettungsweges nachgedacht. Sollte die Zufahrt aus irgendwelchen Gründen nicht passierbar sein, ist eine Notzuwegung für die Anlieger notwendig.

  • Neubaugebiet: Zurzeit sind bis auf 5 Grundstücke alle freien Flächen verkauft und werden bebaut. Das Gebiet ist organisch gewachsen und es besteht immer noch Nachfrage nach Flächen in der Gemeinde. Die große unbebaute Fläche im Neubaugebiet war geplant für den sozialen Wohnungsbau. Da wir keine Kontingente erhalten haben und in Zukunft auch damit nicht rechnen können, wird diese Fläche durch unsere AG neu begutachtet und die Kriterien zur Bebauung neu definiert. Der Wunsch nach kompaktem Wohnbau ist weiterhin vorhanden – Ziel ist es, trotz nicht gefördertem Wohnraum, bezahlbaren Wohnraum herzustellen.

  • Private Investoren: An vielen Ecken und Kanten wird im Moment gebaut. Viele private Investoren sind aktiv. Als Gemeinde begrüßen wir diese Entwicklung, da es ein gutes Zeichen dafür ist, dass Großenwiehe sich weiterentwickelt. Besonders begrüßen wir den offenen Dialog mit den Investoren. Dies gilt ganz besonders auch für die größeren Projekte, die ggf. ortsbildprägend sein werden. Die transparenten Gespräche, mit den meist lokalen Investoren, und der konstruktive Austausch schaffen Vertrauen. Danke dafür.

  • Reit- u. Fahrverein: hat vor kurzem 100-jähriges Bestehen gefeiert. Es war ein toller Tag und wir konnten Gäste von Nah und Fern begrüßen. Auch an politischer Prominenz hat es nicht gefehlt. Die Außenwirkung des Vereines strahlt weit über die Grenzen Großenwiehes und sogar Schleswig-Holsteins. Großenwiehe ist ein Begriff und das Jubiläum zeigt, wieviel möglich ist durch freiwilliges Engagement. Vielen Dank für eure Arbeit, die Großenwiehe auf der Landkarte Deutschland markiert.


Feuerwehr:

In den letzten Jahren ist viel passiert. Vom Neubau des Gerätehauses, über den gemeinsamen Einzug, bis hin zur freiwilligen Zusammenlegung der Ortswehren Schobüll und Großenwiehe. Es wächst zusammen, was zusammen gehört – ein Prozess, den die Mitglieder der Wehren eigenständig entwickelt haben.

 

Die Zusammenlegung der Wehren ist das i-Tüpfelchen in einer enormen Entwicklung. Nicht nur personell, sondern auch fachlich hat sich die gemeinsame Wehr zu einer starken Einsatzgruppe entwickelt, die organisch zusammengewachsen ist und wo Teamgeist im Vordergrund steht.

Das neue Fahrzeug ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Wehr – aber das Bild ist noch nicht zu Ende gemalt. Der Weg wird weitergehen und nicht zuletzt durch die Ansiedlung einer Rettungswache, werden wir weitere Professionalisierung erfahren.

 

Der Weg des Zusammenwachsens war nicht immer einfach. Es hat viel Zeit gekostet und das ist gut so. Die Politik hat schon früh den Wunsch geäußert, aber die Kameradinnen und Kameraden haben eigenständig, in ihrem Tempo den Takt angegeben. Eine gute Entwicklung.

 

Natürlich ist es immer schwer Veränderungen mitzutragen. Viele gute Zeiten gab es in beiden Wehren an den verschiedenen Standorten. Über lange Jahre gab es eine Koexistenz und jetzt ist es eine Einheit.

 

Ich möchte mich für diesen Prozess bedanken, für euer Engagement und euer Vertrauen, auch in uns als Politik. Gemeinsam habt ihr eine Truppe aufgebaut, die im Kreisgebiet ihres Gleichen sucht.

 

Danke an alle Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr Schobüll, dass ihr diesen Weg mitgegangen seid. Zwei tolle Truppen, die jetzt eine Einheit bilden. Vielen Dank dafür. Ihr könnt alle stolz auf euch sein.

 


Unternehmerdialog:

Im Juni gab es den ersten Unternehmerdialog in Großenwiehe.

 

Vielen Dank an die Nord-Spedition, dass ihr die Räume zur Verfügung gestellt habt. Das Event war eine Gemeinschaftsplanung der WIREG, der IHK und der Handwerkskammer zusammen mit der Gemeinde.

 

Unser Gedanke war und ist, für die künftigen Dialoge eine Plattform zu schaffen, um die Entwicklung der Gemeinde mit den Unternehmern zu gestalten. Wir wünschen uns für die Zukunft einen guten Austausch mit der Unternehmerschaft, um ihre Bedarfe zu erkennen und gemeinsam Ideen für die Standortsicherheit und den Ausbau der Attraktivität zu gewährleisten.

 

Das erste Arrangement war vielversprechend und ist aus unserer Sicht ein guter Start für weitere Dialoge. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dies möglich gemacht haben und hoffe auf weiteren, guten Austausch – auch außerhalb solcher Events. Wir sind für euch da.


Notfallinfopunkt:

Die Gemeinde hat mit dem Dörpshuus jetzt eine Anlaufstelle für den Notfall im bevöklerungsschutzrechtlichen Kontext.

 

Unser Event im Juni hat einen tollen Überblick über dieses wichtige Thema gegeben.

 

Wir haben eine AG, die sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzt. Ein Thema, welches in den letzten Jahren wenig präsent war. Gerade deshalb arbeitet die AG sich Stück für Stück nach vorne. Die Mitglieder machen eine tolle Arbeit und es hilft gewaltig, dass die Gruppe aus Mitgliedern besteht, die auch beruflich mit dieser strukturellen Arbeit zu tun haben.

 

Diese AG wird auch in den kommenden Monaten arbeiten und die Aufgaben bearbeiten, denn einen richtigen Abschluss wird es nicht geben, da die Anforderungen sich verändern und wir im Prozess auf Neuerungen reagieren müssen oder besten Falls proaktiv handeln können. Ich bin sehr froh, dass diese Gruppe so tolle Ergebnisse erarbeitet, die am Ende für uns alle einen riesigen Mehrwert bringen, wenn der Notfall eintritt. 

 

Danke für eure Arbeit – in der Hoffnung, dass es nicht notwendig wird.

 


Öffentlichkeitsarbeit:

Unsere Öffentlichkeitsarbeit trägt Früchte.

 

Durch die Bespielung der sozialen Medien haben wir eine große Reichweite erreicht. Nicht nur um uns herum wird unser Handeln gesehen, auch im Kreisgebiet und über diese Grenzen hinaus weiß man mittlerweile was Großenwiehe ist.

 

Eine kleine Anekdote dazu: Im Juni traf ich zufällig auf 2 Radfahrer, die hier im Imbiss aßen. Die beiden waren Franzosen und sind von Kopenhagen auf dem Rückweg nach Toulouse gewesen. Ich fragte, warum sie durch Großenwiehe fahren würden und die Antwort war, dass der eigentliche Plan die Ostküste war, sie aber im Internet soviel Positives über Großenwiehe gelesen hatten und sie neugierig geworden waren.

Auf die Frage, ob Großenwiehe ihren Vorstellungen entsprechen würden sagten sie, dass sie sich das Dorf genauso vorgestellt hatten und es hier sehr hübsch fanden.

 

Also: Die Öffentlichkeitsarbeit funktioniert und ich bin dankbar dafür, dass Clarissa Klatt hier so tolle Arbeit macht.

 


Generelle Entwicklung in der Gemeinde:

Im Augenblick wird konzeptionell an vielen Fronten geplant und im Hintergrund gearbeitet. Dies hat damit zu tun, dass viele Akteure mitspielen müssen und es wäre falsch, in dieser Phase der Entwicklung jede Idee öffentlich zu machen. Nur so viel:

 

Unsere Gemeinde steht zukünftig vor notwendigen Veränderungen, um sich nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Seit 2023 haben wir uns einen Zukunftsplan für unsere Gemeinde erarbeitet.

 

Es geht hier um die nachhaltige, positive Entwicklung der gesamten Gemeinde und dafür sind finanzielle Mittel notwendig. Die Gemeinde hat einen positiven Haushalt, allerdings sind 85 % der Finanzmittel für pflichtige Leistungen bereitzustellen. Die restlichen 15 % Prozent können als freiwillige Leistungen an Vereine, Projekte usw., die das gesellschaftliche Leben ermöglichen, verteilt werden.

 

Da die Zuweisungen von Mitteln vom Land und Bund – wenn überhaupt – nur schwer zu bekommen und mit hohen Auflagen verbunden sind, lag die Überlegung nahe, die Einnahmenseite der Gemeinde durch nachhaltige und sinnvolle Investitionen zu verbessern.

 

Diese Verbesserungen sollten auf Sicht positive Effekte für unsere Bürgerinnen und Bürger haben und somit war die Überlegung, die erneuerbaren Energien als Lösung zu wählen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird sich in vielerlei Hinsicht als WIN-WIN-Situation für die Gemeinde darstellen.

 

Eine Machbarkeitsstudie zur Wärme- u. Energieversorgung hat uns frühzeitig Handlungsfelder aufgezeigt – die Aufgabe bestand darin, den Ausbau gemeinschaftlich zu denken und alle Akteure zu einem gemeinsamen Ziel zu führen.

 

Da wir im Vorwege eine Fernwärmeinfrastruktur besitzen, Strom aus erneuerbaren Energiequellen vor Ort produzieren und die Landflächen von lokalen Bürgerinnen und Bürgern gepachtet werden, fielen die offenen und transparenten Gespräche über das Ziel der Energieautarkie allenthalben auf fruchtbaren Boden.

 

Das Thema Energiekosten und lokale Daseinsfürsorge beschäftigt die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde direkt und eine Verbesserung im Bereich der finanziellen Entlastung, aber auch der notwendigen Energiewende, ist für die Entwicklung der Gemeinden eine Chance, die neue Möglichkeiten eröffnet.

 

In den letzten Jahren haben wir einen Plan entwickelt, wie eine nachhaltige und sozialgerechte Energiewende funktionieren kann. Die Gemeindevertretung hat den Bau von 7 Großbatteriespeichern, 19 zusätzlichen Windmühlen, ca. 200 ha Freiflächenphotovoltaik und einem Umspannwerk genehmigt. Darüber hinaus finden zurzeit ernsthafte Gespräche über die Ansiedlung eines Rechenzentrums statt.

Die Aufgabe bestand und besteht darin, die verschiedenen Akteure zum gemeinsamen Auftreten zu bringen.

Fragen, wie:

  • Wärmeversorgung: Wie sichern wir die Wärmeversorgung durch die lokale Biogasanlage, die 2/3 der Gemeinde versorgt, nach Wegfall der EEG?

  • Energy-sharing: Wie lösen wir die Herausforderung des nicht fertig definierten „Energy-sharings“?

  • Bürgerbeteiligung: Was und wie definieren wir Bürgerbeteiligung?

  • Partizipation: Wie können Bürgerinnen und Bürger partizipieren, die aufgrund der finanziellen Situation keine Beteiligungen zeichnen können?

  • Sozialgerechte Energiewende: Wie schaffen wir es eine sozialgerechte Energiewende vor Ort zu gestalten?

 

Diese Fragen und viele mehr, sind Grundlage für Überlegungen gewesen, die in einem Konzept zusammengefasst wurden und im Prozess angepasst werden müssen.

 

Die Arbeiten für Großbatteriespeicher und für die Freiflächenphotovoltaik sind bereits angelaufen. Viele Projekte sind bereits positiv beschieden und andere noch im Genehmigungsprozess. Bis 2032 werden hoffentlich viele Projekte realisiert sein.

 

Die Akzeptanz der Planungen in der Gemeinde ist sehr hoch. Bereits jetzt abgeschlossene Verträge mit den Investoren lassen es zu, dass wir den Neubau der Grundschule inkl. einer Sporthalle finanzieren können.

 

Lokale Investoren planen bereits jetzt Investitionsprojekte im Bereich Wohnbau, gesellschaftlicher Daseinsfürsorge (Ärztezentrum usw.), Ansiedlung von Gewerbe usw. Der Faktor der günstigen, erneuerbaren Energie ist für viele Investoren ein Ansiedlungskriterium und die Nachfrage ist stark gestiegen.

 

Unser Zukunftsplan für Großenwiehe nimmt bereits Formen an und Gespräche mit der Landesplanung sehen vielversprechend aus.

 

Die Entscheidung für den Ausbau der erneuerbaren Energie weckt Investoreninteresse und wird uns die geplante nachhaltige Entwicklung gehen lassen können.

 

Positive Signale zum Thema „Energy-sharing“, Doppelnutzung von Einspeisepunkten usw. helfen uns für diesen Prozess und kommen langsam aus Berlin.

 

Ohne ein ganzheitliches Konzept wäre das Ziel der Energieautarkie nicht erreichbar. Transparentes Handeln und offene Gespräche sind Grundlage für die Akzeptanz.

 

Der wohl wichtigste Aspekt: Die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger mitzudenken, die Energiewende sozialgerecht zu denken und zu gestalten und die Wertschöpfung hier vor Ort zu behalten.

 

Wenn hier von einem Konzept die Rede ist, dann bedeutet dies, dass viele verschiedene Bereiche mit eingedacht wurden:

  • Wohnraumproblematik

  • Gewerbeansiedlung

  • Infrastruktur

  • Tourismus

  • Erneuerbare Energien

  • Soziale Daseinsfürsorge

  • Bildungseinrichtungen

  • Kultur

  • Gemeindliche Haushaltssituation

  • Nachnutzung von Gebäuden

  • Ärztliche Versorgung

  • Nahversorgung

  • Verkehr

  • Naturschutz

  • Wachstumspotentiale

  • usw.

 

Das soll heißen, wir haben versucht, von außen auf Großenwiehe zu schauen, die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten zu definieren, aber auch die Konsequenzen mit zu bewerten.

 

Hierzu haben wir viele Gespräche geführt, auch mit Externen – und ja die Aufgabe ist riesig.

 

Es gibt auch keine Garantie für den ganzheitlichen Erfolg, aber unsere Ziele sind definiert und im Prozess werden wir sehen, welche Herausforderungen uns entgegnen. Wir sind von vielen äußeren Faktoren abhängig – aber wir wollen einfach mal machen.

 

Eine Aussage ist mir hängengeblieben bei den ganzen Gesprächen:
„Was ihr da vorhabt ist riesig – ich möchte nicht in eurer Haut stecken, aber das Konzept ist cool und mehr als rund“. Ich nehme das als positives Signal und freu mich auf den gemeinsamen Weg. 

 

Seht es uns nach, dass wir euch im Rahmen der Möglichkeiten informieren werden.

 

Natürlich wird auch in Zukunft hier und da mal eine „Sau“ durchs Dorf getrieben und das ist auch verständlich, aber wenn es etwas zu berichten gibt, wird dies auf den offiziellen Wegen passieren.

 

Alles in allem könnt ihr sehen, hier ist richtig was los.

 

Ich könnte weitere Seiten füllen über die tolle Arbeit des Gemeinderates, unserer fleißigen Angestellten und freiwilligen Ehrenamtler, denn ohne das Zusammenspiel aller hier in der Gemeinde wäre vieles nicht möglich.

 

Es freut mich am meisten, dass wir mittlerweile gemeinsam entwickeln – hier und da sind noch Strukturen, die eher „Ich-bezogen“ agieren, aber generell stelle ich fest, dass wir uns als Dorfgemeinschaft verstehen und viele das Gemeinwohl in den Vordergrund stellen.

Wir bestimmen selbst, wie wir leben wollen und gemeinsam geht eben besser.


Denn eins ist klar, nur wenn wir als Gemeinschaft bereit sind zu wachsen, dann wird es erfolgreich.

 

Vielen Dank für euer Interesse und euch allen einen schönen Sommer,

 

Keno J. Jaspers

Foto zur Meldung: Bürgermeisterbericht Juni
Foto: Bürgermeister Keno Jaspers

Bürgermeisterbericht April 2026

(27.​04.​2026)

Liebe Großenwieherinnen und Großenwieher,


seit dem letzten Bericht im HGV-Blatt ist wieder viel passiert hier in unserer schönen Gemeinde. Stück für Stück lösen wir – von kleineren Projekten bis zu etwas anspruchsvolleren Aufgaben – alles, was dazu führt, unsere Gemeinde auf Vordermann zu bringen.

 

Um euch ein wenig zu informieren, was alles so passiert, kommen hiermit einige der Projekte, an denen wir arbeiten:

Grünpflege und Außenanlagen

Langsam aber sicher kommen wir aus den Wintermonaten heraus. Das ist für unsere Bauhofmitarbeiter wieder die Zeit, die Grünpflege zu beginnen, unsere Außenanlagen aufzufrischen und das Gemeindegebiet wieder hübsch zu machen.

 

In den letzten Wochen haben unsere Mitarbeiter u. a. viele Außenbänke im Gemeindegebiet aufgefrischt. Es wurden marode Konstruktionen ausgetauscht, es wurde gestrichen und hier und da sind neue selbstgebaute Sitzbänke aufgestellt worden. Es wurde intensive Grünpflege betrieben und an vielen Stellen – auch mit Hilfe von Ulrich Hinz, unserem lokalen Baumpfleger – wurde Totholz entfernt und fällfähige Bäume entnommen. Hecken wurden beschnitten und Flächen für die kommende Sommersaison vorbereitet.

 

Darüber hinaus sind Straßenschilder erneuert, Sandspielplätze aufgefüllt worden und seit Kurzem haben wir begonnen, unsere Holzbushaltehäuschen mit einem neuen Wetterschutzanstrich zu versehen.

Spielplätze und Grünannahmestelle

Vor einigen Wochen war der Spielplatz-TÜV wieder vor Ort. Alle 12 Spielplätze sind kontrolliert worden und die Beanstandungen sind alle zeitnah erledigt worden. Die Liste war nicht sehr lang – ein gutes Zeichen dafür, dass unsere Mitarbeiter kontinuierlich dafür sorgen, dass alles sicher ist.

 

Unsere Grünannahmestelle hat wieder geöffnet und erfreut sich gutem Zulauf. Unsere Mitarbeiter an der Grünannahmestelle haben gut zu tun und immer ein freundliches Wort für unsere Kunden.

Ortsgestaltung und Naturschutz

Im Bereich der Ortsgestaltung und des Naturschutzes sind auch einige Dinge passiert. An der Holzhütte im Ortskern haben unsere Bauhofmitarbeiter ein wetterfestes Spielbrett mit dem Spiel „4 gewinnt“ aufgebaut. Der Dorfverschönerungsverein hat diese Aktion geplant und eine lokale Windparkgesellschaft hat das Spiel finanziert. Hierfür einen riesigen Dank, denn bereits des Öfteren wurde das Spiel genutzt.

 

Die Naturschutz-AG war auch fleißig und hat im Bereich der Hundewiese Insektenhotels aufgebaut. Diese sind von den dänischen Pfadfindern gebaut worden. Darüber hinaus sind im Biotop zwischen Kastanienweg und Ringweg diverse Nistkästen für Vögel und Fledermäuse aufgehängt worden. Diese haben wir vom Kreis gesponsert bekommen. Bereits jetzt herrscht dort reges Treiben – Wohnraum scheint auch bei Vögeln ein Problem zu sein.

 

Hinter dem Gemeindehaus (Kirche), wo die Container gestanden haben, hat die Gruppe die Vorarbeiten für eine Blühwiese betrieben. Auch in diesem Bereich sind Nist- und Brutkästen aufgehängt worden.

 

Entlang des Waldes auf dem Weg zur Reithalle hat die Gruppe gemeinsam weitere Bäume gepflanzt. Alle Arbeiten werden von der Gemeinde unterstützt, aber durch die Gruppe selbst finanziert. Kürzlich hat die Gruppe vor Ort von Passanten eine Spende erhalten – vielen Dank dafür. Wer möchte, kann die Gruppe gerne auch mit Spenden unterstützen.

 

Projekte sind noch viele geplant in diesem Jahr. Zum Herbst wird die Gruppe zusammen mit dem Naturschutzverein „Obere Treenelandschaft“ eine Wiedervernässung eines Hochmoores in Großenwiehe vornehmen. Die Kosten dafür übernimmt das Land und in diesem Zuge werden wir versuchen, das umliegende Waldstück ein wenig auf Vordermann zu bringen.

 

Als Nächstes wird die Gruppe eine Fläche für eine Blühwiese am Sportplatz vorbereiten. Die Einsaat und Pflege übernimmt unsere FSJ-Kraft Hanna Fleddermann zusammen mit Kindern aus der Grundschule. Ein tolles Projekt, um den Jüngsten das Thema Biodiversität anschaulich zu machen.

Infrastruktur und Baumaßnahmen

Auch im Bereich der Infrastruktur und Baumaßnahmen ist einiges passiert. Am Sandacker haben wir die geplante Straßenentwässerung fertiggestellt. Das Regenwasser wird jetzt über eine Rohrleitung in ein Sickerbecken in das dahinterliegende Waldstück entwässert.

 

Auch im Bahnhofswinkel sind die Baumaschinen aktiv gewesen. Die Hauseigentümer haben durch Umbaumaßnahmen am Grundstück dafür gesorgt, dass keine Schottersteine vom Grundstück auf den Straßenkörper gefahren werden können und somit ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer bilden. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass der Straßenbelag nicht durch die harten Schottersteine beschädigt wird.

 

Unsere Hoffnung ist jetzt, dass auch die umliegenden Hausbesitzer dafür Sorge tragen, dass ihre Schottersteine nicht in den öffentlichen Raum eingetragen werden. Dies gilt im Übrigen für das ganze Gemeindegebiet, denn die öffentlichen Flächen sind sauber zu halten, um Sicherheit für andere zu gewährleisten. Als Gemeindevertretung haben wir uns vorgenommen, eine Ortsbesichtigung zu machen, um diese Bereiche festzustellen und ggf. mit den Hauseigentümern ins Gespräch zu kommen.

 

Die Arbeiten an der Dorfstraße sind noch nicht abgeschlossen und werden sukzessive weitergeführt. Hierbei sind u. a. Probleme mit der Entwässerung erkannt worden, die jetzt abgearbeitet werden.

 

Die Zufahrt zur Tennishalle hatte im Winter durch den Frost ordentlich Schaden genommen – hier haben wir die Fahrbahn wieder komplett ausgebessert. Auch in anderen Bereichen der Gemeinde hat der Winter an den Straßen seine Spuren hinterlassen. Auch diese sind und werden Stück für Stück wieder repariert.

 

Die Alte Bredstedter Straße ist vor einiger Zeit vom LBV begutachtet und vermessen worden. Bereits im letzten Jahr hatten wir eine Besichtigung mit dem Amt, dem LBV und Peter-Hartmut Bahnsen, Bauausschussvorsitzender. Wer weiß, vielleicht kommt da jetzt Bewegung rein.

 

Zurzeit finden am „Aktiv Senior“ größere Reparaturarbeiten an einer Wohnung statt, wo es zu einem Wasserschaden gekommen ist. Als Gemeinden Großenwiehe und Lindewitt haben wir uns verabredet, dass wir eine Gesamtaufnahme der Anlage vornehmen sollten. Dies ist passiert und ein Gutachter hat sich die gesamte Anlage angeschaut. Aus den Erkenntnissen werden wir gemeinsam einen Handlungsplan erstellen, um die Anlage generalzuüberholen. Unsere Mitarbeiterinnen vor Ort waren hier eine große Hilfe und zeitgleich streben wir auch eine Überarbeitung der Verträge mit der Wohnungsgesellschaft FAB an, um zukünftig „vor die Welle“ zu kommen. Darüber hatten wir vor Kurzem Besuch aus einer Nachbargemeinde aus Nordfriesland. Sie sind auf das Projekt „Aktiv Senior“ aufmerksam geworden und haben sich Ideen und Erfahrungen eingeholt, da sie ein ähnliches Projekt für ihre Gemeinde planen.

 

Am Feuerwehrgebäude treten noch immer Setzungsrisse auf. Hier haben wir jetzt beschlossen, die Ursache endgültig zu ergründen und Abhilfe zu schaffen. Die notwendigen Gutachter sind bestellt und wir erhoffen uns jetzt schnell nachhaltige Lösungsansätze. Dies sollte ja möglich sein – wir haben es ja auch geschafft, den Mond zu umkreisen.

Aktiv Senior und Feuerwehragebäude

Die Gemeindevertretung hat kürzlich beschlossen, weitere notwendige Arbeiten in der Gemeinde zu beauftragen. U. a. wird im Gewerbegebiet Schobüllhuus die Verkehrsführung mit Hilfe eines Verkehrsplaners neu überplant, um den aktuellen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Darüber hinaus soll zusätzliche Straßenbeleuchtung zwischen den Glascontainern und der Brücke etabliert werden, um den Rad- und Gehweg besser auszuleuchten. Des Weiteren sollen die Arbeiten zur Erstellung eines Rad- und Gehweges am „Zum alten Bahnhof“ bis zum Ortsausgangsschild und an der Wanderuper Straße in Auftrag gegeben werden.

 

Um unsere Straßengräben und Grünflächen besser pflegen zu können, werden wir für unseren Gemeindeschlepper einen neuen Mulchkopf kaufen. Dies ist wichtig, damit auch gerade die Gräben freigehalten werden von zu starkem Bewuchs.

 

An der ehemaligen Containerfläche hinter dem Gemeindehaus werden wir die vorhandenen Fundamente stehen lassen. Hier ist der Plan, zwei Petanqueflächen zu erstellen. Im Augenblick prüfen wir gerade, ob wir für die Umsetzung Fördermittel beantragen können. Sollte das nicht klappen, müssen wir schauen, ob wir das in Eigenleistung erstellen können.

 

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat sich final entschieden, das ehemalige Feuerwehrgebäude in Schobüll als zwischenzeitliche Rettungsstation zu nutzen. Im Augenblick wird der Umbau geplant und im Laufe des Jahres werden die Arbeiten beginnen. Unser Finanzausschuss hat für die Nutzung eine Festmiete vereinbart, mit der beide Seiten gut leben können.

 

Ziel ist es aber, die Fläche zwischen Netto und dem Gewerbegebiet zu kaufen und baureif zu machen, um hier den endgültigen Standort für die Rettungswache zu etablieren. Hiermit einen riesigen Dank an den Besitzer der Fläche und auch seinen Pächter, dass sie sich bereit erklärt haben, uns die Fläche zu verkaufen.

 

Die Kreisbehörde sowie unsere Planer sind bereits dabei, zu versuchen, die Fläche so schnell wie möglich „baureif“ zu gestalten. Hier wird ein Flächennutzungsplan nötig sein. Gerne wollen wir bis zum Sommer einen Kaufvertrag mit dem Verkäufer schließen, der beinhaltet, dass die Fläche so lange wie möglich – spätestens bis zur Baureife – weiterhin als landwirtschaftliche Fläche genutzt werden kann.

Geplante Projekte und Ausschüsse

Die verschiedenen Ausschüsse und Arbeitsgruppen sind aktuell mit vielen Fragestellungen konfrontiert. Es wird an allen Ecken und Enden gearbeitet, um notwendige Beschlüsse vorzubereiten.

 

Zurzeit beschäftigt sich speziell der Zentral- und Bildungsausschuss mit der neuen Satzung unserer OGS. Darüber hinaus sind auch die Finanzierungsverträge der DRK-Kitas und des dänischen Kindergartens auf dem Prüfstand. Dies resultiert aus gesetzlichen Veränderungen. Diese Thematik ist nicht ganz einfach, aber dank unserer Mitglieder im Zentral- und Bildungsausschuss werden wir gut ins Ziel kommen.

Finanzen und Haushalt

Der Finanzausschuss wird sich in nächster Zeit mit größeren Aufgaben beschäftigen müssen. Wie bereits erwähnt, werden neue Verträge mit Kitas und eine neue Satzung für die OGS ausgearbeitet. Dies wird Auswirkungen auf unseren Haushalt haben. Darüber hinaus sind die Kostenschätzungen für die notwendigen Rad- und Gehwege höher ausgefallen als seinerzeit prognostiziert. Darüber hinaus werden wir uns mit den notwendigen Kosten für die Renovierung des „Aktiv Senior“ auseinandersetzen müssen und verschiedene Zuschussanträge liegen auch noch auf dem Tisch.

 

Trotz der großen Herausforderungen bin ich optimistisch, dass unsere Mitglieder des Finanzausschusses gute Lösungen finden werden, die für die Gemeinde tragbar sind.

Soziales, Kultur und Jugend

Unserem Sozial-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss wird – wie auch in den letzten Jahren – nicht langweilig werden. Bereits jetzt sind viele Events geplant und ein großer Teil ist auch schon umgesetzt. Über das Jahr verteilt haben wir es geschafft, noch mehr tolle Angebote für unsere Gemeinde machen zu können und die Nachfrage bestätigt, wie wichtig die Arbeit dieses Ausschusses für unser Gemeinwohl ist. Die verschiedensten Angebote für alle Altersklassen kommen gut an und das motiviert unsere Mitglieder jedes Mal aufs Neue. Seid gespannt und nutzt unsere Informationskanäle, um auf dem Laufenden zu bleiben – wir werden euch informieren.

 

Unser Beratungsangebot „Jugend stärken“ ist sehr positiv gestartet. Bereits jetzt können wir mitteilen, dass Hilfesuchende nachhaltige Problemlösungen erhalten haben. Es ist schön zu sehen, wie unkompliziert den jungen Menschen geholfen wird. Also – keine Scheu: Jeder und jede kann ab und zu eine helfende Hand gebrauchen.

 

Eine große Aufgabe liegt aber noch vor uns. Leider gibt es die deutsche Pfadfindergruppe nicht mehr. Hierfür gibt es Gründe, die uns aber nicht davon abhalten, einen Neustart anzustreben. Die Pfadfinderei ist ein tolles Angebot für Kinder und die Gemeinde Nordhackstedt, die Gemeinde Medelby, die Gemeinde Großenwiehe und die Kirche werden versuchen, die Gruppe wieder auf die Beine zu bekommen. Dies ist uns ein wichtiges Anliegen und dort werden wir in näherer Zukunft verstärkt dran arbeiten.

Besonders hervorheben möchte ich auch unsere Arbeitsgruppe um den Notfallinfopunkt. Die Gruppe hat eine tolle Arbeit geleistet und wird auch weiterhin fleißig an der Umsetzung arbeiten. Das Dörpshuus ist jetzt offiziell Anlaufstelle im Notfall. Die Arbeitsgruppe hat noch eine Bürgerinformationsveranstaltung geplant, um alle wichtigen Infos für die Gemeinde bereitzustellen. Dies ist ein Thema, welches für uns als Gemeinde Neuland ist, aber die Mitglieder der Arbeitsgruppe haben teilweise fundierte Erfahrung und haben richtig gute Lösungen gefunden, die im Falle des Falles sicherlich hilfreich sind.

 

Seit einiger Zeit hat sich auch eine neue Gruppe gebildet. Federführend sind hier Silke Marxen und Bärbel Otto. Es ist eine „offene Handarbeitsgruppe“ gegründet worden. Der Zulauf ist überwältigend. Es werden Angebote für Kinder und Erwachsene gemacht und jeder und jede kann etwas dazu beitragen. Die verschiedenen Termine waren super besucht – wer Lust hat, kann sich bei Silke oder Bärbel melden.

 

Auch unsere Geschichtsgruppe ist extrem aktiv. Am 19.04.26 fand ein Event im Dörpshuus statt. Es ist erstaunlich, wie interessant unsere Lokalgeschichte ist. Die Mitglieder der Gruppe haben so viel zu erzählen und es gibt so viel wertvolles historisches Material aus unserer Gemeinde. „Wenn man wissen möchte, wo man hinmöchte, ist es wichtig zu wissen, woher man kommt“ und genau dieses Motto macht die Gruppe um Sigrid Petersen und Hans Andresen so interessant. Geplant ist auch noch eine große Fotoausstellung – dazu aber mehr, wenn wir so weit sind. Großenwiehe hat viel zu bieten und war schon in früheren Zeiten ein wichtiger Punkt auf der Landkarte.

 

Claudia Feddersen – auch Teil dieser Gruppe – kümmert sich rührend um das Kriegsgräberdenkmal auf dem Friedhof. Erst jüngst wurde eine Engelsstatue gekauft und im Laufe des Frühjahres soll die Fläche um das Denkmal aufgewertet werden. Eine tolle Sache und einen großen Dank an Claudia für ihren Einsatz. Leider sind diese Gedenkstellen heute aktueller denn je.

Auch der Dorfverschönerungsverein hat sich wieder richtig ins Zeug gelegt für unsere Gemeinde. Es wurden wieder neue Bänke gestiftet und aufgebaut und auch die tolle Müllsammelaktion war wieder ein riesiger Erfolg. Wir freuen uns alle auf das Maibaumfest. Einen riesigen Dank an euch, dass ihr die Gemeinde verschönert.

Aber auch – wenn wir schon bei diesem Thema sind – einen riesigen Dank an das Team von „Regines Blumen & Mehr“. Auch in diesem Jahr erblüht die Verkehrsinsel im Dorfkern wieder in voller Pracht. Einfach toll, was Farbe macht. Das zaubert gleich ein Lächeln ins Gesicht.

 

Einen weiteren Dank möchte ich an alle diejenigen aussprechen, die Spenden für die Ukrainehilfe geleistet haben. Die Spenden sind alle mit großer Freude in der Ukraine entgegengenommen worden. Auch jetzt können noch Spenden abgegeben werden. Federführend ist hier Werner Krause. Sollte jemand noch spenden wollen, sprecht uns gerne an oder sprecht direkt mit Werner.

Es ist einfach toll zu sehen, wie aktiv unsere Gemeinde doch ist. Die Lust, gemeinsam für uns alle etwas auf die Beine zu stellen, ist mehr als spürbar.

 

Das gilt auch für unseren Jugendbeirat. Für dieses Jahr haben wir wieder tolle Projekte am Start. Die Jugendlichen haben im letzten Jahr Spendengelder erhalten und werden in diesem Jahr mit den Spendengeldern tolle Dinge auf die Beine stellen. Zur Seite steht dabei natürlich das Erwachsenen-Orga-Team. Der Skaterplatz wird in diesem Jahr ein neues Gesicht erhalten und auch in der Gemeinde wird es bunter werden. Unter professioneller Aufsicht werden wir in diesem Jahr Graffitikunst an Flächen in der Gemeinde erstellen. Hier können nicht nur Jugendliche dabei sein – wer Lust hat, kann sich melden. Unser Ziel ist, angeleitet vom Orga-Team, den Jugendlichen Möglichkeiten zu geben, sich zu entfalten und gleichzeitig etwas Tolles für unsere Gemeinde zu entwickeln – denn in Großenwiehe ist Platz für alle.

 

„Für alle“ ist ein gutes Stichwort: Unser Osterfeuer, organisiert durch die Feuerwehren und die Gemeinde, war wieder einmal ein riesiger Erfolg. Die Bude war voll, Pommes und Wurst mussten nachgekauft werden und die super Stimmung wurde durch die Live-Band „Pas Brass Band“ musikalisch unterstützt. Das Wetter war auf unserer Seite und die Orga hat super geklappt. Danke an alle, die diesen Tag so toll gestaltet haben und an alle, die dabei waren.

 

Feuerwehr – das ist für viele Gemeinden und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eine schwierige Herausforderung. Nicht so hier in unserer Gemeinde: Im Kreisgebiet können wir mit unserer Wehr angeben und das tue ich auch jedes Mal gerne. Unsere Wehr hat sich aus eigener Kraft und Motivation zusammengeschlossen zu einer gemeinsamen Gemeindewehr. Ein Prozess, der Zeit in Anspruch genommen hat, aber in Art und Weise mehr als vorbildlich gelaufen ist. Die Führungsteams unserer Wehren haben tolle Arbeit geleistet und es geschafft, eine starke, gemeinsame Truppe zusammenzuschweißen. Ich bin immer wieder stolz, wenn ich sehe, wie professionell und mit wie viel Hingabe auch die teilweise nicht so schönen Aufgaben gelöst werden. Einfach nur spitze.

Vision für die Zukunft Großenwiehes

Jetzt aber zu Themen, die Großenwiehe verändern könnten. Im Laufe der kommenden Monate werden wir diese Projekte näher vorstellen. Bereits seit geraumer Zeit erarbeiten wir als Gemeinderat eine Vision für die Zukunft Großenwiehes. Viele Einzelprojekte haben wir jetzt zu einem großen Bild zusammengefasst, denn erst so machen sie wirklich Sinn.

 

Die Gemeinde Großenwiehe hat die Kapazität, über die nächsten Jahre weiterhin kontinuierlich und nachhaltig zu wachsen. Es besteht der ständige Bedarf an Wohnraum und Gewerbeflächen. Die Gemeindevertretung sieht das Thema Wohnraum als einen wichtigen Standortfaktor für die Ansiedlung und Sicherung von Gewerbe an. Darüber hinaus ist das Thema „grüne“ und regionale Energie und Wertschöpfung ein wichtiger Aspekt. Sowohl für uns als Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde als auch für unsere Gewerbetreibenden sind Energiesicherheit und Autarkie ein ausschlaggebendes Momentum.

 

Durch die energetische Quartierslösung sind uns die Schwachpunkte im Bereich der Energieversorgung aufgezeigt worden. Die Gemeinde hat einen Kernbereich und mehrere Außenbereiche, die in die Überlegungen mit einbezogen worden sind und dadurch sind Projektideen entstanden, die eine gute Versorgung ermöglichen könnten.

 

Die angestrebten Projekte sind ganzheitlich gedacht und auf die lokalen Herausforderungen abgestimmt. Viele dieser Projekte würden in direkter Zusammenarbeit mit Investoren aus der Gemeinde umgesetzt werden, um die Wertschöpfungskette vor Ort zu belassen. Projekte, die Investoren bedürfen, die keine lokale Verbindung haben, zahlen auf das Planungskonto Energieautarkie ein.

Die verschiedenen Akteure vor Ort arbeiten untereinander zusammen und wollen gemeinsam entwickeln und wir als Gemeinde möchten hierfür die besten Rahmenbedingungen bereitstellen.

 

Kürzlich gab es einen Termin in der Kreisverwaltung in Schleswig zusammen mit der WIREG (Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig). Insgesamt haben wir ca. 40 Einzelprojekte zur Stellungnahme als ein Gesamtkonzept vorgestellt: ein bunter Blumenstrauß von Wohnprojekten, Entwicklung von Gewerbeflächen, Projekte zur Daseinsvorsorge, Naturschutzprojekte, Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien, Schulneubau, Hotelneubau usw.

Die Kreisbehörde, die im Vorwege die Unterlagen erhalten hatte, war schwer begeistert von dem ganzheitlichen Gedanken zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde und ist bereit, die Projekte nach ihrem Vermögen stark zu unterstützen, damit sie realisiert werden können. Da es sich um eine umfassende Veränderung der Flächennutzung handelt, möchte die Kreisbehörde uns aktiv bei Gesprächen mit der Landesplanung in Kiel unterstützen. Ich denke, dass wir hier alle Register ziehen müssen und unsere Landespolitiker mit ins Boot nehmen sollten, aber vielleicht auch unsere lokalen Vertreter in Berlin aktivieren.

Glücklicherweise sind viele der Investoren mit demselben Planer unterwegs, was die Zusammenführung der Projekte enorm erleichtert.

 

Ein Großteil der Projekte ist schon in der Detailplanung und weit fortgeschritten, andere sind schon im Genehmigungsprozess und wieder andere sind in der Vorplanung. Wichtig für uns ist, die Zustimmung der Landesplanung zu erhalten und hierfür werden uns sowohl das Amt Schafflund, der Kreis als auch die Planer positiv begleiten.

 

Damit sind wir einen riesigen Schritt nach vorne gegangen, aber der Weg ist noch lang. Es werden noch viele Gespräche mit Behörden und Verwaltung stattfinden müssen. Dennoch haben wir einige Vorteile auf der Hand: die vereinfachten Baugenehmigungsverfahren, den Bauturbo aber auch den Status als ländlicher Zentralort spielen zu unseren Gunsten.

 

Die Kreisbehörde hat klar definiert, dass unsere Vorstellungen sinnvoll und nachhaltig sind, aber aufgrund des umfassenden Volumens im Kreisgebiet einzigartig sind und somit eine gute Vorbereitung für die Landesplanung erforderlich ist.

Wir bohren „dicke Bretter“ und denken groß und erhoffen uns, dass die Landesplanung bereit ist, diesen Weg mit uns zu gehen. Wir werden alle notwendigen Hebel in Bewegung setzen und unser Netzwerk in Politik und Wirtschaft strapazieren.

Ihr werdet, sobald möglich, Näheres erfahren.

Zukünftige Events

Jetzt noch ein paar Hinweise für zukünftige Events:

  • Der genaue Termin bezüglich der Bürgerinformationsveranstaltung Notfallinfopunkt wird durch die AG noch bekannt gegeben (voraussichtlich im Juni).

  • Am 25.06.26 wird es erstmalig einen Unternehmerdialog geben, bei dem alle Gewerbetreibenden im Gemeindegebiet die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen, Bedarfe usw. in unsere zukünftige Planung einzubringen. Hierfür wird es eine Einladung geben. Die IHK, die Handwerkskammer und die WIREG werden Impulsvorträge zu verschiedenen aktuellen Themenbereichen geben und die Gemeinde wird ihre Zukunftspläne darstellen. Im Nachgang werden in Workshops Ideen aus der Unternehmerschaft gesammelt, um daraus einen Handlungsplan für die Gemeindevertretung zu entwickeln.

  • Am 19.09.26 findet in Großenwiehe erstmalig eine Ehrenamtsmesse statt. Zusammen mit der VDK werden wir eine moderierte Podiumsdiskussion und Impulsvorträge zum Thema Ehrenamt organisieren. Ziel ist es: Information über ehrenamtliche Bereiche und Einsatzmöglichkeiten zu liefern, Beratung zu ehrenamtlichen Bereichen zu geben, Gewinnung von interessierten Personen zu fördern, eventuell Neuorientierung für ehemalige Engagierte zu gestalten und Vernetzung der bereits Aktiven zu schaffen. Das Angebot richtet sich auch speziell an unsere Neubürgerinnen und Neubürger, um den Einstieg in die Gemeinde zu erleichtern. Gerne würden wir euch vor Ort begrüßen.

  • Es ist so weit: 100 Jahre Reit- und Fahrverein Großenwiehe. Am 30.05.26 finden hierzu verschiedene Aktivitäten statt – schaut gerne auf die Homepage des Vereins.

  • Am 30.05.26 wird das neue HLF (Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug) der Feuerwehr eingeweiht.

Abschluss

Zum Abschluss noch eine wichtige Sache: Auch in diesem Jahr haben sich junge Menschen aus unserer Gemeinde dafür entschieden, konfirmiert zu werden. Sowohl die dänische als auch die deutsche Kirche hat wieder junge Menschen zur Konfirmation. Der Gemeinderat wünscht allen Konfirmandinnen und Konfirmanden alles Gute.

 

Liebe Gemeinde, ihr seht, wir sind permanent im Arbeitsmodus. Aber nicht nur wir, alle Freiwilligen, alle, die sich für unsere Gemeinschaft einsetzen, geben den ganzen Arm.

 

Wir haben eine richtig tolle Entwicklung in der Gemeinde und es macht Spaß, mit euch an unserer Zukunft zu bauen.

Manche Dinge haben einen langen Atem, aber Politik ist ein Marathon und nur, wer durchhält, wird das Ziel erreichen.

Ich möchte mich auf diesem Weg beim Gemeinderat bedanken. Wir sind ein tolles Team, jeder bringt seinen möglichen Einsatz ins Spiel und wir orientieren uns in erster Linie an der Problemlösung. Dies machen wir gut, unabhängig von Parteizugehörigkeit, denn unser Fokus ist die gemeinsame Entwicklung unserer Gemeinde. Wir können Teamwork.

 

Danke auch an euch alle als Gemeinde: Großenwiehe ist ein tolles Dorf mit tollen Menschen.

 

Bis dahin,
Keno J. Jaspers

Foto zur Meldung: Bürgermeisterbericht April 2026
Foto: Bürgermeister Keno Jaspers

Abenteuer Tag – Gemeinsam Neues entdecken!

(12.​03.​2026)

Was wäre, wenn du heute etwas wagst – nicht allein, sondern im Team?

Hinter jeder Tür liegt eine Herausforderung, eine Chance oder ein neues Abenteuer. Beim Abenteuer Tag öffnen wir diese Tür gemeinsam! Ob Mut, Kreativität oder Durchhaltevermögen – jeder bringt etwas Einzigartiges mit. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, gemeinsam etwas zu wagen und am Ende stolz zu sagen: „Das haben WIR geschafft!“


Was erwartet dich?

  • Kanutouren in der Gruppe: Ihr fahrt in einem Groß-Kanu und entdeckt gemeinsam die Natur.

  • Gemeinsames Erlebnis: Nach der Tour gibt es ein Lagerfeuer, an dem ihr euch stärken und austauschen könnt.

  • Neue Kontakte: Ihr lernt andere junge Menschen kennen und stärkt euer Teamgefühl.


Termine & Touren

Hier findest du die nächsten Termine und Treffpunkte:

Abenteuer Tag – Kanutouren für Jugendliche

 

DatumTourTreffpunkt
17.04.2026Bachgeflüster-Tour13:00 Uhr, Bushaltestelle Tolk-Süd
24.04.2026Bachgeflüster-Tour13:00 Uhr, Bushaltestelle Tolk-Süd
26.06.2026Eiszeit-Tour13:00 Uhr, Schleibrücke Kappeln
02.07.2026Schmuggler-Tour13:00 Uhr, Museumshafen Flensburg
03.07.2026Schmuggler-Tour13:00 Uhr, Museumshafen Flensburg
21.08.2026Wikinger-Tour13:00 Uhr, Bahnhof Schleswig
11.09.2026Ab durch die Mitte-Tour13:00 Uhr, Bahnhof Schleswig
18.09.2026Ab durch die Mitte-Tour13:00 Uhr, Bahnhof Schleswig

Wichtige Infos

  • Wer kann teilnehmen? Alle jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren.

  • Vorkenntnisse? Keine nötig! Vorerfahrung oder Schwimmabzeichen sind nicht erforderlich.

  • Mobilitätseingeschränkt? Kein Problem! Es wird eine individuelle Lösung gefunden.

  • Was musst du mitbringen? Wettergemäße Kleidung und einen ausgefüllten Anmeldebogen (siehe unten).

  • Dauer: 4–6 Stunden (plus An- und Abfahrt).

  • Kosten: Kostenlos! Das Angebot wird von der Kinder- und Jugendförderung des Kreises Schleswig-Flensburg finanziert.


Für wen ist das Angebot besonders geeignet?

Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die:

  • Soziale Kontakte aufbauen möchten,

  • sich in klassischen schulischen Settings schwer tun,

  • viel Zeit in der digitalen Welt verbringen,

  • neue Erfahrungen und Selbstwirksamkeit erleben möchten.


Anmeldung & Kontakt

Anmeldung: Bitte füllt den Anmeldebogen aus und schickt ihn an:
Andreas Benthien
📞 01525-1889256
✉️

 

Anmeldebogen zum Download als PDF findet ihr weiter unten.


Kooperation & Förderung

Das Angebot wird in Kooperation mit dem Kreis Schleswig-Flensburg durchgeführt und von der Kinder- und Jugendförderung finanziert.


Wir freuen uns auf dich! 🚣‍♂️🔥


Bei Fragen wendet euch gerne an die Gemeinde Großenwiehe oder direkt an Andreas Benthien.

[Anmeldung zum Abenteuertag]

[Infoflyer zum Abenteuertag]

Foto zur Meldung: Abenteuer Tag – Gemeinsam Neues entdecken!
Foto: Abenteuertag im Kreis Schleswig-Flensburg

Bürgermeisterbericht Dezember 2025

(17.​12.​2025)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit für einen persönlichen Rückblick. Bürgermeister Keno Jaspers blickt auf das Jahr 2025 zurück, spricht offen über Herausforderungen, Erfolge und die vielen Menschen, die Großenwiehe gemeinsam vorangebracht haben. 

Viel Freude beim Lesen.

 

Das Jahr 2025 neigt sich langsam dem Ende zu. Ein ereignisreiches Jahr, trotz vieler Widrigkeiten, die uns im politischen Kontext oft vor Unsicherheiten und Herausforderungen gestellt haben.

 

Das Jahr 2025 war in vielerlei Hinsicht herausfordernd, aber es hat auch viele positive Entwicklungen mit sich gebracht.
Es ist uns gelungen, gemeinsam gute Wege für Großenwiehe zu finden und wir haben viel bewegt.

 

Erst bei genauer Betrachtung wird einem klar, wie viele positive Entwicklungen wir in Großenwiehe auf den Weg gebracht haben, aber man erkennt auch, wie viel Herzblut und Zeit durch unsere Gemeinderatsmitglieder, durch die Ehrenamtler und Freiwilligen eingesetzt wurde.

Dafür möchte ich allen danken. Nur durch euren großen Einsatz ist es möglich, dass all diese Dinge überhaupt funktionieren. Durch unser gemeinsames Handeln gelingt es uns, auf kleinem Dienstweg eigenständig Angebote zu schaffen, die es sonst nicht oder nur sehr erschwert geben würde.

 

Ich kann es nur wieder betonen: Als Gemeinde haben wir es geschafft, einen großen Schritt zu gehen und näher zusammenzuwachsen. Es haben sich tolle Menschen gefunden, die sich für die Entwicklung unserer Gemeinde einsetzen – Menschen, denen das „Wir“ wichtig ist und die unser soziales Miteinander in den Fokus setzen.

 

Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn wir immer noch besser werden können, und daran arbeiten wir. Der wichtigste Aspekt einer Dorfgemeinschaft ist ein gutes Miteinander, die Bereitschaft, gemeinsam zu entwickeln, die Mitmenschen zu sehen und das Beste für unsere Gemeinschaft zu erreichen.

 

Die vielen tollen Arrangements, an denen wir zusammenkommen und miteinander eine gute Zeit erleben, sind der Kitt, der uns als Gemeinschaft zusammenschweißt. Unsere Dorfgemeinschaft ist wichtig, und jeder von uns ist ein Teil dieser Gemeinschaft.

Vom Kinderfest über den Naturtag, das Weihnachtsfest, die Kreativtage, das Osterfeuer, das Tannenbaumfest und vieles mehr bietet Großenwiehe einen bunten Strauß an Möglichkeiten, Gemeinschaft zu leben.

 

Weitere Events wie Sportturniere, die HGV-Messe und auch Angebote wie das gemeinsame BINGO-Schauen im Dörpshuus oder die vielen Veranstaltungen, die von Unternehmern und Privaten für die Öffentlichkeit angeboten werden, bieten für alle die Möglichkeit, unser lebendiges Dorf zu erleben.

 

Wir haben es gemeinsam geschafft, wieder ein lebendiges Dorf zu werden, und jeder einzelne von euch trägt seinen Teil dazu bei.

Ich freue mich besonders, dass es mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger gibt, die motiviert sind, in eigenständigen Arbeitsgruppen aktiv zu werden. Beispiele wie die Naturgruppe oder auch unsere Jugendlichen, die sich gerne einbringen, sind gute Entwicklungen. Die Bereitschaft zur Freiwilligkeit steigt, und das wird uns als Dorf für die Zukunft noch mehr stärken.

 

Großenwiehe ist Gemeinschaft. Wir als Gemeinderat wollen diesen Prozess unterstützen und die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Teilhabe garantiert ist. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass unser Einsatz im Sozialausschuss nachhaltige Früchte trägt, und wir sind offen für neue Ideen und konstruktive Vorschläge, um noch besser zu werden.

 

Aber auch unsere anderen Ausschüsse haben tolle Resultate auf den Weg gebracht, die unsere Gemeinschaft stärken. 

 

Unsere Infrastruktur – die Straßen, die Entwässerung, die technische Infrastruktur usw. – hat in diesem Jahr einen guten Schritt nach vorne gemacht. Es wurden neue Straßenbeläge erstellt, viele Versorgungsleitungen erneuert, Straßenentwässerungen saniert und auch unsere eigenen Liegenschaften haben teilweise grundlegende Reparaturen erhalten.

 

Diese Investitionen sind wichtig für unsere Zukunft, und wir haben erkannt, dass es trotz angespannter Finanzsituation notwendig ist, Großenwiehe zukunftsfest zu machen.

 

Auch hier sind wir als Gemeinde auf einem guten Weg. Wir investieren in unsere Zukunft und werden auch zukünftig die Aufgaben mit Blick auf die Nachhaltigkeit weiterverfolgen.

 

Auch unsere Ausschüsse für die internen Bereiche waren sehr effektiv.

 

Für viele Entscheidungen brauchen wir rechtlich gute Rahmenbedingungen. Um ein gutes Miteinander in der Gemeinde zu gewährleisten, sind die Anpassung und Ausarbeitung von Satzungen ein wichtiger Bestandteil. Auch die Personalplanung und -führung sind ein wichtiger Teil, um die anfallenden Aufgaben in einer Gemeinde gut abzuarbeiten. Hier haben wir in diesem Jahr viele gute Entscheidungen getroffen, die Großenwiehe als guten Arbeitgeber voranbringen und uns in Zeiten veränderter Rechtsansprüche absichern, damit politische Beschlussvorgänge „sauber“ sind.

 

Gerade auch diese vielleicht bürokratisch anmutenden Vorgänge sind notwendig für ein gutes und geordnetes Miteinander. Unser Ziel ist es, so wenig wie möglich zu reglementieren, aber so viel wie nötig, und ich glaube, dass wir dort auf einem ausgeglichenen Weg sind.

 

Auch und gerade das Thema gemeindlicher Haushalt stand in diesem Jahr wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde sind intensive Überlegungen und Gespräche geführt worden. Wir haben einen soliden Haushalt von ca. 10 Mio. Euro. Hiervon ist der größte Teil durch Pflichtleistungen gebunden. Darüber hinaus verfügen wir über gute Rücklagen, die uns handlungsfähig machen.

 

In den kommenden Jahren werden wir allerdings viel Geld brauchen. Das Thema Schule steht hier ganz oben auf der Tagesordnung. Da wir keinerlei verlässliche Erwartungen an finanzielle Unterstützung durch Land und Bund haben und Themen wie Sondervermögen noch „Glaskugelgucken“ sind, müssen wir die Kosten aus dem eigenen Haushalt bedienen. Um Sicherheit zu haben, schauen wir konservativ auf unsere Zahlen und versuchen durch Investitionen und Entscheidungen für die Zukunft, unsere Einnahmenseite zu verbessern. Ziel sollte es sein, auch in Zukunft unter angespannter Belastung freiwillige Leistungen zahlen zu können. Denn es sind genau diese Zahlungen, die unser soziales Miteinander unterstützen – und das ist der wichtigste Teil unserer Gemeinschaft.

 

Sowohl wir als Gemeinderat als auch unser Finanzausschuss haben hier gute Arbeit geleistet. Einen Gemeindehaushalt mit so großen anstehenden Investitionen nachhaltig aufzustellen, ist eine Königsdisziplin und erfordert auch manchmal harte Entscheidungen. Aber ich bin mir sicher, dass wir es schaffen werden, den Fokus für die gemeindliche Entwicklung nicht zu verlieren. Wir sind ein gutes Team und werden gemeinsam diese Herausforderungen lösen.

 

Auch im Bereich des Naturschutzes und der Umweltentwicklung haben wir in diesem Jahr viel erreicht. Projekte wie Baumpflanzungen, Blühwiesen, das Anlegen von Trockenhecken, Pflegeschnitte an Knicks und Bäumen, das Entfernen von Riesen-Bärenklau usw. sind hier nur Beispiele. Auch das Thema Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich hat gut funktioniert, und wir können erkennen, dass es wieder viele Gärten gibt, in denen durch kleine Maßnahmen Biodiversität gesichert wird. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken, die uns hier unterstützen.

 

Im kommenden Jahr stehen viele neue Aufgaben auf dem Zettel. Unsere Arbeitsgruppe für die Öffentlichkeitsarbeit hat über die letzten Jahre eine tolle Arbeit geleistet. Durch ihre Arbeit ist Großenwiehe im Kreisgebiet sichtbar geworden. Dies hat auch dazu geführt, dass wir viele gute, in erster Linie lokale Partner gefunden haben, die Lust haben, unsere Gemeinde weiterzuentwickeln. Es gibt tolle Ideen für Wohnbau- und Gewerbeentwicklung, aber – und das macht mich besonders glücklich – auch Ideen zur Entwicklung im Bereich der sozialen Daseinsfürsorge.

 

Dies sind alles zukunftsorientierte Ideen und Entwicklungen, die die Gemeinde positiv beeinflussen.

 

Natürlich sind dies „dicke Bretter“ und Entwicklungen, die Zeit brauchen, aber sie sind wichtig für den Standort Großenwiehe, und wir werden diese Ideen im Sinne unserer Gemeinde begleiten und verfolgen.

 

Es ist nicht selbstverständlich, dass es Menschen gibt, die in unsicheren Zeiten die Motivation besitzen, eine Gemeinde zukunftsfähig zu machen, und deshalb bin ich froh, dass wir durch unsere Öffentlichkeitsarbeit dieses Interesse geweckt haben.

 

Die Gemeinde Großenwiehe hat in den letzten Monaten viel dafür getan, dass wir uns auf einen sehr positiven Weg gemacht haben.

Mit Spannung wird von außen auf uns geschaut. Das Thema Energiewende und die damit verbundenen Investitionen spielen hier eine große Rolle. Wir haben es geschafft, Großenwiehe auf der Landkarte sichtbarer zu machen und sind für viele Interessierte ansprechender geworden.

 

Ob es die Rettungswache ist, die Anfang 2027 in Großenwiehe aktiv wird, ob es Investitionen in erneuerbare Energien und die damit verbundene Infrastruktur sind oder auch die Entwicklung von Wohnraum und Gewerbe – ebenso der Schulbau, das Thema Hotel usw. – dies sind alles Entwicklungen, die sich äußerst positiv auf unsere Gemeinde auswirken können. Deshalb ist es wichtig, intensiv an diesen Themen zu arbeiten.

 

Auch im Bereich unserer Feuerwehren wird es Anfang des kommenden Jahres positive Veränderungen geben, die unter dem Strich für uns alle gut sein werden.

 

Wir haben viel geschafft, aber der Weg ist noch weit, und zukünftige Entwicklungen sind bereits jetzt in der „Pipeline“.

Manchmal muss man sich selbst zwicken, um zu erkennen, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben.

Natürlich gibt es laufend Herausforderungen, die gelöst werden müssen, aber auch hier sind wir gut aufgestellt.

Mit Hilfe von euch, unseren Bürgerinnen und Bürgern, können wir auch zukünftig daran arbeiten, unsere Gemeinde noch lebenswerter zu machen.

 

Es ist schön zu sehen, dass Menschen, die von außen auf uns blicken, so positiv erstaunt sind und unsere Gemeinde als liebenswert erachten. Die positive Berichterstattung in der Presse in diesem Jahr zeigt, dass wir eine tolle Außenwirkung haben.

 

Großenwiehe hat viel Potenzial. Wir haben tolle Menschen in der Gemeinde, und wir sind bereit für nachhaltige Entwicklung. Das Engagement in unserer Gemeinde hat Vorbildcharakter.

 

Die Entwicklung unserer Gemeinde ist Teamarbeit. Wir alle tragen unseren Beitrag dazu bei, und ich bin stolz auf das, was wir bis dato gemeinsam geschafft haben.

 

Ich möchte mich bedanken und euch allen einen schönen Übergang in das neue Jahr wünschen. Ich hoffe, dass wir auch im neuen Jahr diese positive Entwicklung fortsetzen können.

 

Politik ist oft ein Marathon, Entscheidungen hängen von vielen Faktoren ab. Unsere Aufgabe ist es, am Ball zu bleiben und Herausforderungen zu Chancen zu entwickeln. Mit eurer Hilfe sind wir dabei auf einem guten Weg.

 

Von unseren Bürgerinnen und Bürgern wünschen wir uns, dass sie auch zukünftig mit Ideen, Kritik und Veränderungswünschen auf uns zukommen. Wir werden all diese Dinge bearbeiten, denn Ziel sollte es sein, dass Großenwiehe ein Dorf ist, in dem alle ihren Platz haben und wir gemeinsam das Beste für uns alle entwickeln.

 

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Foto zur Meldung: Bürgermeisterbericht Dezember 2025
Foto: Bürgermeister Keno Jaspers

Aktuelle Pressemitteilung der Gemeinde Großenwiehe

(18.​11.​2025)

Großenwiehe präsentiert aktuellen Lagebericht und zentrale Zukunftsaufgaben

Großenwiehe, November 2025 – Die Gemeinde Großenwiehe hat im Rahmen der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen, laufende Projekte und zentrale Zukunftsaufgaben vorgestellt. Bürgermeister Keno Jaspers nutzte die Gelegenheit, um sowohl die positive Entwicklung der Gemeinde zu betonen als auch die anstehenden Herausforderungen klar zu benennen.

Großenwiehe auf stabilem Kurs – Rückblick auf aktuelle Entwicklungen

In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Projekte im Bereich Jugend, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Ehrenamt und Energieversorgung vorangetrieben:

  • Jugendarbeit: Die Weiterentwicklung des Skaterplatzes schreitet voran. Jugendliche des Jugendbeirats engagieren sich aktiv beim Bau von Palettenmöbeln, einer Wetterschutzhütte und weiteren Gestaltungselementen. Zudem arbeitet eine Projektgruppe an langfristigen Angeboten und Workshops.

  • Gemeinschaft und Ehrenamt: Veranstaltungen wie das Laternelaufen der Feuerwehren erfuhren großen Zulauf. Beim Sturmtief „Joshua“ zeigte sich erneut die effektive Zusammenarbeit zwischen Bauhof, Feuerwehr und Landwirtschaft.

  • Nachhaltigkeit und Bildung: Die DRK-Kindergärten führten eine Fortbildung zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ durch. Vertreter der Gemeinde nahmen zudem an einem Kreativ-Workshop zu nachhaltigen kommunalen Entscheidungsprozessen teil.

  • Integration und Arbeitsmarkt: In grenzregionalen Arbeitsmarktsitzungen wurde die Bedeutung lokaler Integrationsangebote hervorgehoben. Großenwiehe bietet seit zwei Jahren freiwillige, niederschwellige Sprachkurse an, um Menschen vor Ort besser in den Arbeitsmarkt einzubinden.

  • Energie und Infrastruktur: Mit dem Baubeginn der Batteriespeicheranlage in Schobüll setzt die Gemeinde ein wichtiges Zeichen für eine moderne Energiezukunft. Ein zweites, deutlich größeres Speicherprojekt ist bereits geplant.

  • Soziales und Bildung: Traditionell wurden erneut Apfelbäume, durch Schülerinnen und Schülern aus der Grundschule Großenwiehe, auf der Obstwiese am Kastanienwegspielplatz gepflanzt – ein Beitrag zu Umweltbildung und Gemeindekultur.

Diese Entwicklungen zeigen nach Angaben des Bürgermeisters eine „aktive, leistungsfähige und zukunftsorientierte Gemeinde“.

Bürgermeisterbericht: Stärken nutzen, Herausforderungen angehen

In seinem Bericht vom 16.10.2025 hob Bürgermeister Keno Jaspers hervor, dass Großenwiehe im kreisweiten Vergleich hervorragend aufgestellt ist:

  • leistungsfähige Feuerwehren

  • gut ausgebaute Infrastruktur

  • abgeschlossene Wärmeplanung

  • fortgeschrittene Dorfkernentwicklung

  • vorbildliche Jugendarbeit

  • starkes Vereinsleben

  • überregional bekannte Leuchtturmprojekte

  • positive naturschutzfachliche Bewertung

  • weiterhin vorhandene Wohnentwicklungspotenziale

„Großenwiehe ist ein lebenswerter Ort, und wir haben viel erreicht – gemeinsam mit Ehrenamt, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft“, betonte Jaspers.

Gleichzeitig verwies er auf zentrale Aufgaben, die die Gemeinde in den kommenden Jahren bewältigen muss. Dazu zählen unter anderem:

  • ein nachhaltiger und moderner Schulstandort

  • Entwicklung neuer Gewerbeflächen

  • Sicherung der Energieversorgung

  • ärztliche Versorgung und soziale Infrastruktur

  • Zivilschutz und infrastrukturelle Weiterentwicklung

  • Schaffung bezahlbaren und altersgerechten Wohnraums

  • touristische Entwicklung

Besondere Dringlichkeit kommt dem geplanten Schulneubau zu, dessen Kosten auf etwa 20 Millionen Euro geschätzt werden. Da Bund und Land derzeit keinerlei Fördermittel bereitstellen, muss die Gemeinde alternative Finanzierungswege prüfen. Sparmaßnahmen allein seien nicht ausreichend, so der Bürgermeister.

Ausblick: Mutige Entscheidungen notwendig

Trotz solider Haushaltslage betonte Jaspers, dass die Gemeinde vor finanziellen und strukturellen Herausforderungen stehe. Neue Einnahmequellen und Kooperationen mit Investoren könnten erforderlich werden – besonders im Bereich erneuerbarer Energien, dessen Förderlandschaft aktuell politisch unsicher sei.

 

„Nichtstun ist keine Option“, so Jaspers. „Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen und unsere Gemeinde aktiv weiterzuentwickeln.“

Er appellierte an die Gemeinschaft, den eingeschlagenen Weg gemeinsam zu gehen: „Wir haben engagierte Bürgerinnen und Bürger, starke Unternehmen und gute Beratung. Wir müssen nun diese Verantwortung übernehmen und Großenwiehe hat die Stärke, das zu tun.“

Foto zur Meldung: Aktuelle Pressemitteilung der Gemeinde Großenwiehe
Foto: Bürgermeister Keno Jaspers

Bericht zum Infoabend: PV-Freiflächenprojekt

(13.​11.​2025)

Allgemeine Interessensbekundung zum Freiflächenprojekt der Gemeinde Großenwiehe

Präsentationen vom Infoabend

Die Präsentationen von MaxSolar und der geplanten Bürgerenergiegesellschaft können weiter unten heruntergeladen werden. 

 

Bürgerbeteiligung – Ihr Beitrag zur Energiewende in Großenwiehe

Am 11. November 2025 fand in der Turnhalle der Grundschule Großenwiehe ein gut besuchter Infoabend zum geplanten Freiflächensolarpark statt. Rund 250 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil, um sich über das Projekt zu informieren und Fragen zu stellen.

 

Das Unternehmen MaxSolar stellte an diesem Abend das geplante Projekt vor und beantwortete bereits viele Fragen der Anwesenden.
Aktuell liegen noch keine endgültigen Zahlen vor, da die Verhandlungen zwischen MaxSolar und den finanzierenden Banken noch nicht abgeschlossen sind.

 

Nach aktuellem Stand wird mit Baukosten von rund 32 Millionen Euro gerechnet. Für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Großenwiehe ist dabei eine Beteiligung in Höhe von bis zu 10 % möglich.

 

Vorstellung der Bürgerinitiative

Im zweiten Teil des Abends stellten sich Daniela Hansen und Rainer Christiansen vor, die von der Gemeindevertretung gebeten wurde, für das Projekt eine Bürgerbeteiligung zu prüfen. Geplant ist die Gründung einer Bürgerenergiegesellschaft. Über diese Gesellschaft sollen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich mit gleichen Anteilen am Solarpark zu beteiligen – also eine echte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen.

 

Hansen und Christiansen erklärten, dass sie bereits ein Jahr im Vorfeld mit MaxSolar in Gesprächen standen, um faire und vorteilhafte Konditionen für die Großenwieher Bürgerinnen und Bürger auszuhandeln.
 

Auch wenn derzeit noch keine konkreten Zahlen oder Renditeangaben vorliegen, ist eine Laufzeit des Beteiligungsvertrages von rund 30 Jahren vorgesehen.

 

Die beiden beantworteten am Abend offen und ehrlich die zahlreichen Fragen rund um das Thema Bürgerbeteiligung und die geplante Struktur der Gesellschaft.

 

Wie geht es weiter?

Eine Folgeveranstaltung mit konkreten Zahlen ist bereits geplant und soll im Dezember 2025 oder Januar 2026 stattfinden.
Die Einladung erfolgt per E-Mail an alle, die eine Interessenbekundung abgegeben haben.

 

Das Formular zur unverbindlichen Interessensbekundung kann bis zum 31. Dezember 2025 ausgefüllt und eingereicht werden:
👉 Hier geht’s zum Formular zur Interessensbekundung

👉 Die weitere Kommunikation läuft über die E-Mail-Adresse: .

 

Rückblick vom Bürgermeister

„Heute Abend hat in der Sporthalle der Grundschule Großenwiehe der Infoabend zum PV-Freiflächenprojekt der Fa. MaxSolar stattgefunden.
Das Projekt wurde den ca. 250 Anwesenden vorgestellt und im Anschluss gab es einen regen Austausch.
Die Stimmung war super und die Halle voll 👏🤝.
Im zweiten Teil des Abends haben wir über die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung gesprochen und die Gründung einer Bürgerenergiegesellschaft.
Wir haben bereits jetzt mehr als 200 Interessensbekundungen erhalten.
Es war ein sehr interessanter Abend, denn unser Ziel ist es, unseren Bürger:innen die Teilhabe an solchen Projekten zu ermöglichen.
Ein Folgetermin ist bereits in Planung.
Vielen Dank an alle Gäste für den schönen Abend, für die tolle Präsentation der Fa. MaxSolar und an Daniela Hansen und Rainer Christiansen für die tolle Vorarbeit und den Input zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgerenergiegesellschaft.
#GemeindeGroßenwiehe – wir alle für uns 💪💪👍“

 

[Präsentation der Firma MaxSolar]

[Präsentation der Bürgergesellschaft]

[Referenzen der Firma MaxSolar]

[Formular zur Interessenbekundung]

Foto zur Meldung: Bericht zum Infoabend: PV-Freiflächenprojekt
Foto: Bilder zum Infoabend für das PV-Freiflächenprojekt der Firma MaxSolar in Großenwiehe

Blühwiesen

(16.​09.​2025)

🌸 Großenwiehe blüht auf! 🌼

Die Gemeinde Großenwiehe zählt zu den 150 Gewinnerkommunen der Blühwiesenaktion 2025 der Schleswig-Holstein Netz GmbH – ein großartiger Schritt für mehr Artenvielfalt und nachhaltigen Naturschutz! Mit unserer Bewerbung setzen wir ein starkes Zeichen für den Erhalt heimischer Ökosysteme sowie den Schutz von Insekten und Wildpflanzen.


Als Gewinner erhalten wir eine regional abgestimmte Saatmischung aus gebietsheimischem Regiosaatgut, die ideale Bedingungen für eine artenreiche, insektenfreundliche und mehrjährige Blühwiese schafft. 🌿🐝


Heute wurde die Saat überreicht – und im Oktober geht’s los mit der Anlage unserer neuen Blühwiese. Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn es im nächsten Frühjahr in Großenwiehe überall summt und blüht! 💚

[Für Unternehmer und Institutionen zum Mitmachen: https://www.insektenreich-sh.de/]

[Blühwiesen für Privat: https://bluetenmeer-gmbh.de/wildsaatenmischungen/]

[Dorfverschönerungsverein Großenwiehe e.V. hilft mit beim Anlegen von Blühwiesen]

Foto zur Meldung: Blühwiesen
Foto: Übergabe der Blühwiesensaat für den Herbst 2025

Achtung Betrugsmasche in Großenwiehe!!

(29.​05.​2025)

🚨 Warnung vor aktueller Telefonbetrugsmasche! 🚨

 

Bitte achten Sie auf Ihre älteren Angehörigen und informieren Sie sie über diese Vorgehensweise!

Eine Bürgerin aus Großenwiehe wurde kürzlich Opfer eines versuchten Telefonbetrugs. Aus Gründen der Anonymität wird der Fall in indirekter Form geschildert.

 

Die Mutter der Betroffenen wurde auf dem Festnetztelefon von einem angeblichen Polizisten kontaktiert. Der Anrufer fragte zunächst, ob sie Kinder habe – was sie bejahte. Daraufhin behauptete er, ihr Kind sei in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt. Auch der Partner des Kindes sei angeblich betroffen und nicht erreichbar.

 

Besonders perfide: Der Anrufer ließ sogar eine vermeintlich verunfallte Person selbst sprechen, um die Geschichte glaubhafter erscheinen zu lassen.

 

Glücklicherweise reagierte die Mutter richtig: Sie legte auf und kontaktierte sofort ihre Tochter – es stellte sich heraus, dass alles in Ordnung war.

👉 Die Polizei wurde über den Vorfall informiert.

Auffällig: Häufig werden gezielt alte, dreistellige Telefonnummern aus dem Telefonbuch angerufen.

 

❗ Wichtiger Hinweis:

Die echte Polizei wird niemals telefonisch nach Bankdaten, Geld oder anderen sensiblen Informationen fragen!

 

Bitte sprechen Sie mit älteren Familienmitgliedern über solche Betrugsversuche – durch Aufklärung lassen sich viele dieser Taten verhindern.

Foto zur Meldung: Achtung Betrugsmasche in Großenwiehe!!
Foto: Warnung vor aktueller Telefonbetrugsmasche!

Neuigkeiten aus der Gemeinde Großenwiehe – jetzt per App!

(26.​05.​2025)

Bleib informiert über Neuigkeiten, Events und Sitzungen in Großenwiehe!

Mit unserer App bist du immer auf dem neuesten Stand. Egal ob aktuelle Meldungen, bevorstehende Veranstaltungen oder Informationen rund um die Gemeinde – alles findest du gebündelt an einem Ort.

 

📲 Die App bietet dir eine einfache Navigation über vier Symbole am unteren Bildschirmrand:

  •  Start Startseite für den schnellen Überblick

  •  News Neuigkeiten aus der Gemeinde

  •  Events Veranstaltungen auf einen Blick

  •  Menu Navigation für weitere Inhalte wie Kontakt, Downloads oder Einstellungen

 

🔔 Dank Push-Benachrichtigungen bleibst du automatisch über alle wichtigen Entwicklungen, Termine und Mitteilungen informiert – direkt auf deinem Smartphone.

 

Lade dir jetzt die App herunter und verpasse keine Neuigkeiten mehr!

 

📥 Verfügbar im

 

Beispielbilder finden Sie weiter unten.

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[Apple Store]

Foto zur Meldung: Neuigkeiten aus der Gemeinde Großenwiehe – jetzt per App!
Foto: Gemeinde Großenwiehe APP

Bauzeitenplan für die Dorfstraße

(15.​05.​2025)

Bauzeitenplan zur Kanalsanierung in der Dorfstraße

Im Rahmen der umfassenden Sanierung des Regenwasserkanals in der Dorfstraße informiert die Gemeinde Großenwiehe über den zeitlichen Ablauf der Bauarbeiten.

 

Die Maßnahme beginnt am 15. Mai 2025 und erfordert eine Vollsperrung des Abschnitts von der Brücke über den Wiehebek bis zur Hausnummer 17. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten, die über die kommenden Monate hinweg umgesetzt werden.

 

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der einzelnen Bauabschnitte mit den zugehörigen Ausführungszeiträumen, geordnet nach Kalenderwochen und konkreten Datumsangaben.

 

Bitte beachten Sie, dass es witterungsbedingt oder aus baulichen Gründen zu zeitlichen Verschiebungen kommen kann.

 

Die Gemeinde bittet alle Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und bedankt sich für Ihre Geduld während der Bauphase.

 

Bauabschnitte nach Kalenderwochen (KW):

  • KW 20

    • Baustelle einrichten

  • KW 20

    • Fräsen der Asphaltoberflächen im Rohrgrabenbereich

  • KW 21–23

    • Start des Rohrgrabens von der Einlaufstelle bis RW08

  • KW 24–26

    • Rohrgraben vom Drosselschacht bis RW01

  • KW 27-28

    • Herstellung des Drosselschachts und der Sedimentationsanlage

  • KW 27–42 

    • Rohrgraben vom Drosselschacht bis RW01

    • Herstellung der Anschlusskanäle

    • Herstellung der Straßenentwässerung

    • Abbruch vorhandener Kanäle und Schächte

    • Oberflächenwiederherstellung und Steinsetzerarbeiten

  • KW 42

    • Einbau der bituminösen Binder-Deckschicht und Fräsarbeiten

  • KW 44

    • Restarbeiten

Foto zur Meldung: Bauzeitenplan für die Dorfstraße
Foto: Vollsperrung Dorfstraße

Großenwiehe gewinnt bei Blühwiesenaktion 2025!

(13.​05.​2025)

Die Gemeinde Großenwiehe zählt zu den 150 Gewinnerkommunen der Blühwiesenaktion 2025 der Schleswig-Holstein Netz GmbH – ein großartiger Schritt für mehr Artenvielfalt und nachhaltigen Naturschutz in unserer Region!

 

Mit unserer Bewerbung setzen wir ein starkes Zeichen für den Erhalt heimischer Ökosysteme und den Schutz von Insekten und Wildpflanzen. Als Gewinner erhalten wir eine speziell auf unsere Region abgestimmte Saatmischung aus gebietsheimischem Regiosaatgut, die ideale Bedingungen für eine artenreiche, insektenfreundliche und mehrjährige Blühwiese schafft.

Was passiert als Nächstes?

  • Das Saatgut wird derzeit von der Firma Blütenmeer GmbH in Schleswig-Holstein zusammengestellt.

  • Ab September 2025 wird Großenwiehe die Saatmischung erhalten.

  • Die Aussaat sollte bis spätestens Oktober 2025 erfolgen, um ein gutes Anwachsen vor dem Winter zu ermöglichen.

  • Eine ausführliche Pflegeanleitung zur Aussaat und Nachsorge wird rechtzeitig bereitgestellt.

 

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken der Schleswig-Holstein Netz GmbH für diese wertvolle Aktion. Gemeinsam gestalten wir Großenwiehe noch ein Stück grüner – für Mensch, Tier und Natur.

 

🌸 Mehr zur Aktion und zur Entwicklung unserer Blühwiese erfahren Sie hier auf unserer Homepage!

Foto zur Meldung: Großenwiehe gewinnt bei Blühwiesenaktion 2025!
Foto: Gewinner für Regiosaat

Ferienprogramm Schafflund 2025

(13.​05.​2025)

Freizeitspaß im Jugendclub – für alle Altersklassen!

Der Jugendclub Schafflund bietet ein vielfältiges Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen – von kreativen Angeboten über sportliche Aktivitäten bis hin zu Ausflügen. Auch in den Ferien ist für Abwechslung gesorgt: Das Ferienprogramm begeistert mit einem bunten, altersgerechten Programm voller Spiel, Spaß und Gemeinschaft.

 

Hier trifft man sich.


Ob regelmäßig im Club oder bei besonderen Aktionen – neue Gesichter sind immer willkommen!

 

📌 Das Ferienprogramm ist ab sofort als PDF verfügbar und steht hier zum Download bereit:
👉 http://www.jugendclub-schafflund.de/seite/415314/sommer.html 

[Ferienprogramm und Anmeldung]

Foto zur Meldung: Ferienprogramm Schafflund 2025
Foto: Ferienprogramm Schafflund

Hinweis zu Passbildern im Einwohnermeldeamt

(13.​05.​2025)

UPDATE - Digitale Passbilder im Einwohnermeldeamt wieder möglich 

Die Störung ist behoben! Ab sofort ist es möglich, Passbilder direkt am Automaten im Einwohnermeldeamt aufzunehmen.

 

Zusätzlich ist es nach wie vor möglich, Passbilder bei einem externen, zertifizierten Fotografen anfertigen zu lassen.

 

Eine Übersicht dieser Fotografen finden Sie unter: www.alfo-passbild.de 

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Amt Schafflund

 

Tannenweg 1

24980 Schafflund


Telefon: 04639 700
www.amt-schafflund.de 

[www.alfo-passbild.de]

Foto zur Meldung: Hinweis zu Passbildern im Einwohnermeldeamt
Foto: Amt Schafflund - Passbilder

Vollsperrung der Dorfstraße ab dem 15. Mai 2025

(08.​05.​2025)

Bitte Umleitung beachten!

Im Auftrag der Gemeinde Großenwiehe wird ab dem 15. Mai 2025 die Dorfstraße von der Brücke über den Wiehebek bis Hausnummer 17 aufgrund von Bauarbeiten vollgesperrt.

 

Grund der Sperrung ist die notwendige Sanierung des Regenwasserkanals. Die Arbeiten beginnen zunächst auf Höhe des Wiehebeeks in Richtung Kirchenstraße.

 

Eine ausgeschilderte Umleitung wird eingerichtet. Bitte folgen Sie den Hinweisen vor Ort und planen Sie gegebenenfalls etwas mehr Fahrzeit ein.

 

Wichtig:

  • Anwohner, Radfahrer und Fußgänger können die gesperrten Bereiche weiterhin passieren.

  • Der Durchgangsverkehr ist nicht möglich.

 

Die Gemeinde Großenwiehe bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und Rücksichtnahme.

 

Der Bauzeitenplan folgt in Kürze. Die Umleitung finden Sie als PDF zum Download weiter unten.

[Vollsperrung-Dorfstraße-Mai-2025]

[Umleitungsplan-Dorfstraße-Mai-2025]

Foto zur Meldung: Vollsperrung der Dorfstraße ab dem 15. Mai 2025
Foto: Vollsperrung Dorfstraße

Ergebnisse zum Quartierskonzept 2025

(06.​05.​2025)

Rückblick auf die Informationsveranstaltung zum Quartierskonzept

Am Dienstag, den 29.04.2025, fand in der Sporthalle der Grundschule Großenwiehe ein ergebnisorientierter Informationsabend im Rahmen des Quartierskonzepts statt. Vorgestellt wurden die ersten konkreten Ergebnisse – insbesondere ein detaillierter Wärmeatlas, der den aktuellen Stand der Energieversorgung in Großenwiehe dokumentiert.

 

Besonders spannend: Anhand des Wärmeatlasses konnte erstmals sichtbar gemacht werden, welche Art der Wärmeversorgung in einzelnen Bereichen der Gemeinde wirtschaftlich sinnvoll ist – ob beispielsweise Nahwärme, Wärmepumpe oder andere Lösungen. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für zukünftige Planungen und individuelle Entscheidungen der Bürgerinnen und Bürger in Sachen energetischer Sanierung und Versorgung.

 

Leider war die Beteiligung an der Veranstaltung enttäuschend gering. Dabei war es ein Abend voller aufbereiteter Ergebnisse und wertvoller Informationen – ein echter Meilenstein für die weitere Entwicklung eines nachhaltigen Großenwiehe.

 

Alle, die nicht dabei sein konnten, finden die wichtigsten Informationen und Ergebnisse als PDF-Präsentation weiter unten zum Download.

[Präsentation der Ergebnisse aus dem Quartierskonzept]

Foto zur Meldung: Ergebnisse zum Quartierskonzept 2025
Foto: Ergebnisse aus dem Quartierskonzept

Aktuelles aus der Gemeinde

(29.​04.​2025)

Bericht des Bürgermeisters zur Gemeindevertretung am 03.04.2025

In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 3. April 2025 berichtete Bürgermeister Keno Jaspers über aktuelle Entwicklungen in Großenwiehe. Viele Projekte und Initiativen zeigen, wie lebendig und engagiert unsere Gemeinde ist.

Veranstaltungen und Gemeinschaft

Ein echtes Highlight war das 50-jährige Bestehen des Deutschen Roten Kreuzes – mit großem Zulauf und toller Stimmung. Auch bei der Jahreshauptversammlung des SoVD war Großenwiehe vertreten, um Grußworte zu überbringen und das wichtige Thema Zivilschutz anzusprechen. Im April feierte Pastorin Iris Rönndahl ihr 25. Dienstjubiläum. Ebenso fand am 29.04.2025 eine große Informationsveranstaltung zu den Themen Wärmeplanung, Sanierung und Photovoltaik in der Sporthalle der Grundschule Großenwiehe statt.

Bauen, Straßen und Versorgung

Die Infrastruktur entwickelt sich gut: Ein neues Mähwerk für den Bauhof wurde bestellt, die Pflasterarbeiten im Neubaugebiet begannen nach Ostern, und Angebote für den Austausch von Fenstern und Türen in der Kita wurden vorgelegt. In Schobüll lag ein Angebot zur Erneuerung von Straßenbeleuchtungskabeln vor. Verkehrszählungen im Gemeindegebiet halfen dabei, Verkehrsbrennpunkte besser zu erkennen.

Natur schützen – gemeinsam handeln

Die Gemeinde freute sich über 15 neue Brutkästen, die vom Kreis zur Verfügung gestellt wurden. Zusätzlich hatte eine engagierte Schülergruppe weitere Nisthilfen gebaut. Auch im Kirchenwald gab es tatkräftige Hilfe: Dort wurden alte Wildschutzzäune entfernt – der Erlös wurde an ein Kinderkrankenhaus in der Ukraine gespendet. Eine neue Arbeitsgruppe „Natur“ ist in Planung. Wer sich hier einbringen möchte, ist weiterhin herzlich eingeladen.

Ehrenamt und Beteiligung

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger bringen sich aktiv ein – sei es beim Pflanzen von Blumen und Bäumen, beim Aufstellen von Bänken oder bei der Gestaltung von Blühflächen. Diese Eigeninitiative stärkt das Miteinander und macht Großenwiehe noch lebenswerter.

Für unsere Kinder und Jugendlichen

Am 23.04.2025 wurde eine Jugendberatungsstelle für Großenwiehe vorgestellt – ein neues Angebot des Kreises. In der Jugendarbeit entstehen neue Ideen: Freiwillige möchten Skater- und Graffitikurse anbieten, und ein Jugendbeirat ist in Planung. Auch der Verkehrsübungsplatz soll künftig besser genutzt werden – z. B. für Verkehrserziehung.

Barrierefreiheit und Sicherheit

Eine Begehung des Dorfes hatte gezeigt, wo es noch Barrieren gibt – nun wird ein Bericht erstellt. Auch für den sicheren Schulweg wird gesorgt: Es werden Freiwillige gesucht, die morgens beim Überqueren der L 12 helfen. Zudem ist ein Notfallinfopunkt im Dörpshuus in Vorbereitung.

Kultur, Geschichte und digitale Zukunft

Am 12.10.2025 lädt die AG Geschichte zu einer besonderen Veranstaltung im Dörpshuus ein – mit Vorträgen, Videos und einer Fotoausstellung. Parallel arbeitet eine Schülergruppe mit Clarissa Klatt an einem neuen Imagefilm über unsere Gemeinde. Erste Kurzvideos sind bereits auf unserer Homepage zu sehen. Auch die technische Weiterentwicklung geht weiter: Eine Großenwiehe-App ist in Vorbereitung und wird bald verfügbar sein.

Ausblick

Im April fanden die Lüngerauer Festtage statt – ein fester Bestandteil unseres kulturellen Lebens. Auch auf der HGV-Messe wird sich die Gemeinde mit einem eigenen Stand präsentieren. Ein neuer Defibrillator, ermöglicht durch eine Spende des HGV, wird demnächst am Dörpshuus installiert.

 

Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern – Ihr Einsatz macht Großenwiehe zu dem, was es ist: eine lebendige, aktive und zukunftsorientierte Gemeinde.

 

Foto zur Meldung: Aktuelles aus der Gemeinde
Foto: Aktuelles aus der Gemeinde

Beschädigung von Bestandsbäumen

(06.​03.​2025)

Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger 

Liebe Großenwieherinnen und Großenwieher, 

 

bei einer Routinekontrolle am Dienstag, den 4. März 2025, hat unser Beauftragter für Baumpflege festgestellt, dass mehrere Bäume entlang des Fußwegs zwischen der Alten Bredstedter Straße und dem Elkjer, in Höhe des Kindergartenspielplatzes, mutwillig angebohrt wurden.

 

Ob zusätzlich Pflanzenschutzmittel oder andere Substanzen in die Bäume eingebracht wurden, konnte bislang nicht festgestellt werden. Um weitere Schäden zu verhindern, wurden die betroffenen Bäume durch einen Fachmann behandelt und die Wundstellen verschlossen.

 

Die Bäume stehen unter besonderem Schutz der Unteren Naturschutzbehörde und sind als Bestandsbäume zu erhalten. Ihre Beschädigung stellt nicht nur eine Sachbeschädigung am Gemeindeeigentum dar, sondern auch einen Verstoß gegen den Naturschutz. Die zuständigen Ordnungsbehörden sowie die Polizei sind bereits informiert, ebenso wie die Kreisbehörde.

Folgen für die Gemeinde

Die notwendigen Untersuchungen, Behandlungen und künftigen Kontrollen der Bäume führen bereits jetzt zu zusätzlichen Kosten für die Gemeinde. Sollte sich herausstellen, dass die Bäume irreparabel beschädigt wurden und entfernt werden müssen, kann dies einen Kostenaufwand von bis zu 20.000 Euro bedeuten – Mittel, die dann für andere wichtige Projekte fehlen.

 

In den kommenden Tagen wird eine umfassende Bestandsaufnahme aller Bäume in diesem Bereich durchgeführt. Die Kreisbehörde wird im Anschluss eine erneute Bewertung des Baumbestands vornehmen und gegebenenfalls den Schutzstatus der Bäume ausweiten.

Wir bitten um Ihre Mithilfe!

Um diesen Vorfall aufzuklären, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Falls Sie etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zur Tat geben können, bitten wir Sie, sich bei der Gemeinde zu melden.

 

Wir möchten unser Dorf gemeinsam lebenswert und naturnah gestalten. Die Pflege und der Schutz unserer Bäume sind ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unseres grünen Ortsbildes – für uns alle und für kommende Generationen.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Gemeinde Großenwiehe

Foto zur Meldung: Beschädigung von Bestandsbäumen
Foto: Beschädigung von Bestandsbäumen

Mensch und Natur – Gemeinsam für mehr Artenvielfalt in Großenwiehe

(04.​03.​2025)

In unserer Gemeinde setzen wir uns aktiv für den Naturschutz und die Förderung der Artenvielfalt ein. Unter dem Motto "Nicht entweder-oder, sondern Mensch und Natur" arbeiten wir kontinuierlich an vielfältigen Maßnahmen, um unsere Umwelt nachhaltig zu gestalten.

 

🔹 Neuer Artenschutzturm für Mehlschwalben & Mauersegler
Im Biotop am Kastanienweg entsteht derzeit ein Artenschutzturm, der durch den Kreis mit Ersatzgeldern aus der Windkraft finanziert wird. Der Standort wurde bewusst gewählt, da hier Gewässer, Wald, Wiesen und Großvieh ideale Bedingungen für die Vögel bieten.

 

🔹 Nistkästen & Schulprojekt
Zusätzlich werden im Biotop neue Nistkästen angebracht – ein spannendes Schulprojekt, über das Sie im kommenden HGV-Blatt mehr erfahren können.

 

🔹 140 Obstbäume für mehr Biodiversität
Im Neubaugebiet wurden kürzlich 140 Obstbäume gepflanzt, die für die nächsten zwei Jahre professionell gepflegt werden. Diese Maßnahme schafft wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel.

 

🔹 Grünpflege mit Bedacht
In den letzten Wochen wurden umfangreiche Grünpflegearbeiten durchgeführt. Dabei haben wir unter fachkundiger Anleitung Totholz entfernt und abgängige Bäume entnommen – stets mit dem Ziel, die Eingriffe so schonend wie möglich vorzunehmen. Auch in den kommenden Monaten setzen wir diese Pflege fort, denn ein gesunder Baumbestand trägt ebenfalls zum Naturschutz bei.

 

🌿 Mitmachen & Zukunft gestalten!
Dieses Jahr gründen wir eine AG Naturschutz, um gemeinsam weitere Maßnahmen umzusetzen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzumachen!

Wir bleiben dran – für eine lebenswerte Gemeinde im Einklang mit der Natur! 🌳🐦🌻💚

Foto zur Meldung: Mensch und Natur – Gemeinsam für mehr Artenvielfalt in Großenwiehe
Foto: Der Start

Jubiläum - 25 Jahre ist Iris Rönndahl als Pastorin in Großenwiehe

(01.​03.​2025)

25 Jahre im Dienst – ein Grund zu feiern!

 

Seit 25 Jahren ist Iris Rönndahl als Pastorin in der Kirchengemeinde Großenwiehe tätig – ein bedeutendes Jubiläum, das gewürdigt und gefeiert werden soll.

 

Die Kirchengemeinde Großenwiehe hat sich im vergangenen Jahr mit den Kirchengemeinden Nordhackstedt und Medelby zur Ev.-Luth. Kirchengemeinde Nordhackstedt-Großenwiehe-Medelby zusammengeschlossen. Doch bereits lange vor dieser Fusion war Iris Rönndahl für die Kirchengemeinde Großenwiehe da und hat das Gemeindeleben über viele Jahre geprägt. Unter dem neuen Zusammenschluss setzt sich ihr engagierter Dienst nun in der gesamten Region fort – und so feiern wir in diesem Jahr 25 Jahre Pastorin Iris Rönndahl.

 

Die Kirchengemeinde Nordhackstedt-Großenwiehe-Medelby lädt herzlich dazu ein, diesen besonderen Anlass gemeinsam zu begehen.

Am 13. April 2025 beginnt die Feier mit einem festlichen Gottesdienst um 11:00 Uhr in St. Laurentius in Großenwiehe. Im Anschluss sind alle Gäste zu einem Imbiss mit Gelegenheit für Grußworte eingeladen.

 

In den vergangenen 25 Jahren hat Iris Rönndahl das kirchliche Leben maßgeblich geprägt. Zahlreiche Traditionen und Gottesdienstformate gehen auf ihr Engagement zurück – darunter das Tischabendmahl am Gründonnerstag, das Konfirmandenabendmahl, die Kinderbibeltage und die Literaturgottesdienste.

Auch für die Kirchengemeinde selbst waren die letzten Jahre von großen Herausforderungen geprägt, insbesondere durch die Fusion der Kirchengemeinden Nordhackstedt, Großenwiehe und Medelby. Mit Kreativität, Mut und Zuversicht begleitet Iris Rönndahl diese Veränderungen und führt die Gemeinde in die Zukunft.

 

Die Gemeinde Großenwiehe freut sich über dieses besondere Jubiläum und gratuliert herzlich zu 25 Jahren im Dienst für die Menschen vor Ort.

 

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Nordhackstedt-Großenwiehe-Medelby lädt alle herzlich ein, diesen besonderen Tag mitzuerleben und gemeinsam zu feiern!

[Zur Veranstaltung]

Foto zur Meldung: Jubiläum - 25 Jahre ist Iris Rönndahl  als Pastorin in Großenwiehe
Foto: Kirche Großenwiehe

Großenwiehe hat einiges auf dem Zettel

(14.​01.​2025)

Bürgermeister Keno Jaspers beschreibt es als Damoklesschwert, das über allen Gemeinden schwebt: „Es gibt kaum noch Fördergelder." Dies gilt für seine Gemeinde Großenwiehe vor allem für das anstehende große zentrale Projekt, den Neubau der Schule.

 

Die ersten Schritte sind gemacht, die juristische und wirtschaftliche Beratung ist weitestgehend abgeschlossen. „Wir müssen uns um alternative Finanzierungsmöglichkeiten kümmern, die sicher sind auf Dauer", sagt Jaspers. Dabei gehe es nicht unbedingt um die Höhe der Bausumme, die die Gemeinde auf 15 Mio. Euro gedeckelt hat, sondern um Kostensicherheit. In der Gesamtbetrachtung spielen daher auch die Betriebskosten für den gesamten Lebenszyklus der Schule eine gewichtige Rolle.

 

Fest stehe zunächst, dass eine Öffentlich-Private-Partnerschaft (ÖPP) rund acht Prozent weniger Kosten verursachen werde. Dabei soll die besondere Kompetenz eines privaten Unternehmens als Auftragnehmer die Maßnahme effizienter und kostengünstiger gestalten als in Eigenregie.

 

Die mit allen Vollmachten ausgestattete Lenkungsgruppe für dieses Projekt hat nun den nächsten Schritt getan und den Weg für die technische Beratung eingeschlagen, die in einer Ausschreibung enden soll. Neu: „Wir denken in der wirtschaftlichen Betrachtung und der kommenden Ausschreibung nun doch eine Sporthalle mit hinein, die auch für Ballsportarten geeignet ist", erklärt Jaspers.

 

Trotz des engen Finanzrahmens müsse diese möglicherweise über Anpassungen beim Schulbau realisiert werden. Denn selbst mit dem Neubau einer Bewegungshalle in Lindewitt könne der TSV Lindewitt, der Sportverein beider Gemeinden, die Nachfrage nach Hallenkapazitäten nicht decken.

 

Für 2025 ist vorgesehen, eine verbindliche Leistungsbeschreibung der Gesamtmaßnahme zu erstellen und dann die Ausschreibung durchzuführen. Das Ziel bleibt eine neue Schule in Großenwiehe bis 2027 – ein ehrgeiziges Vorhaben.

 

Die noch ausstehende Erschließung der 3,2 Hektar großen Restfläche des Gewerbegebiets Schobüllhuus sei hingegen leicht lösbar. Verbesserungsmöglichkeiten wurden mit den bisherigen Nutzern besprochen. So stellen sich die 90-Grad-Kurven für große Sattelzüge als nachteilig heraus, während ein beidseitiger Fußweg in einem Gewerbegebiet als Luxus erscheint. Eine zweite Ausfahrt zur L12 sei sinnvoll. Die Erschließung soll 2024 abgeschlossen werden, die Parzellierung sei noch offen. „Allerdings ist es auch möglich, die gesamte Fläche an einen Nutzer zu veräußern", fügt Jaspers hinzu. Ein entsprechender Interessent sei vorhanden.

 

Daneben gibt es mehr als 20 weitere Vorhaben und Planungen. Bereits sichtbar ist der neue Dorfkerntreffpunkt an der Kreuzung in der Ortsmitte. Der offene Pavillon sorgt noch für Rätselraten, obwohl er das Ergebnis einer Bürgerbeteiligung ist. „Es soll eine Stätte der Begegnung sein", beschreibt Jaspers das Vorhaben. Geplant sind Bänke, Tische, ein Bücherschrank, Platz für den Weihnachtsbaum, Spielgeräte für Kleinkinder und möglicherweise eine kleine Boulebahn – alles mit dem Ziel, mehr Austausch im Dorf zu fördern. Die Einweihung soll im Frühjahr, wohl am 1. Mai, erfolgen.

 

Das kommunalpolitische Geschäft bleibt lebendig. Zu den Baumaßnahmen zählen:

  • Die Fortführung des Gehweges am Bahndamm

  • Der Hundeauslaufplatz am Kastanienweg

  • Die laufende Erschließung im Neubaugebiet

 

Zudem soll der Jugendbeirat reaktiviert und der Seniorenbeirat neu aufgestellt werden. Ein Konzept für ein mobiles Familienzentrum soll erarbeitet werden, mit Großenwiehe als Basis und Angeboten für die gesamte Region.

 

Die Gemeinde wird sich außerdem an der finalen Planung für die neue Rettungsstation beteiligen, sobald der endgültige Standort feststeht.

„Das Ehrenamt muss stärker werden, um einige Projekte umzusetzen", betont Jaspers angesichts der fehlenden Fördergelder.

 

Autor: Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Großenwiehe hat einiges auf dem Zettel
Foto: Neue Begegnungsstätte im Dorfkern

Lauftreff mit großer Spende

(01.​01.​2025)

Kaffee, Lebkuchen und eine Spendenübergabe mit Hindernissen. Der Lauftreff im TSV Lindewitt musste eine ganze Zeit auf den Empfänger warten. Kai Kulschewski vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) steckte im Schneestau auf der A7.


Das war zum 111-Minuten-Spendenlauf am 8. September noch ganz anders. „Es war sehr heiß, sonst wären die meisten Läufer noch mehr Runden gelaufen“, weiß Kati Averkamp zu berichten. Dies war durchaus von Bedeutung. Für jede der 900 Meter langen Runden spendeten die 72 Starter jeweils 50 Cent für insgesamt 1008 Runden. Hinzu kamen sieben Staffeln. „Aber die meisten rundeten ihre Spende auf“, ergänzt sie. So auch der befreundete Lauftreff aus Goldebek, der den Ertrag aus seiner Laufleistung von 55 auf 300 Euro erhöhte. 


Es war der elfte Spendenlauf, „nun mit einem Rekordergebnis von 2500 Euro“, erzählt Spartenleiter Jan Knutzen bei der Spendenübergabe an Kai Kulschewski. „Diese Summe rührt von der Anstrengung aller Teilnehmer, wäre aber in dieser Höhe ohne die großzügige Aufstockung durch die Raiffeisenbank nicht möglich gewesen“, geht sein Dank auch an Zweigstellenleiter Michael Ullmann. 1100 Euro kamen noch einmal von der Bank hinzu. Apropos großzügig: Der Lauftreff durfte sich über neue Laufjacken im Wert von 1000 Euro freuen, die ihnen von der Raiba spendiert wurden.


Die Spende geht nun nicht allgemein an den ASB, sondern an ein ganz spezielles Projekt: Den Wünschewagen – Letzte Wünsche wagen. „Ich habe einfach geschaut, welches gemeinnützige Projekt hier regional tätig ist und so fiel die Wahl in diesem Jahr auf den Wünschewagen“, sagt Knutzen dazu. Es ist ein Rettungswagen, dem man es nicht ansieht, zumal mit Fenstern. Er bringt sterbenskranke Menschen jeden Alters, denen aufgrund ihrer Diagnose nicht mehr viel Lebenszeit bleibt und nicht im Privatwagen transportiert werden können, an ein Wunschziel ihrer Wahl. Dies kann der Besuch eines Fußballspiels ihres Lieblingsvereins, eine Fahrt ans Meer oder ein besonderer Ort der eigenen Lebensgeschichte sein. Der Wagen bietet Platz für eine Begleitperson und ist besetzt mit Personal aus der Pflege und dem Rettungswesen.    


Finanziert wird das Unterfangen ausschließlich mit Spenden. „In diesem Jahr hatten wir bereits 64 Fahrten“, teilt Kai Kulschewski mit. Die häufigsten Fahrten gehen an die Nordsee, St. Peter-Ording, Büsum und Sylt. Man versuche, alle Anfragen zu erfüllen, was in der Regel auch gelinge. 

 

Autor und Bild: Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Lauftreff mit großer Spende
Foto: Spende an den Wünschewagen - Bild: Reinhard Friedrichsen

Gemeindevertretung Großenwiehe – im Telegramstil

(01.​01.​2025)

Seniorenbeirat: Lothar Hanisch hat den Vorsitz niedergelegt, sein Vertreter Peter Bosse steht zur Vorstandswahl im neuen Jahr auch nicht mehr zur Verfügung. 

Natur: Am Kastanienweg entsteht ein Artenschutzturm. Er wird mit Nistkästen bestückt, die vorwiegend für Mehrschwalben und Fledermäuse bestimmt sind.

Straßenreinigung: Eine neue Satzung tritt in Kraft. Neben einigen Klarstellungen muss nun der Schnee morgens bis 7 Uhr und sonn- und feiertags bis 9 Uhr geräumt sein. Bei Verstößen ist ein Bußgeld bis 500 Euro möglich.

Dörpsmobil: Der Verein verfügt nun über Fördertöpfe auch über ein Lastenfahrrad, das an Mitglieder verliehen werden kann.

Grundsteuer: Die jüngste Reform führt zu Anpassungen. Der Hebesatz für die Grundsteuer A (landwirtschaftliche Flächen) beträgt zukünftig 298 %, für die Grundsteuer B (Wohnhäuser) 549 Prozent. Diese Sätze führen dazu, dass die Einnahmen in diesem Bereich für die Gemeinde unverändert bleiben. Die eigene Belastung kann sich jeder anhand dieser Sätze selbst ausrechnen.

Finanzsituation, einmal ohne mit Zahlen zu jonglieren: Das Jahr 2023 konnte mit hohem Überschuss abgeschlossen werden. Gründe sind hohe Einnahmen aus der Gewerbesteuer (Windkraft, hohe Strompreise) und der Verkauf von Wohnbaugrundstücken. Dieses Jahr wird mit einem knappen positiven Ergebnis enden, begünstigt durch den Verkauf der SH-Netz Aktien. Alle drei Einnahmen sind Einmal-Effekte und kommen so wohl nicht wieder. Ausblick: Für das nächste Jahr bleibt sehr wenig Raum für Investitionen. Ganz eng wird es, wenn der dringend notwendige Schulneubau umgesetzt wird. Die Investition wird dafür sorgen, dass im besten Fall die Rücklagen aufgebraucht sind und durch den Kapitaldienst kaum weitere freiwillige Investitionen mehr möglich sind. Im schlechtesten Fall wird die Gemeinde zur Fehlbetragsgemeinde, wird durch Zuschüsse von Kreis und Land am Leben gehalten. Aber hier sind viele Unwegbarkeiten im Spiel, da nützt die beste Glaskugel nichts.

Autor: Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Gemeindevertretung Großenwiehe – im Telegramstil
Foto: Das neue Lastenfahrrad mit elektro-Antrieb vom Dörpsmobil e.V.

Bürgermeisterrede zum Jahresende

(31.​12.​2024)

Liebe Großenwieher und Großenwieherinnen,

 

unaufhaltsam nähern wir uns Weihnachten und dem Jahreswechsel. Stellvertretend für den Gemeinderat möchte ich allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen schönen Jahreswechsel wünschen.

 

Das Jahr 2024 war für unsere Gemeinde ein sehr ereignisreiches Jahr. Es würde diesen Rahmen sprengen, hier auf die zahlreichen Ereignisse einzeln einzugehen aber trotzdem möchte ich hiermit auf einige Dinge hinweisen, die das Jahr 2024 mit sich gebracht hat.

 

Als allererstes möchten wir aber auf eine wichtige Entscheidung unsererseits hinweisen, die sich im Rückblick als sehr positiv für unsere Gemeinde darstellt hat - nämlich das soziale Miteinander in den Fokus unserer Entscheidung zu setzen.

Gemeinsam haben wir uns Gedanken gemacht, was für unsere Gemeinde der wichtigste Meilenstein ist, um zukünftig gemeinsam als Dorfgemeinschaft zu bestehen. 

 

Durch viele Faktoren in der Vergangenheit, die wir nur bedingt bestimmen konnten, haben wir festgestellt, wie wichtig ein gutes, soziales Miteinander ist. Entfremdung untereinander, das eigene Wohl vor das Gemeinwohl zu stellen und zu vergessen wie wichtig der Zusammenhalt ist, das ist die größte Herausforderung unserer Zeit.

Ein intaktes Dorfleben, geprägt durch Gemeinschaft, gelebte Nachbarschaft und Ehrenamt ist in ländlichen Strukturen sehr wichtig und oftmals ein herausstechendes Merkmal des sozialen Miteinanders. 

 

Gerade vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft sind unsere Nachbarn vermehrt auf Hilfe angewiesen. Eine funktionierende dörfliche Gemeinschaft bekommt somit zukünftig eine noch höhere Bedeutung, um das „Landleben“ aktiv und lebendig zu halten.

 

In unserm Dorf sind Gebräuche, die plattdeutsche Sprache und gemeindliche Zusammenkünfte ein wichtiger Aspekt. Straßenfeste, Osterfeuer oder Glühweinabende, Kinderfeste und Feuerwehrumzüge stärken unsere Dorfgemeinschaft. Wir sind sehr bemüht, diese Aktivitäten zu erhalten bzw. auszubauen; gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist die Gewährleistung einer gesellschaftlichen Teilhabe für alle ein wichtiges Ziel in der Dorfentwicklungsplanung. 

 

Eine Stärke eines Dorfes ist die gute soziale Vernetzung untereinander. Dafür ist es wichtig, dass örtliche Vereine z.B. mit den Kirchengemeinden zusammenarbeiten, dass Kindergärten und Schulen bestimmte Aktivitäten gemeinsam durchführen und wir als Gemeinderat die lokalen Herausforderungen gemeinsam anpacken - und das tun wir.

 

Unsere gemeinsame Zielsetzung, das dörfliche Zusammenleben in den Mittelpunkt zu setzen hat in vielerlei Hinsicht dazu geführt, dass die interne Zusammenarbeit im Gemeinderat richtig gut funktioniert. Unsere Entscheidungen sind ausschließlich darauf abgezielt, unser Dorf nachhaltig und zukunftsorientiert aufzustellen und in vielen Bereichen ist es gelungen, Menschen dafür zu gewinnen aktiv für unsere Gemeinde tätig zu werden. 

 

Wir erfahren viele helfende Hände, wir erleben eine wachsende Eigeninitiative und stellen fest, dass viele Menschen im Dorf bereit sind uns auf diesem Weg zu unterstützen. 

 

In vielen Gesprächen haben wir festgestellt, dass ein frischer Wind weht. In unseren Sprechstunden haben wir viele Gäste und wir führen tolle Gespräche. Durch unsere transparente Informationspolitik besuchen viele Mitbürger die Sprechstunde und fühlen sich ermuntert mit Ideen, Kritik aber auch Lob an uns heranzutreten und dafür sind wir sehr dankbar. Es ist uns sehr wichtig diesen Austausch zu haben, um zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir als Gemeindevertretung tätig werden sollten. Darüber hinaus helfen diese Gespräche auch, die eigene Sichtweise zu überdenken, denn unser Ziel ist es gute Entscheidungen für unsere Gemeinde zu treffen. 

 

Wir haben gemerkt, dass unsere gemeindlichen Aktionen, ob Kinderfest, Osterfeuer oder auch Bastelnachmittage usw. dazu führen, dass unser Miteinander in der Gemeinde wieder wächst. Besonders erfreulich ist, dass Mitbürger uns ansprechen mit neuen Ideen und ihre Breitschaft bekunden selber aktiv zu werden.

 

Die Termine mit unserem Seniorenbeirat waren immer sehr ergiebig. Der Austausch hat dazu geführt, dass sich die Sichtweise auf bestimmte Themenfelder verändert. Ebenfalls die Dialoge zu Jubiläen und Geburtstagen geben immer wieder eine gute Möglichkeit andere Standpunkte kennenzulernen und zu erfahren, was unseren Mitbürgern auf der Seele brennt.

 

Besonders schön sind die Gespräche mit den Jüngsten- sowohl unsere Kindergartenkinder als auch unsere Schulkinder nennen die Dinge beim Namen- nicht immer leicht!!!

Durch unsere freiwilligen Helfer gelingt es uns auch an unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund heranzukommen. Auch diese Gespräche sind sehr wertvoll, um auch diesen Blickwinkel mit einzubeziehen.

 

Es ist schön zu sehen, dass die Angebote des Dialoges untereinander so gut genutzt werden. Unser Ziel ist es, mit den Aufgaben zu wachsen und besser zu werden. Das gelingt natürlich nur, wenn wir konstruktiv in Gespräche kommen und es hat sich gezeigt, dass sowohl wir, aber auch unsere Gemeinde besser geworden ist im Austausch zu sein und die an uns gestellten Aufgaben gemeinsam anzupacken.

 

Natürlich ist nicht immer alles umsetzbar und manchmal dauern Prozesse auch etwas länger, aber wir sind bestrebt die Anregungen mit einfließen zu lassen, um eine gute Lösung zu finden.

 

Wir haben dieses Jahr viele Projekte bearbeitet. Ob es die Dorfkernerneuerung war oder die Deckenarbeiten an den umliegenden Straßen. Wir haben die Machbarkeitsstudie für eine spätere Wärmeplanung erstellt und viele kleinere Baumaßnahmen durchgezogen. Die Planungen für den Schulneubau sind in vollem Gang und im Neubaugebiet verkaufen wir Stück für Stück Bauland an neue Mitbürger. Wir haben notwendige Satzungsanpassungen vorgenommen und viele soziale Events abgehalten. Es wurden viele Grünflächen bearbeitet und Sicherungen gegen Überschwemmungen vorgenommen. Wir haben den Gemeindehaushalt für das kommende Jahr beschlossen und bereits große Pläne für das Jahr 2025 in der Schublade. 

 

Im kommenden Jahr wird die Treffpunktfläche mit der neuen Hütte belebt und der Weihnachtsbaum wird künftig auf dieser Fläche aufgebaut. Die ausstehenden Arbeiten an der Deckenerneuerung in der Drosselgasse und dem Falkenkamp werden durchgeführt, der Lückenschluß der Dorfstraße zwischen Landhaus Wiesenblick und der Alten Börse wird bearbeitet und bereits jetzt sind viele kleinere Unterhaltungsmaßnahmen geplant. Im kommenden Jahr werden wir ein Beratungsangebot für Junge Menschen von 14-27 Jahren schaffen und ein Konzept für ein Familienzentrum mit Sitz in Großenwiehe erarbeiten. Darüber hinaus wird im kommenden Jahr ein Hundefreilauf am Kastanienweg entstehen und die Biotope und Grünflächen am Kastanienweg und Ringweg mit Nistkästen und einem Artenschutzturm versehen. Die übrigen Grünflächen werden - Schule usw. - werden mit Hilfe des Kreises konzeptionell neu aufgearbeitet. Darüber hinaus werden Anfang des Jahres viele Baumpflegearbeiten ausgeführt. Voraussichtlich werden wir im kommenden Jahr eine vom Gemeinderat losgelöste Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt Naturschutz bilden, wo jeder der Lust hat, aktiv werden kann. Es werden allerdings auch unangenehme Dinge angefasst werden müssen - hier Problemlösung Kieselsteine im Bahnhofswinkel und die Parkplatzsituation in engen Straßenzügen usw.

 

Weitere Themen wie z. B. die Grundsteuerreform oder das neue Kita-Gesetz werden uns nachhaltig beschäftigen und auch das Thema Personal für den Bauhof wird auf die Tagesordnung kommen.

Des Weiteren wird das Thema regenerative Energien (Windkraft; Freiflächensolar usw.) eine große Rolle spielen und auch der Bau des Batteriespeichers am Umspannwerk in Sillerup. Ein Teil der Gremienarbeit wird in den Schulneubau fließen und auch das Thema Wiehekrug/Hotel wird uns beschäftigen.

Auch die Themen Tourismus, Sicherung und Ausbau der Gewerbestruktur, Wohnbau und die ärztliche Versorgung werden im kommenden Jahr auf der Agenda stehen und nicht zuletzt die technische Infrastruktur der Gemeinde wird Thema sein.

 

Alles das und noch vieles mehr, wird auf uns im kommenden Jahr zukommen. Zusätzlich zu Themen, die wir nicht beeinflussen können und genau dort schließt sich wieder der Kreis. Bereits jetzt ist uns klar, dass die Haushalte der Gemeinden und des Kreises stark belastet sind, Fördermittel von Land und Bund werden nur schwierig zu bekommen sein und das führt dazu, dass die Aufgaben priorisiert und alternative Lösungen gefunden werden müssen. Hier ist unsere Kreativität gefragt und so manche Maßnahme kann vielleicht nur gelingen durch erhöhtes, freiwilliges Engagement. 

 

Bereits dieses Jahr ist es gelungen, freiwillige Leistungen zu erbringen durch gemeinschaftlichen Einsatz und dies wird verstärkt erforderlich sein.

Die Erfahrungen dieses Jahres zeigen aber, dass wir in Großenwiehe vieles auch ohne die Hilfe vom Bund und Land stemmen können. 

 

Deshalb können wir positiv nach vorne schauen, denn wir haben gemeinsam viel geschafft und ein guter Dialog, die Bereitschaft gemeinschaftlich zu denken und zu handeln und als Dorfgemeinschaft das Wohl der Gemeinde im Blick zu haben sind gute Voraussetzungen dafür, dass wir die Herausforderungen lösen werden.

Großenwiehe ist ein Dorf mit viel Potenzial. Wir haben eine solide Grundstruktur, eine gute Versorgungssituation und eine soziale Struktur, die sich im Vergleich mit anderen Gemeinden nicht verstecken muss. Unsere aktive Öffentlichkeitsarbeit trägt bereits jetzt Früchte und viele Gemeinden im Kreis schauen erstaunt auf das was hier passiert. 

 

Auch oder gerade mit dem Wissen, dass wir viele Aufgaben lösen müssen, freuen wir uns als Gemeinderat auf ein spannendes Jahr 2025. Zusammen werden wir wieder vieles erreichen.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen bedanken, die jeden Tag für das Wohl unserer Gemeinschaft unterwegs sind, ob Vereine, Feuerwehren, Eltern und Schulen. Einfach bei allen, die das Leben in unserem Dorf jeden Tag liebenswert machen.

 

Ein riesiger Dank geht natürlich an unsere, treuen und loyalen Mitarbeiter und auch an unsere Verwaltung im Amt Schafflund, die trotz der Arbeitsfülle immer ein offenes Ohr für Großenwiehe besitzt.

 

Einen großen Dank auch an die Dorfgemeinschaft – Veränderungen sind immer ein Prozess und Großenwiehe hat gezeigt, dass es Veränderungen annehmen kann. 

 

Es war ein aufregendes Jahr, aber ein gutes, denn Großenwiehe hat sich entwickelt- nicht nur baulich, sondern auch im positiven Miteinander. Der Grundpfeiler für eine gute Entwicklung unseres Dorfes.

 

2025 wird einige Überraschungen bringen. Wir vom Gemeinderat möchten euch bitten, auch in Zukunft aktiv an der Gestaltung unseres Dorfes teilzuhaben. 

 

Lasst uns reden, lasst uns Ideen entwickeln - wir als Gemeinderat können nur gemeinsam mit euch unser Dorf entwickeln. Ihr habt uns gewählt, um für Großenwiehe gute Entscheidungen zu treffen. Das wollen wir gerne, aber dafür brauchen wir euch - lasst uns weiterhin gemeinsam daran arbeiten, denn nur durch breite Teilhabe können wir alle Blickwinkel mit einbeziehen.

 

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit, mit Familie, Freunden und Bekannten und ein frohes, neues Jahr.

 

Zum Schluss noch eine persönliche Notiz meinerseits: 

Ich möchte mich herzlichst bei allen Gemeinderatsmitgliedern und den bürgerlichen Mitgliedern für die Zusammenarbeit bedanken. Es kann manchmal vielleicht etwas viel werden, aber rückblickend haben wir es als Team echt gut gemacht. 

 

Es war mir eine große Freude und die positiven Rückmeldungen der Gemeinde und aus dem Kreisgebiet, aus den vielen Gesprächen, die ich geführt habe, zeigen, dass wir gemeinsam einen guten Weg gehen. Danke für euren Einsatz und ich freue mich, mit euch, das Jahr 2025 anzupacken.

 

God jul, Schöne Weihnachten. 

 

Keno Jaspers 

Bürgermeister Großenwiehe

 

 

Foto zur Meldung: Bürgermeisterrede zum Jahresende
Foto: Bürgermeister Keno Jaspers

Großenwiehe finanziell vor schwierigen Zeiten

(13.​12.​2024)

Eigentlich zeigt sich die Kasse von Großenwiehe im Moment von der freundlichen Seite. Der Jahresabschluss 2023 erbrachte noch einmal einen hohen Überschuss und lässt die Ausgleichsrücklage auf nun aktuell sieben Mio Euro anwachsen. Auch 2024 wird man mit einem knappen positiven Ergebnis abschließen können. „Ich werde rumjammern, wenn wir zum Haushalt 2025 kommen“, kündigte der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein den Gemeindevertretern an. Dunkle Wolken am Finanz-Horizont?

Euphoriebremse: Ein Wermutstropfen liegt darin, dass die Einnahmesituation der letzten beiden Jahre auf Einmal-Effekten beruht. Ein gutes Windjahr mit hohen Strompreisen ließ die Einnahmen aus der Gewerbesteuer (Windräder) über die Erwartungen hinaus anwachsen, Grundstücksverkäufe schlugen mit 756.000 und der Verkauf der SH-Netz Aktien mit 434.000 Euro zu Buche. Dieses wird sich so nicht wiederholen.

Der mehr als neun Mio Euro starke Haushaltsansatz für 2025 weist ein Defizit von 155000 Euro aus, welches leicht über die Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden kann. Es lässt sich aber jetzt schon absehen, dass in den nächsten Jahren recht wenig Raum für Investitionen aus dem Haushalt heraus bleibt. Die hohe Ausgleichsrücklage Euro weist auf ein beruhigendes Polster, so der Augenschein.

Nun kommt allerdings der Neubau der Schule, der wohl unabdingbar ist, ins Spiel. „Die Zeit drängt“, hob Hauenstein hervor. Gerade sorgte Wassereintrag über das Dach dafür, dass Schüler bereits Gefäße zum Auffangen aufstellen mussten. Bürgermeister Keno Jaspers ist vom Fach: „Ich habe noch nie eine so marode Dachhaut gesehen.“ Der Schaden wurde eiligst für 12000 Euro beseitigt.

Die Ausgangslage: In einer weiteren Eilentscheidung hat Jaspers zunächst einmal eine notwendige Wirtschaftlichkeitsberechnung „Schulneubau“ für 15000 Euro in Auftrag gegeben. Von ersten Kostenschätzungen hat sich die Gemeinde bereits verabschiedet und sich eine Investitionsgrenze mit 15 Mio Euro gesetzt, dies ohne den Bau einer neuen Sporthalle. 

Das Szenario: Im Hinterkopf wird eine kostengünstige Modulbauweise favorisiert, gerne als Öffentlich-Private-Partnerschaft (ÖPP). Dabei soll die besondere Kompetenz eines privaten Unternehmens als Auftragnehmer die Maßnahme effizienter und kostengünstiger gestalten als es in Eigenregie möglich wäre. Für eine Kostendeckelung von 15 Mio gelte das Prinzip Hoffnung und ein gutes Baumanagement, ist Hauenstein überzeugt. Großenwiehe könnte, Stand heute, fünf Mio liquide Mittel einbringen. Zehn Mio müssten über Kredite finanziert werden. 

Die Folge: Je nach Zeitpunkt für einen möglichst günstigen Zins bedeute dies eine Finanzierungslücke von jährlich mindestens 600.000 Euro, vielleicht sogar 1 Mio in der Gemeindekasse. Zumindest hat die Gemeinde keinen Handlungsspielraum mehr. „Sie läuft stark Gefahr, zur Fehlbetragsgemeinde zu werden“, führt Hauenstein aus. Dies bedeutet, dass sie über Zuweisungen des Kreises und möglicherweise auch des Landes am Leben erhalten wird, um ihre Pflichtaufgaben erfüllen zu können. Sie unterliege dann der Haushaltsüberwachung durch die Kommunalaufsicht. „In weiten Teilen ist die Gemeinde dann nicht mehr selbstbestimmt. Im Prinzip wird es wohl keine weiteren Investitionen mehr geben. Kurz gesagt: Freiwillige Leistungen gehen runter, die Steuerbelastungen für die Bürger ans Maximum“, fügt Hauenstein hinzu. „Die kommenden gemeindlichen Haushalte haben sich dem Projekt Schulneubau unterzuordnen und zwar ohne Ausnahme.“

„Es ist völlig in Ordnung, dass wir jetzt einmal den Spiegel vor die Nase gehalten bekommen“, äußert Bürgermeister Jaspers. Allerdings gebe es noch viele Unwegbarkeiten, die eine genaue Prognose nicht erlauben, merkt der Stellvertretende Bürgermeister Michael Schulz an. „Aber wir müssen den Haushalt einmal richtig durchforsten“, sagt Amtskämmerer Sönke Renger. Ungefähr 80 Prozent der Positionen seien ohnehin Pflichtaufgaben, „Aber Kleinvieh macht auch Mist“, gibt er mit auf den Weg.

Autor: Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Großenwiehe finanziell vor schwierigen Zeiten
Foto: Grundschule Großenwiehe

Glascontainer sind umgezogen!

(06.​12.​2024)

Die Glascontainer haben einen neuen Standort! Ab sofort finden Sie diese in der Einfahrt von der Dorfstraße zu den Arztpraxen.  

 

Bitte nutzen Sie den neuen Standort für die Entsorgung von Altglas. Denken Sie daran, die geltenden Einwurfzeiten einzuhalten, um die Nachbarschaft nicht zu stören.  

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Foto zur Meldung: Glascontainer sind umgezogen!
Foto: Glascontainer Großenwiehe

Ende der Übergangsfrist für Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe

(13.​11.​2024)

- 252 -

AMT SCHAFFLUND
Der Amtsvorsteher
-Bau- und Serviceabteilung-

 

Ende der Übergangsfrist am 31.12.2024 für Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe nach der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BlmSchV)

Kamineinsätze, Kachelofeneinsätze oder vergleichbare Ofeneinsätze, die bis zum 21.03.2010 eingemauert wurden, sind bis zum 31.12.2024 mit nach geschalteten Einrichtungen zur Minderung der Staubemission nach dem Stand der Technik auszustatten.


Mit den Regelungen der 1. BImSchV soll der Einsatz von Feuerungsanlagen effizienter und umweltfreundlicher gestaltet werden. Für die Umsetzung dieser Vorschrift gelten hinsichtlich bereits errichteter Feuerstätten für feste Brennstoffe verschiedene Übergangsfristen, die in § 25 und § 26 BImSchV festgelegt sind. Am 31.12.2024 endet die letzte Frist für Anlagen, die bis einschließlich 21.03.2010 errichtet und in Betrieb genommen wurden, um die in der 1. BImSchV festgelegten Grenzwerte einzuhalten.

 

Ein Nachweis hierüber kann der Eigentümer bei Einzelraumfeuerungsanlagen (z. B. Kaminöfen) durch Vorlage einer Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers oder durch eine sogenannte Typprüfungsmessung, durchgeführt von einer Schornsteinfegerin oder einem Schornsteinfeger, erbringen. Ob Ihr Ofen geeignet ist, über den 31.12.2024 hinaus unverändert weiterbetrieben zu werden, wurde Ihnen bereits durch Ihre Bezirksschornsteinfegerin (BSF) bzw. Ihren Bezirksschornsteinfeger (BSF) mitgeteilt. Zudem können Sie dies im Internet unter https://www.cert.hki-online.de/de/home ermitteln.

 

Erbringen Sie einen solchen Nachweis nicht gegenüber Ihrer bzw. Ihrem örtlich zuständigen BSF, muss die Einzelraumfeuerungsanlage bis zum 31.12.2024 entweder mit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden.


Von dieser Regelung ausgenommen sind:
   1. nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen mit einer Nennwärmeleistung unter 15 Kilowatt,
   2. offene Kamine nach § 2 Nummer 12 der 1. BImSchV,
   3. Grundöfen nach § 2 Nummer 13 der 1. BImSchV,
   4. Einzelraumfeuerungsanlagen in Wohneinheiten, deren Wärmeversorgung ausschließlich über diese Anlagen erfolgt, sowie
   5. Einzelraumfeuerungsanlagen, bei denen der Betreiber gegenüber der bzw. dem BSF glaubhaft machen kann, dass sie vor dem 1. Januar 1950 hergestellt oder errichtet wurden.

 

Bitte veranlassen Sie nach Rücksprache und Beratung mit Ihrem*r Bezirksschornsteinfegermeister*in rechtzeitig vor dem 31.12.2024 die Stilllegung oder Nachrüstung Ihrer Feuerungsanlage für feste Brennstoffe.

 

Die bzw. der Bezirksschornsteinfegermeister*in überprüft, ob Ihre Feuerungsanlage für feste Brennstoffe die jeweils geltenden Grenzwerte einhält. Ist dies nicht der Fall, kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt werden.

[Übergangsfrist für Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe]

Foto zur Meldung: Ende der Übergangsfrist für Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe
Foto: Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe

DocStop Award 2024

Die Gemeinde Großenwiehe gratuliert der Nord-Spedition GmbH & Co. KG zum Erhalt des DocStop Award 2024.

 

Wir freuen uns darüber, dass wir mit der Nord-Spedition GmbH & Co. KG einen lokalen Arbeitgeber in unsere Mitte haben, der sein Team und sein Umfeld wertschätzt und sich mit seinem Engagement für Fahrerinnen und Fahrer weit über das übliche Maß hinaus auf den Weg gemacht hat.

 

Die Nord-Spedition GmbH & Co. KG lebt die Philosophie: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

 

Dies vereint uns als Gemeinde und die Nord-Spedition GmbH & Co. KG, denn nur gemeinsam als Team kann man gute und nachhaltige Leistungen bringen.

 

Wir wünschen der  Nord-Spedition GmbH & Co KG auch für die Zukunft eine erfolgreiche Entwicklung!

 

[Mehr Infos unter nord-spedition.de]

Foto zur Meldung: DocStop Award 2024
Foto: DocStop Award 2024

Infrastrukturmaßnahmen in Großenwiehe: Aktuelle Projekte und Zukunftspläne

Liebe Großenwieher und Großenwieherinnen,

 

es ist nicht wegzureden: An allen Ecken und Kanten in Großenwiehe sind viele Aktivitäten erkennbar. Wir sind dabei, unsere Infrastruktur auf „Vordermann" zu bringen. In den letzten Monaten hat die Dorfkernerneuerung natürlich einen großen Teil unseres täglichen Lebens beeinflusst, und es wird auch in den kommenden Wochen an diesem Projekt mit Hochdruck gearbeitet.

 

Im Augenblick finden tiefgreifende Umbaumaßnahmen an der L14 in Oxlund statt. Die Straße zwischen Schobüll und der B200 bei Kragstedt wird saniert. Die L14 zwischen Kleinwiehe und dem Ortsanfang Großenwiehe ist bereits abgeschlossen. Auch die Asphaltierungsarbeiten nach der Verlegung des „schnellen Internets" werden laut Breitbandzweckverband in den kommenden Wochen fertiggestellt. Darüber hinaus sind Reparaturarbeiten durch den Schwarzdeckenunterhaltungsverband ausgeführt worden, und es finden zurzeit noch weitere Aktivitäten statt.

 

In den kommenden Wochen wird die Zuwegung und der Parkplatz der Tennishalle erneuert. Die Straße wird gefräst und neu profiliert. Über Jahre haben wir versucht, mit Bordmitteln tätig zu werden, aber dies hat nur kurzfristig geholfen. Jetzt wollen wir es nachhaltig verbessern.

 

Ebenfalls kurzfristig werden wir in der Drosselgasse und dem Falkenkamp tätig. Hier wird die Oberflächenentwässerung verbessert, und die Straßen erhalten eine neue Deckschicht. Dies wird in den kommenden Wochen passieren, das Ziel ist es, die Arbeiten noch in diesem Jahr abzuschließen.

Im Zuge der Straßenunterhaltung werden wir ebenfalls im Herbst im Kleindamm die Straßenabläufe bearbeiten. Hier ist es zu „Versackungen" im Pflaster und in den Rinnsteinen gekommen. Diese werden wir Stück für Stück sanieren.

 

Weitere Maßnahmen sind im Zuge der Oberflächenentwässerungsarbeiten Sanierungen an Straßenabläufen beim Alten Bahnhof eingeplant. An der Hauptstraße in Richtung Schobüll ist es zu einer Unterspülung der Straßenrinne gekommen, auch diese Arbeiten werden im Herbst 2024 stattfinden. An der alten Bredstedter Straße werden wir im Bereich der Straßenabläufe neue Ablaufmulden herstellen, um das Wasser wieder in die Straßenabläufe zu leiten.

 

Darüber hinaus sind wir laufend mit der Unterhaltung von Banketten und diversen Kleinreparaturen an unserer Infrastruktur beschäftigt. Für das kommende Jahr sind weitere Maßnahmen im Bereich unserer Straßeninfrastruktur geplant.

 

Ab Ostern werden wir den Lückenschluss der Sanierungsarbeiten an der L14 im Dorf zwischen der Brücke am Landhaus Wiesenblick und der „alten Börse" angehen. Dies wird eine Kombination mit dem Wasserverband, da neue Leitungen gelegt werden müssen. Hierzu folgen gesonderte Informationen.

 

Des Weiteren werden wir Sanierungsarbeiten am Durchlass im Spechtweg ausführen müssen, da die Flügelwand gerissen ist. Am Durchlass der Bahnhofstraße (Wiehebek) müssen dringend Betonsanierungsarbeiten vorgenommen werden. Im Zuge dieser Arbeiten werden wir notwendige Peripherieaufgaben gleich mit bearbeiten. Wenn möglich, werden wir auch unser Stromleitungsnetz, wo nötig, erneuern.

Wie man sieht, gibt es reichlich Arbeit an unserem Straßennetz.

 

Darüber hinaus werden natürlich auch andere Aufgaben zeitgleich abgearbeitet – „dicke Bretter" haben wir in den kommenden Monaten genügend zu bohren.

 

Wir werden euch dazu auf dem Laufenden halten.

 

Keno Jaspers
Bürgermeister Großenwiehe

 

Foto zur Meldung: Infrastrukturmaßnahmen in Großenwiehe: Aktuelle Projekte und Zukunftspläne
Foto: Infrastrukturmaßnahmen in Großenwiehe: Aktuelle Projekte und Zukunftspläne

Gratulation zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde Lindewitt

(17.​08.​2024)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lindewitt,

 

es ist uns eine große Freude, Euch im Namen der Gemeinde Großenwiehe zum 50-jährigen Bestehen herzlich zu gratulieren! Ein halbes Jahrhundert gemeinsamer Geschichte, Nachbarschaft und Freundschaft liegt hinter uns – und heute ist der perfekte Anlass, um mit Stolz auf all das Erreichte zurückzublicken.

 

Lindewitt und Großenwiehe verbindet nicht nur die geografische Nähe, sondern auch eine enge, freundschaftliche Zusammenarbeit und das Gefühl, als Nachbarn fest zusammenzustehen. Seit 50 Jahren habt Ihr in Lindewitt bewiesen, was eine starke Dorfgemeinschaft erreichen kann. Ihr habt Eure Traditionen bewahrt und gleichzeitig die Zukunft im Blick behalten. Eure lebendige Gemeinde ist geprägt von Zusammenhalt, Offenheit und dem Mut, auch neue Wege zu gehen.

 

Eure Vereine, Ehrenamtlichen und Betriebe leisten Herausragendes für das Wohl der Menschen, nicht nur in Lindewitt, sondern in der gesamten Region. Dieser Einsatz und die gelebte Gemeinschaft sind es, die unser ländliches Leben so besonders machen. Ihr zeigt eindrucksvoll, was es heißt, Heimat zu gestalten und sie für kommende Generationen zu bewahren.

 

Gemeinsam haben wir als Nachbargemeinden viele Herausforderungen gemeistert und Feste gefeiert. Ob in der Landwirtschaft, der Kultur oder durch das Engagement in gemeinsamen Projekten – Lindewitt und Großenwiehe sind stets Seite an Seite gegangen. Dafür sind wir dankbar und stolz.

Wir blicken gespannt und zuversichtlich auf die Zukunft und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und viele weitere Jahre der Freundschaft. Möge Lindewitt auch in den kommenden Jahrzehnten weiterhin ein Ort des Zusammenhalts und der Stärke sein, auf den alle Bürgerinnen und Bürger stolz sein können.

 

In diesem Sinne gratulieren wir von Herzen und wünschen Euch ein wunderbares Jubiläumsfest!

 

Mit den besten Grüßen,
Die Gemeinde Großenwiehe
 

Foto zur Meldung: Gratulation zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde Lindewitt
Foto: 50 Jahre Lindewitt Festwiese

Aktueller Stand der Dorfkernerneuerung und Infrastrukturprojekte in unserer Gemeinde

Dorfkernerneuerung: 

Derzeit sind die Bauarbeiten aufgrund des 14-tägigen Sommerurlaubs der Baufirma unterbrochen. 

 

Umleitungen und Straßenarbeiten: 

Es gibt laufende Herausforderungen mit den Umleitungen. Der Spechtweg ist nur für Anwohner befahrbar, was oft ignoriert wird. Der Kirchenstieg darf durch Busse genutzt werden. Allerdings nutzen auch andere Fahrzeuge ohne Absprache diese Strecke. Der Grabenacker wird oft von Großfahrzeugen befahren, obwohl er keine offizielle Umleitung ist. Im Spechtweg wurde der Straßendurchlass (Brücke) beschädigt, und erste Maßnahmen zur Entlastung werden getroffen.

 

Wasserprobleme:

Am alten Bahnhof gibt es seit Jahren Probleme mit Regenwasser, und Maßnahmen zur Verbesserung sind geplant. Im Einfahrtsbereich der Hauptstraße 44 gibt es einen Rohrschaden, der zu Unterspülung führt. Am Sandacker kommt es zu Überschwemmungen, für die Lösungen erarbeitet werden. Für alle Bereiche sind bereits Arbeitsaufträge erteilt.

 

Beleuchtung und Regenwasser:

Im Neubaugebiet wird die Beleuchtung bis Herbst verbessert/etabliert. Das Regenwasserbecken am Wiesenrand wird nachgearbeitet. Asphaltflächen nach Arbeiten an den Internetanschlüsse werden bald fertiggestellt. Der Zaun für die KITA an der Grundschule wird nach den Sommerferien gebaut.

 

Schule Großenwiehe:

Eine Ausschreibung für technische Planungen läuft, um eine funktionale Ausschreibung zu erstellen. Bodenuntersuchungen auf dem Sportplatzgelände sind positiv. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wird ausgearbeitet, und Anträge für Fördermittel werden vorbereitet.

 

Gemeindearbeiter:

Die Gemeindearbeiter erhalten Unterstützung aus Lindewitt und von Günther Mayer. In den Sommerferien wird ein Übergangshundeplatz errichtet.

 

Bewegungshalle Lindewitt:

Es gab einen Zeitverlust von etwa drei Monaten, aber der Fertigstellungstermin März 2025 bleibt bestehen.

 

Soziales:

Gemeindeveranstaltungen sind erfolgreich, und weitere Events sind geplant. Integrationstätigkeiten laufen gut und zur Zeit werden Fahrdienste für das Ferienschwimmen organisiert und durchgeführt.

 

Bauhof:

Kosten werden durch den Verkauf von Holz gesenkt. Verkehrsschilder werden nachgekauft, und die Bewässerung der Obstplantage wird durch eine Schlauchlösung erfolgen.

 

Satzungen:

Überlegungen zur Weiterführung der Grünannahmestelle und zusätzlichen Ermächtigungen für den Bürgermeister in der Hauptsatzung sind notwendig.

 

Verkauf von Baugrundstücken:

Der Verkauf geht etwas langsamer, aber Anfragen laufen. Es gibt vereinzelte Anfragen für Gewerbegrundstücke, jedoch nichts Konkretes.

 

Energie:

Eine Machbarkeitsstudie für eine Quartierslösung ist fast fertig. Gespräche mit Biogas und anderen Akteuren laufen, um den Fortbestand nach dem Wegfall der EEG-Vergütung zu sichern.

 

Biotope/Grünflächen:

Im Herbst sollen Ausgleichsflächen ertüchtigt werden. Konzepte zur Revitalisierung von Biotopen sind in Arbeit, und Voranfragen zur Finanzierung von Storchennestern wurden verschickt.

 

Infrastruktur:

Provisorische Bushaltestellen werden überarbeitet, und stillgelegte Haltestellen könnten dem Dorfverschönerungsverein übergeben werden. Es wird eine Kartierung von Überschwemmungsstellen geben, und die Bestandsaufnahme der unterirdischen Infrastruktur ist geplant.

 

Feuerwehren:

Die zukünftigen Beschaffungen sind geklärt, und Fördermittel wurden bewilligt. Mängel im Feuerwehrgebäude werden konsequent verfolgt.

 

Ehemaliger Krug:

Untersuchungen auf Fledermäuse werden durchgeführt. Gespräche mit Investoren und potenziellen Betreibern laufen gut, und Tourismus-Anfragen häufen sich.

 

Zukünftige Punkte:

Unterbringung von Geflüchteten, Verbesserung der Zufahrt zur Reithalle und Weiterverfolgung des Radwegekonzepts sind in Planung.

Foto zur Meldung: Aktueller Stand der Dorfkernerneuerung und Infrastrukturprojekte in unserer Gemeinde
Foto: Gemeinde Großenwiehe

Großenwiehe wird zum ländlichen Zentralort

Großenwiehe hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die Gemeinde wird am 29. September 2024 offiziell zum ländlichen Zentralort ernannt. Diese Anerkennung unterstreicht die wichtige Rolle, die Großenwiehe für die umliegenden ländlichen Gemeinden spielt und signalisiert eine Phase des Wachstums und der Entwicklung für die Region.

 

Bedeutung der Einstufung

Die Einstufung als ländlicher Zentralort bedeutet, dass Großenwiehe als wesentlicher Knotenpunkt im ländlichen Raum anerkannt wird. Diese Entscheidung basiert auf der vorhandenen Infrastruktur, dem umfassenden Dienstleistungsangebot und der zentralen Lage innerhalb der Region. Großenwiehe wird nun als Mittelpunkt gesehen, der den ländlichen Gemeinden Zugang zu wichtigen Dienstleistungen und Einrichtungen bietet.

 

Vorteile für die Gemeinde

Mit der Ernennung zum ländlichen Zentralort kommen zahlreiche Vorteile für Großenwiehe und die umliegenden Dörfer. Eine verbesserte Förderfähigkeit durch staatliche und europäische Programme ermöglicht Investitionen in wichtige Projekte. Dazu gehören der Ausbau von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie die Verbesserung der Verkehrsanbindung. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Einwohner zu erhöhen und die Attraktivität der Region zu steigern.

 

Wirtschaftliche Entwicklung

Die neue Einstufung zieht auch wirtschaftliche Vorteile nach sich. Großenwiehe wird für Unternehmen attraktiver, was neue Arbeitsplätze schafft und die lokale Wirtschaft stärkt. Der Einzelhandel und lokale Betriebe profitieren von einer gesteigerten Kundenfrequenz und verbesserten Vernetzungsmöglichkeiten. Dies führt zu einer insgesamt dynamischeren wirtschaftlichen Entwicklung in der Region.

 

Gemeinschaft und Zukunftsperspektiven

Die Einstufung als ländlicher Zentralort fördert auch den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde und der umliegenden Ortschaften. Gemeinsame Projekte und Veranstaltungen stärken das Gemeinschaftsgefühl und bieten Gelegenheiten zur Vernetzung und Zusammenarbeit. Großenwiehe steht vor einer vielversprechenden Zukunft, mit neuen Möglichkeiten und Perspektiven, die durch die Anerkennung als ländlicher Zentralort eröffnet werden.

 

Die Ernennung zum ländlichen Zentralort ist ein bedeutender Schritt für Großenwiehe und die gesamte Region. Sie bringt zahlreiche Vorteile mit sich und eröffnet neue Chancen, die die Gemeinde und die umliegenden Dörfer langfristig stärken und entwickeln werden. Großenwiehe ist bereit, diese Herausforderungen anzunehmen und sich als vitaler Mittelpunkt des ländlichen Raums zu etablieren.

Foto zur Meldung: Großenwiehe wird zum ländlichen Zentralort
Foto: Großenwiehe wird zum ländlichen Zentralort

Großenwiehe wird ländlicher Zentralort

Für das Innenministerium ist es entschieden: Großenwiehe soll länd­licher Zentralort werden. Die Gemeinde hatte diese Höherstufung entsprechend beantragt.

 

Nun mag es etwas ungewöhnlich an­muten, dass es innerhalb eines Amts­bereiches zwei Zentralorte geben wird, Schafflund und eben Großenwiehe. Aber die erforderlichen Kriterien wer­den erfüllt. Großenwiehe konnte in den letzten Jahren einen deutlichen Bevöl­kerungszuwachs verzeichnen und hat mittlerweile 3.310 Einwohner und ist damit die größte Gemeinde im Amts­bereich Schafflund. Es gibt Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Ver­sorgung, ein Pflegeheim, eine Bank sowie Sportstätten und Räumlichkeiten für Veranstaltungen, die alle auch zur Versorgung benachbarter Gemeinden beitragen. Streng genommen nur einer. Die Gemeinde Lindewitt sorgt mit ihren 2000 Einwohnern dafür, dass ein Ver­sorgungs- bzw. Nahbereich von mehr als 5000 Einwohner vorhanden ist, einem weiteren Kriterium. Zwar verkleinert sich der Nahbereich des Zentralortes Schafflund entsprechend, behält aber die erforderliche Größe.
 

In Großenwiehe sieht man einen gut geeigneten Entwicklungsschwerpunkt im wachsenden Umland von Flensburg für Wohnen, Gewerbe und Infrastruktur, wie es im Raumordnungsbericht des Innenministeriums heißt.
 

Was bedeutet dies nun? In erster Linie sind damit jährlich gesonderte Geldzu­flüsse zu erwarten, die sogenannten Zentralörtlichen Mittel. Dies sind in der Regel mehr als 300.000 Euro, oder auch über 400.000. Sie sind allesamt für übergemeindliche Aufgaben wie Schulen, Sportstätten, Schwimmbäder und andere Einrichtungen der Daseins­vorsorge zu verwenden. „Hier und da macht es zudem die Projektumsetzung und -unterhaltung leichter", freut sich auch der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein für Großenwiehe.
 

Bürgermeister Keno Jaspers befindet sich im Urlaub, aber der Flurfunk hat wohl schon funktioniert. Sein Stellvertre­ter und Altbürgermeister Michael Schulz erinnert sich noch, dass man bereits vor fünf Jahren versucht habe, hochgestuft zu werden. „Damals fehlten uns 14 Ein­wohner, um die geforderten 3000 zu überschreiten. Umso erfreulicher ist es, dass es nun geklappt hat." Er weist auch noch einmal auf die übergreifende Versorgungsfunktion der Gemeinde vor allem für Lindewitt hin. Aber auch im Bereich der Dänischen Minderheit unterstütze man die Schule und die Kita, deren Sphären über diesen Nahbereich hinaus reichen. Auch er sieht, dass nun mehrere Projekte in den Südgemeinden des Amtes mit einer solchen jährlichen Finanzspritze einfacher unterhalten wer­den können. Aber auch neue können nun leichter angeschoben werden. „Ich denke dabei an ein gemeinsames Fa­milienzentrum mit Lindewitt und an die kommende geforderte Ganztagsbetreu­ung in der Offenen Ganztagsschule:' Die Gemeinde kann ab dem Haushaltsjahr 2025 mit den Finanzzuweisungen für einen ländlichen Zentralort rechnen. Großenwiehe ist die einzige Gemeinde von neun Antragstellern im Lande, die nun zum ländlichen Zentralort hoch­gestuft werden soll. Unter den acht abgelehnten sind aus dem Kreisgebiet Husby und Stapel. Handewitt strebte an, Stadtrandkern II. Ordnung zu werden. Der Hauptablehnungsgrund liegt laut der Stellungnahme des Innenministe­riums darin, dass die Gemeinde keinen Versorgungsbereich mit mehr als 10000 Einwohnern in einem engen räumlichen Zusammenhang, sprich dem Dorf Han­dewitt, aufweisen kann.

 

Autor: Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Großenwiehe wird ländlicher Zentralort
Foto: Großenwiehe wird ländlicher Zentralort

Großbatteriespeicher kommt nach Schobüll

Überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energiequellen, der wegen Überlastung des Stromnetzes nicht verwertet werden kann, ist ein Ärgernis. Eine Lösung sind Großbatteriespeicher, wie sie derzeit in Jardelund und nun auch in Großenwiehe geplant sind. Hier soll es in unmittelba­rer Nähe zum Umspannwerk Schobüll entstehen. Für die Projektierung beider Vorhaben zeichnet sich die Kyon Energy aus München verantwortlich.

 

Batteriespeicheranlage

Mit einer Speicherkapazität von 40 Me­gawattstunden fällt es wesentlich kleiner aus als das im hohen Norden, aber immerhin gleichbedeutend mit einer möglichen Versorgung von 100.000 Haushalten mit Strom für eine Stun­de. Damit markiert das Projekt einen weiteren Meilenstein, um die Energie­speicherkapazitäten in der Region zu erweitern.


„Mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien im Strommix wächst der Be­darf an flexiblen Batteriegroßspeichern. Sie gleichen Schwankungen im Strom­netz sekundenschnell aus, verhindern Netzüberlastungen und sind somit ein Schlüssel für eine zuverlässige und sozialverträgliche Stromversorgung", erläutert Florian Antwerpen, einer der Geschäftsführer von Kyon Energy. Darin liegt dann wohl auch das Geschäftsmo­dell dieser Speicher. Nicht verwertbarer Strom wird relativ kostengünstig einge­kauft, gespeichert und bei Bedarf wieder ins Netz gegeben. „Dadurch wird die Versorgungssicherheit in der Region er­höht und die Flexibilität des Stromnetzes verbessert", ist aus der Presseerklärung des Unternehmens zu erfahren.

 

Vorteile für Großenwiehe

 

Das Prinzip der Speicher kommt auch der Gemeinde Großenwiehe auf ih­rem Weg, bei der Wärmeversorgung autark zu werden, entgegen. „Durch die Integration der Speicheranlage in das Verteilnetz wird es möglich sein, Energieschwankungen effektiv auszu­gleichen und die Nutzung erneuerbarer Energien weiter zu optimieren", kom­mentiert Bürgermeister Keno Jaspers das Vorhaben. Großenwiehe plant, die Fernwärmeversorgung tur aas gesamte Kerndorf auf die Beine sämtlicher zur Verfügung stehender erneuerbarer Energiequellen zu stellen. Diese sind hier neben Biogas Wind und Sonne,jede Flaute und Wolke beeinflussen die Stabilität der Stromerzeugung und macht die Speicherung unverzichtbar und die Versorgung stabiler.


Der Standort am Umspannwerk Schobüll wurde mit Bedacht ge­wählt. Als Projektierer schaue man sich die Netzkapazitäten und Anschlusspunkte genau an, wie aus München zu erfahren ist.


Da sich gerade in Schleswig-Holstein die Energiegewinnung aus Erneuer­baren weit über die ländlichen Struk­turen verteilen, müssen sich auch die Speichermöglichkeiten entsprechend anschließen. So gibt es im Umfeld des Umspannwerks viele Windparks. Die Batteriespeicher können nicht nur die ärgerlichen Abregelungen der Wind­energieanlagen verhindern, sondern auch das Stromnetz stabilisieren und die Versorgungssicherheit erhöhen. Die Menge des Stroms, die nicht ins Netz aufgenommen werden kann, ist in Schleswig-Holstein wohl zurückgegan­gen, betrug im vergangenen Jahr aber immer noch mehr als 10 Mio Megawattstunden oder mehr als fünf Prozent der erzeugten grünen Leistung.


Inzwischen hat das Projekt die Geneh­migungsphase erfolgreich durchlaufen, die Baugenehmigung liegt vor. Nun be­finde man sich in der Detailplanung, wie vom Unternehmen zu erfahren ist. Der Großbatteriespeicher soll Ende 2025 in Betrieb genommen werden. 

 

Autor: Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Großbatteriespeicher kommt nach Schobüll
Foto: Hinter dem Umspannwerk Schobüll soll der Großbat­teriespeicher entstehen.

Änderung der Vollsperrung in der Dorfstraße ab 01. Juli

Wichtige Änderung: Straßensperrung im Dorfkern Großenwiehe wird verschoben

 

Sehr geehrte Bewohnerinnen und Bewohner von Großenwiehe,

 

aufgrund bevorstehender Baumaßnahmen im Dorfkern müssen wir Ihnen mitteilen, dass Abschnitt III der Dorfstraße bevor steht. 

 

Die Sperrung des Abschnitts III der Dorfstraße tritt am 01. Juli 2024 in Kraft. Sie beginnt nach der Einfahrt zu Regines Blumen und mehr und endet vor der Zufahrt zu den Arztpraxen (Dr. Arbex, Dr. von Wedelstaedt und Praxis Dietmar Kleist und dem Milonzirkel). Das heißt Regines Blumen und mehr und die Arztpraxen sind weiterhin mit dem Auto erreichbar. Um auf den Arztparkplatz zu kommen geht das allerdings nur über die Umleitung über Kleinwiehe. Details entnehmen Sie dem Bauplan weiter unten. 

 

Direkt im Anschluss folgt Abschnitt IV. Während dieser Zeit wird der betroffene Bereich für den Straßenverkehr unpassierbar sein.

 

Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle mittels dem Fußgängerweg (Kirchenseite) passieren.

 

Wir bitten alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten, die durch diese Maßnahme entstehen könnten.

 

Die Umleitung führt über Lindewitt, siehe Bild weiter unten. Bitte beachten Sie, dass die Busslinien 886 und 889 schon seit dem 13.05.2024 über die Umleitung fahren und die Haltestellen Alte Börse und Hauptstraße nicht angefahren werden. Die Schulkinder können alternativ am Haferbogen aussteigen.

 

Bitte beachten Sie, dass diese Baustelle eine Wanderbaustelle ist, deren Platzierung sich je nach Bauabschnitt sukzessive weiter Richtung Hauptstraße verschiebt. Das bedeutet die Vollsperrung wird sich voraussichtlich bis in den September (ohne Gewähr!) ziehen. Infos wann die Baustelle wandert folgen hier auf der Homepage.

 

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Kooperation und Ihr Verständnis während dieser Bauphase. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Gemeinde Großenwiehe

[Beginn Bauabschnitt II]

Foto zur Meldung: Änderung der Vollsperrung in der Dorfstraße ab 01. Juli
Foto: Vollsperrung Dorfstraße

Energiespeicher für Großenwiehe geplant

Das Unternehmen Kyon Energy hat angekündigt, in der Region einen weiteren Stromspeicher zu errichten. Dieser Speicher wird in Großenwiehe, im Kreis Schleswig-Flensburg, im Ortsteil Schobüll direkt am Umspannwerk gebaut. An dieses Umspannwerk sind mehrere Windparks angeschlossen, und es wurde in den vergangenen Jahren wiederholt als überlastet eingestuft. Der neue Stromspeicher wird eine Kapazität von 40 Megawattstunden (MWh) haben und kann somit etwa 100.000 Haushalte für eine Stunde mit Strom versorgen. Zusätzlich sind im Kreisgebiet zwei weitere große Stromspeicher geplant: Das Unternehmen Eco-Stor plant in Schuby und im Bollingstedter Ortsteil Gammelund jeweils eine Kapazität von 235 MWh zu installieren. Der Stromspeicher in Großenwiehe soll Ende 2025 in Betrieb genommen werden.

 

Hier finden Sie mehr Infos:

https://www.shz.de/lokales/geest/artikel/nahe-umspannwerk-batteriespeicher-in-grossenwiehe-geplant-47162062

https://www.kyon-energy.de/pressemitteilung/kyon-energy-wird-40-megawattstunden-batteriegrossspeicherprojekt-in-schleswig-holstein-realisieren

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Energiespeicher-fuer-Grossenwiehe-,regionflensburgnews636.html

 

 

Foto zur Meldung: Energiespeicher für Großenwiehe geplant
Foto: Kleiner Batteriespeicher für Großenwiehe

Ferienprogramm Schafflund 2024

Sommerferien im Amt Schafflund 2024 

SEI kein FROSCH, mach mit! 

 

In diesem Jahr präsentiert die Gemeinde Schafflund, unterstützt durch die planerische und organisatorische Arbeit der „Arbeitsgruppe Ferienprogramm“, ein vielseitiges Programm für die Sommerferien 2024. Es wurde ein abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt, das sowohl für Groß und Klein als auch für Jung und Alt etwas Passendes bereithält. So wird die Ferienzeit für die ganze Familie spannend und interessant gestaltet.

 

Am Samstag, den 22. Juni von 10.00-14.00 Uhr ist der erste Anmeldetag. In diesem Jahr werden die Anmeldungen ausschließlich im Jugendclub Schafflund entgegengenommen. An diesem Tag, gibt es auf alle Angebote 20% Ermäßigung.

 

[PDF - Anmeldung zum Ferienprogramm 2024]

[PDF - Programmheft 2024]

[Homepage - Jugendclub Schafflund Ferienprogramm]

Foto zur Meldung: Ferienprogramm Schafflund 2024
Foto: Ferienprogramm Schafflund

JOBANGEBOT: FSJ in der Grundschule Großenwiehe

FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in der Grundschule Großenwiehe 

FSJ-ler / FSJ-lerin gesucht 

 

Möchtest du Teil unseres bunten Schulteams werden? 

Hast du Interesse an der Arbeit mit Kindern? 

Bist du offen für neue Herausforderungen und möchtest eigene Ideen umsetzen? 

Hast du Lust auf Musicals oder pädagogisches Reiten? 

Bist du laut oder eher leise? 

 

Dann bist du bei uns genau richtig! 

 

Gemeinsam finden wir das passende Einsatzgebiet für dich! Wenn du dich angesprochen fühlst und Lust hast, ein Jahr lang Teil unseres Teams zu sein, dann melde dich bei uns! 

 

Wir würden dich gern kennenlernen! 
E-Mail:  

Tel.: 04604-2133

 

Foto zur Meldung: JOBANGEBOT: FSJ in der Grundschule Großenwiehe
Foto: Grundschule Großenwiehe

Vollsperrung der Dorfstraße ab 21.05.

Wichtige Ankündigung: Straßensperrung im Dorfkern Großenwiehe

 

Sehr geehrte Bewohnerinnen und Bewohner von Großenwiehe,

 

aufgrund bevorstehender Baumaßnahmen im Dorfkern müssen wir Ihnen mitteilen, dass Abschnitt II der Dorfstraße für einen bestimmten Zeitraum gesperrt wird. Diese Maßnahme ist erforderlich, um die Bauarbeiten effizient und sicher durchführen zu können.

 

Die Sperrung des Abschnitts II der Dorfstraße tritt am 21. Mai 2024 in Kraft und wird voraussichtlich bis September 2024 (ohne Gewähr) andauern. Direkt im Anschluss folgen Abschnitt III und dann Abschnitt IV. Während dieser Zeit wird der betroffene Bereich für den Straßenverkehr unpassierbar sein. 

 

Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle mittels dem Fußgängerweg (Kirchenseite) passieren.

 

Die Sperrung Abschnitt II wird voraussichtlich bis zum 21. Juni 2024 andauern und beginnt nach der Zufahrt zu den Arztpraxen (Dr. Arbex, Dr. von Wedelstaedt und Praxis Dietmar Kleist und dem Milonzirkel) und endet vor der Brücke über die Wiehebek am Landhauswiesenblick. 

 

Die Sperrung Abschnitt III im Anschluss beginnt bei Regines Blumen und mehr und endet vor der Zufahrt zu den Arztpraxen (Dr. Arbex, Dr. von Wedelstaedt und Praxis Dietmar Kleist und dem Milonzirkel). Details entnehmen Sie dem Bauplan weiter unten.

 

Die Sperrung Abschnitt IV darauf im Anschluss beginnt an der Straßenkreuzung zur Hauptstraße und endet vor der Zufahrt von Regines Blumen und mehr. Details entnehmen Sie dem Bauplan weiter unten.

 

Wir bitten alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten, die durch diese Maßnahme entstehen könnten.

 

Die Umleitung führt über Lindewitt, siehe Bild weiter unten. Bitte beachten Sie, dass die Busslinien 886 und 889 schon seit dem 13.05.2024 über die Umleitung fahren und die Haltestellen Alte Börse und Hauptstraße nicht angefahren werden. Die Schulkinder können alternativ am Haferbogen aussteigen.

 

Bitte beachten Sie, dass diese Baustelle eine Wanderbaustelle ist, deren Platzierung sich je nach Bauabschnitt sukzessive weiter Richtung Hauptstraße verschiebt. Das bedeutet die Vollsperrung wird sich voraussichtlich bis in den September (ohne Gewähr!) ziehen. Infos wann die Baustelle wandert folgen hier auf der Homepage.

 

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Kooperation und Ihr Verständnis während dieser Bauphase. Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Gemeinde Großenwiehe

Foto zur Meldung: Vollsperrung der Dorfstraße ab 21.05.
Foto: Vollsperrung Dorfstraße Großenwiehe

Bürgermeisterbericht vom 25.04.2024

Bürgermeister informiert über aktuelle Gemeindeentwicklungen 

 

Am 25. April 2024 informierte der Bürgermeister von Großenwiehe die Bürger über eine Vielzahl von Entwicklungen und bevorstehenden Ereignissen in der Gemeinde. In seinem Bericht wurden wichtige Gespräche, Projekte und geplante Veranstaltungen zusammengefasst, die das Leben und die Entwicklung in Großenwiehe in den kommenden Wochen und Monaten prägen werden.

 

Das erste Thema des Berichts betraf die mögliche Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Wanderup und Großenwiehe. Am 22. April 2024 fand das erste Gespräch mit dem Bürgermeister von Wanderup sowie seiner Stellvertreterin statt, bei dem verschiedene Themen diskutiert wurden, darunter Windkraft, Quartierslösungen, Wohnbebauung, Gewerbegebiete, Infrastruktur, Radfahrwege und Tourismusrouten. Weitere Gespräche sind für die Zukunft geplant, um diese Angelegenheiten weiter zu vertiefen.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt war ein Treffen mit Herrn Wriedt, Herrn Thomsen und Herrn Meereis bezüglich der Freiflächensolarfläche in Loftlund. Ein Konsortium unter der Leitung von Herrn Wriedt zeigte Interesse an der Planung einer Wärmeversorgung und möglicherweise eines Batteriespeichers. Ein Grobkonzept wird derzeit erarbeitet und soll später vorgestellt werden.

 

Des Weiteren wurde über das zweite Lenkungsgruppentreffen berichtet, das am 15. April 2024 stattfand. Obwohl eine geplante Online-Konferenz aufgrund technischer Probleme im Dörpshuus nicht durchgeführt werden konnte, präsentierte das Planungsbüro den aktuellen Stand und die Bestandsaufnahmen. Es wurde beschlossen, verschiedene Szenarien zu prüfen. Beim nächsten Treffen im Juli soll eine Machbarkeitsstudie vorgelegt werden.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Berichts war die Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverbands, bei der Johannes Godbersen ankündigte, den Vorsitz in der Zukunft abgeben zu wollen. Michael Maas hat sich bereit erklärt, die Leitung zu übernehmen. Der Verband, einer der Mitgliederstärksten im Kreis Schleswig-Flensburg, hat bereits jetzt ein hohes Aktivitätsniveau und plant weiterhin eine aktive Zukunft.

 

Des Weiteren wurde über verschiedene bauliche Projekte informiert, darunter die Gestattungsverträge für die Verlegung von Kabeln, die der Gemeinde Einnahmen von rund 40.000 Euro einbringen werden, und die dringend benötigte Sanierung der Wegefläche zur Tennishalle.

 

Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf Umwelt- und Kulturprojekte gelegt, wie die Reinigung und Pflege der Biotope hinter der Schule und am Ringweg, die Planung eines Dorfmuseums sowie die Sicherheit und Instandhaltung von Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen.

 

Der Bericht schloss mit einer Reihe bevorstehender Termine, darunter Feierlichkeiten, Kurse, Besichtigungen und Treffen, die das aktive Gemeindeleben in den kommenden Wochen und Monaten prägen werden.

 

 

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Bürgermeisterbericht vom 25.04.2024
Foto: Bürgermeisterbericht

Herzlichen Glückwunsch zur Konfirmation!

Der Bürgermeister gratuliert allen Konfirmandinnen und Konfirmanden und den Familien und Angehörigen zu diesem wichtigen Moment. 

 

Herzlichen Glückwunsch 

zu deiner Konfirmation! 

 

Im Namen der Mitglieder der Gemeindevertretung Großenwiehe senden wir dir herzliche Glückwünsche und die besten Wünsche für deinen besonderen Tag. Möge Gottes Segen stets an deiner Seite sein und dich auf all deinen Wegen begleiten.  Deine Konfirmation ist ein bedeutsamer Schritt auf deinem Lebensweg und ein Zeichen deines Glaubens. Möge dieser Tag von Freude, Liebe und Hoffnung erfüllt sein, und mögest du stets die Unterstützung und Liebe deiner Familie, Freunde und Gemeinschaft spüren.  Mögen die Worte der Bibel dir Kraft und Trost spenden, und mögest du in deinem Glauben wachsen und dich weiterentwickeln. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute, Erfolg und Glück, und mögest du stets die Liebe Gottes in deinem Herzen tragen.

 

Keno Jaspers

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Herzlichen Glückwunsch zur Konfirmation!
Foto: Gratulation zur Konfirmation

Wenn die Schule zu einem Schicksals-Ort wird

Der Hilferuf der Gemeinde Großenwiehe nach Unterstützung bei Schul-Neubau-Projekt bleibt bisher ungehört – Bürgermeister Jaspers (SSW) sieht Konfliktpotential und sorgt sich um den sozialen Frieden.

 

SCHULBAU

Großenwiehe. Die Aufbruchstimmung in Großenwiehe ist gedämpft.
 

Grund: Die wachsenden Sorgen um die Existenz der Grundschule werfen derart große Schatten, dass Bürgermeister Keno Jaspers von einem Schicksalsereignis für die 3300 Seelengemeinde spricht, bei dem er sich sogar um den sozialen Frieden sorgt. Aber der Reihe nach.
»Wenn es uns nicht gelingt, zeitnah eine neue Grundschule zu bauen, dann sind viele unserer großen Bemühungen bei unserer Dorfentwicklung hinfällig. Wir stehen als Gemeinde am Scheideweg«, betont Jaspers.
 

Hilferufe in Richtung Landesregierung in Kiel, um in dieser prekären Lage gemeinsam nach einem Ausweg zu suchen, blieben bislang ungehört.
 

Die Mittel fehlen

»Im Kern geht es grundsätzlich darum, dass Kommunen die weitreichenden Regierungsbeschlüsse an der Basis umsetzen müssen, bei vielen Dingen aber überhaupt nicht über die dafür erforderlichen Werkzeuge und finanziellen Mittel verfügen«, klagt Jaspers, der auf ein persönliches Anschreiben an Ministerpräsident Daniel Günther vom 4. April 2024 nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhielt.


»Dabei müsste es doch im eigenen Interesse von Daniel Günther liegen, dass Kommunen wie Großenwiehe, die sich bereits auf den Weg in eine nachhaltige Zukunft gemacht haben, nicht als Bedarfsgemeinde enden und dann am finanziellen Tropf des Landes hängen bleiben.«
 

"Wir stehen als Gemeinde am Scheideweg."
Keno Jaspers – Gemeinde Großenwiehe – Bürgermeister

Szenario droht
Und das dieses Szenario tatsächlich droht, wird nun am Beispiel der veralteten und sanierungsfalligen Grundschule sichtbar.
 

Dazu der Bürgermeister: »Allein die Auflagen, die mit dem Brandschutz zusammenhängen, machen deutlich, dass eine Sanierung der Schule überhaupt keinen Sinn ergibt. Doch um einen Neubau finanzieren zu können, der mindestens 15 bis 16 Millionen Euro kosten dürfte, fehlen uns Fördergelder, die auch in den nächsten Jahren nicht in Aussicht gestellt sind.«
 

Von dem schon vor einigen Jahren entstandenen Grundgedanken, einen multifunktionalen Campus an der Hauptstraße zu errichten, haben sich die Großenwieher mittlerweile schon wieder verabschiedet.
 

Sparmodell
Doch selbst das Sparmodell – im Alleingang »nur« eine neue Grundschule zu bauen – gibt die Gemeindekasse im Moment nicht her.
Aussichten, die Einnahmenseite aus einem wachsenden gewerblichen Steueraufkommen (z.B. zusätzliche Windkraftanlagen) zu verbessern, sind gut, allerdings nicht von heute auf morgen umzusetzen. »Doch diese Zeit haben wir im Moment nicht, da wir uns jetzt mit den Auflagen für den Brandschutz und damit um die Zukunft der Grundschule kümmern müssen«, verdeutlicht Jaspers die Zwickmühle, in der der Gemeinderat steckt.
 

Ausweg gesucht

Ein Ausweg, so das Gemeindeoberhaupt, wäre, wenn die für den Brandschutz zuständige Kreisbehörde eine Art Genehmigungs-Aufschub erteilt, womit Jaspers und seine Mitstreiter Zeit hätten, um einen tragbaren Finanzierungsplan für eine neue Schule aufzustellen.
 

Gelingt dieses Vorhaben allerdings nicht, ja dann fürchtet Jaspers um die positive Entwicklung, die sich in der Gemeinde abzeichnet.
»Neuer Dorfkern, möglicher Hotelneubau, Gewerbeansiedlung, Straßen- und Wegeinfrastruktur, Vereinsleben oder auch die Quartierslösung mit einem autarken Wärmenetz sind alles Aspekte die zeigen, dass wir auf einem richtig guten Weg sind. Vieles droht wegzubrechen, wenn wir zum Sparkurs wegen des Schulneubaus gezwungen werden, den wir im Moment nicht einmal selbst im Alleingang finanzieren können.«
Leistungen streichen
 

Und der Bürgermeister sieht noch weitere Konsequenzen im Fahrwasser dieses Szenarios. »Wir wären dann auch dazu gezwungen, unsere freiwilligen finanziellen Gemeindeleistungen auf den Prüfstand zu stellen, und davon wäre dann auch das Leben der dänischen Minderheit im Ort betroffen.«
 

Dem nicht genug: Da auch Großenwiehe – wie alle Kommunen im Land – zusätzlichen Wohnraum für weitere Flüchtlinge, die erwartet werden, nach gesetzlicher Vorgabe von Bund und Land schaffen muss, ist der eigene finanzielle Handlungsrahmen zusätzlich eingeschränkt.
 

Sozialer Frieden
»Man stelle sich vor, wir können keine neue Schule bauen, verlieren damit unseren Schulstandort, müssen freiwillige Leistungen streichen und machen als Gemeinde in Sachen positiver Entwicklung komplett eine Rolle rückwärts. Zugleich erfüllen wir aber über die Amtsumlage unsere gesetzliche Pflicht, zusätzlichen Wohnraum für Geflüchtete zu schaffen. Dann weiß ich nicht, wie unsere Bürger, die sich bei der Integration der rund 60 Flüchtlinge, die heute in unserer Gemeinde leben und mit großem ehrenamtlichen Engagement der Bewohner integriert werden, reagieren«, sorgt sich Jaspers um den sozialen Frieden in seiner Gemeinde, die eigentlich im Aufwind ist.

 

Autor: Volker Metzger
 

Foto zur Meldung: Wenn die Schule zu einem Schicksals-Ort wird
Foto: Bürgermeister Keno Jaspers möchte den Grundschulstandort Großenwiehe mit einem Neubau langfristig sichern, doch noch zeichnet sich bei der Finanzierung kein Lösungsweg ab. Foto: Volker Metzger

Bekommt Großenwiehe ein inklusives Hotel?

Die Sporthalle war rappelvoll. Die Einladung der Gemeinde mit dem Thema „Hotelneubau“ hatte die Einwohner mobilisiert. Geht es doch auch darum, dass sich das Gesicht im Ortszentrum mit dem abbruchreifen Wiehekrug grundlegend ändert.


Eines wurde gleich zu Beginn ganz deutlich herausgestellt. Bei allem, was an diesem Abend gezeigt und erläutert wird, handelt es sich um eine Projektidee, noch ganz im Anfangsstadium. Die Architekten Werner Schaffer und sein Sohn Jes Hansen präsentierten Ansichtsgrafiken und die Konzeption eines möglichen Hotels im Ortszentrum. 


Das Besondere: Ein inklusives Hotel, „wo Menschen mit jedweder Behinderung und Beeinträchtigung Urlaub machen können“, erläutert Schaffer. Die Idee kommt von Jochen Behrens, der sie aus Bayern mitgebracht hat und selbst auf den Rollstuhl angewiesen ist und an diesem Abend nicht dabei sein konnte. Er hat selbst erfahren, dass es kaum Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer gibt, Urlaub zu machen.


Der Bau ist in L-Form angedacht mit Tiefgarage, einem Ober- und Staffelgeschoss, SPA-Bereich, Restaurant, 53 Zimmer mit 110 Betten. Ein Hotel für alle, Menschen mit Beeinträchtigungen und auch ihre Begleitung, rollstuhlgerecht in allen Bereichen und mit Pflegebetten, inklusiv bis ins Detail.    


Angesichts der heutigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen „muss man schon ein wenig verrückt sein, ein solches Hotel mit Tiefgarage zu planen“, sagt Oliver Densch, der als möglicher Mitinvestor zum Projektteam gehört. Er betont daher noch einmal, dass es ein sehr frühes Stadium ist, eine Idee unter Freunden. „Wir sind im Gespräch mit allen, die zum Gelingen beitragen können“, ergänzt er. Dazu gehören Finanzierungsmöglichkeiten und auch das Einwerben von öffentlichen Fördermitteln. Hier unterstützt Jörg Hauenstein, der als Leitender Verwaltungsbeamter die Ortskerngestaltung begleitet. Man möchte von Beginn an die Menschen in Großenwiehe mitnehmen, daher werde diese Vorstellung des Projektes bereits in dieser Frühphase durchgeführt.


Und sie ließen sich mitnehmen, hatten Fragen, viele Fragen. Einige kamen in dieser Planungsphase zu früh oder schossen über das Ziel hinaus, viele konnten klipp und klar beantwortet werden. Zu früh kommt das sicher berechtigte Ansinnen für ein mögliches Babyschwimmen im SPA-Bereich oder die Nachfrage nach einem energetischen Konzept. Natürlich bleiben die Kosten, die derzeit ohnehin nicht greifbar sind, unter Verschluss. Fragen nach der Gestaltung des Innenbereichs mussten im Detail unbeantwortet bleiben, denn diese Planung gibt es bislang nur für die interne Beratung. Fest steht, dass das Restaurant zirka 200 Quadratmeter groß werden soll. Dieses wird dann auch für externe Gäste zugänglich sein. Gibt es denn schon einen Betreiber? Ja, so die klare Antwort. Und dieser wird dann für sich weitere Entscheidungen treffen.


Ein Ansinnen aus der Einwohnerschaft kam nun mehrfach auf. Werde es denn auch einen Saal für Veranstaltungen und Feiern geben, wie es eben im bisherigen Dorfkrug war? Hierfür machte das Projektteam wenig Hoffnung, aber letztendlich sei die Durchführung von Feiern eine Angelegenheit des Betreibers. Sie könnten dann sicherlich nur mit Rücksicht auf die Hotelgäste durchgeführt werden. Man werde das Anliegen aber mitnehmen.


Klare Antworten gab es auf die Nachfrage nach ausreichenden Stellplätzen für PKW. „Es gibt bauordnungsrechtliche Vorgaben, die wir selbstverständlich einhalten“, antwortet Hansen. Interessant war die Bemerkung zum Standort Großenwiehe, ob denn das Dorf überhaupt attraktiv genug für einen Urlaub sei? Er sei sogar fantastisch, weil man hier zentral zu allen Ecken im nördlichen Schleswig-Holstein liege. Die Gäste seien zwar beeinträchtigt, aber durchaus mobil, selbst oder durch Begleitung.


„Es wird hier in dieser Phase schon viel Gehirnschmalz eingesetzt“, bemerkt Bürgermeister Keno Jaspers. Es ist der Stand einer Projektidee, aber dem Team ist der Wille zur Umsetzung deutlich anzumerken. Von den Einwohnern bringt Anke Häger die Auffassung der großen Mehrheit auf den Punkt: „Ich finde das Projekt total klasse, wenn es nach Großenwiehe kommt. Für uns hat es zudem den Vorteil, dass wir wieder ein Restaurant haben und unsere privaten Gäste im Hotel unterbringen können.“ Der Applaus signalisierte dem Projektteam deutlich, dass die Großenwieher ihnen den Rücken stärken.

 

Autor: Reinhard Friedrichsen

 

 200 Einwohner in der Sporthalle, vorne (v.l.) die Architekten Jes Hansen und Werner Schaffer, Gudrun Behrens (Gattin des Ideengebers) und Jörg Hauenstein (Leitender Verwaltungsbeamter)200 Einwohner in der Sporthalle, vorne (v.l.) die Architekten Jes Hansen und Werner Schaffer, Gudrun Behrens (Gattin des Ideengebers) und Jörg Hauenstein (Leitender Verwaltungsbeamter). Foto: Reinhard Friedrichsen

  So könnte die Straßenansicht auf dem Gelände des heutigen Wiehekrugs aussehen. (Zeichnung Architekten Werner Schaffer/Jes Hansen)So könnte die Straßenansicht auf dem Gelände des heutigen Wiehekrugs aussehen. (Zeichnung Architekten Werner Schaffer/Jes Hansen)

Foto zur Meldung: Bekommt Großenwiehe ein inklusives Hotel?
Foto: Anke Häger findet wie viele Großenwieher das Projekt total klasse.

Geplante Straßenerneuerung auf der Strecke L14: Wichtige Informationen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Mitte Juli die Strecke L14 von Schobüll in Richtung B200 erneuert wird. Diese Maßnahme wird voraussichtlich etwa 8 Wochen dauern und in drei Bauabschnitten durchgeführt werden. Während jeder Bauabschnitt eine Vollsperrung der Strecke erfordert, steht das genaue Startdatum der Maßnahme noch nicht fest. Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir sie umgehend mit Ihnen teilen. 

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld!

  Umleitung Sperrung

   Sperrung Umleitung

Foto zur Meldung: Geplante Straßenerneuerung auf der Strecke L14: Wichtige Informationen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer
Foto: Baustelle L14

Idee: Ein Hotel für Alle

Investoren planen in der Ortsmitte von Großenwiehe am Standort des alten Wiehekrugs einen Hotel- Neubau, der in erster Linie auf die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen maßgeschneidert ist.

 

Großenwiehe. Es könnte so etwas wie das Sahnehäubchen für die vor kurzem gestartete Dorfkernentwicklung werden – ein zweigeschossiger Hotelneubau in der Hauptstraße am Standort des veralteten Wiehekrugs, bei dem der Inklusionsgedanke in Großbuchstaben geschrieben wird.
 

Maßgeschneidert
Schließlich wollen die Betreiber in erster Linie Menschen mit Einschränkungen und ihren Begleitern einen nach ihren Bedürfnissen ausgerichteten Urlaubsaufenthalt in ihrem Hotel ermöglichen, dass für 51 Zimmer mit insgesamt 110 Betten ausgelegt ist und dazu jede Menge an anderen Nutzungsformen bieten soll.
 

Makler Oliver Densch und Vertreter vom beauftragten Architekturbüro Schaffer (Flensburg) nutzten vor ein paar Tagen die Gelegenheit, um ihre Projektidee im Rahmen einer gutbesuchten Einwohnerversammlung vorzustellen und ein erstes Stimmungsbild zu erhalten.
 

Schulterschluss

Denn: »Wir können diese Idee nur umsetzen, wenn wir die Bürger an unserer Seite haben«, betonte Densch, der berichtete, dass es in Deutschland für Menschen mit Behinderungen kaum passende Möglichkeiten gebe, um alleine oder in Begleitung Urlaub machen zu können.
 

Nun gelte es, so der Flensburger Immobilienmakler, im ersten Schritt zu sehen, wie die Projektidee von der Gemeinde angenommen werde.
 

"Wir können diese Idee nur umsetzen, wenn wir die Bürger an unserer Seite haben." Oliver Densch – Immobilien-Makler – Flensburg

 

Viel Applaus
Gemessen an den Reaktionen, Wortmeldungen und Applaus seitens der rund 320 Einwohner zog Bürgermeister Keno Jaspers (SSW) am Ende der Veranstaltung zufrieden Bilanz: »Dieses Signal der Bürger war eindeutig positiv, aus der Gemeinde kommt Rückenwind für das tolle Projekt.«
 

Alle Redner legten dabei großen Wert auf die Feststellung, dass es sich derzeit nur um eine »Projektstudie« handeln würde. Dazu Jaspers: »Wir können hier und heute kein Versprechen abgeben, ob dieses Hotel auch tatsächlich gebaut wird.« 

 

Bevor Klarheit herrsche, sei noch viel Planungsarbeit zu erledigen.
 

Gastronomie
Allgemein großen Anklang bei den Bürgern fand die Vorstellung von einem Hotelneubau mitten in ihrem Dorf aber nicht allein wegen dessen ungewöhnlicher Konzeption.
 

Zu den vielen stets »barrierefreien« Angeboten, die vor allem auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder auch Sehbeeinträchtigungen einen rundum angenehmen Aufenthalt ermöglichen sollen, wollen die Investoren auf rund 200 Quadratmetern auch einen gastronomischen Bereich im Erdgeschoss etablieren, der für Jedermann/frau zugänglich sein soll.
 

Saalbetrieb gewünscht
Ob sich daneben auch der Wunsch einiger Bürger, nach einem großen Festsaal für größere Feierlichkeiten in diesem Hotelprojekt verwirklichen lässt, muss hingegen bezweifelt werden.
 

Keine Maklerfinte
Densch trat energisch Befürchtungen entgegen, der Hotelbau könne nur eine Finte sein, um die Tür für eine lukrative Wohnbebauung zu öffnen.

 

»Wir wollen ein Hotel für alle und nichts anderes« so der Makler, der zugleich bestätigte, dass Interesse potenzieller Betreiber bereits vorliegen würde.
 

Angaben zum zeitlichen Ablauf der weiteren Schritte und zum Investitionsvolumen wurden nicht gemacht.
 

Reichlich Applaus
Was dem finalen Applaus in der kleinen Sporthalle der Grundschule in Großenwiehe für das »Hotel für Alle« aber keinen Abbruch tat.

 

Autor: Volker Metzger
 

 Die Tage vom alten Landgasthof »Wiehekrug« dürften gezählt sein. Foto: Sven Geißler Die Tage vom alten Landgasthof »Wiehekrug« dürften gezählt sein. Foto: Sven Geißler

Foto zur Meldung: Idee: Ein Hotel für Alle
Foto: Noch ist das »Hotel für Alle« eine Projekt-Studie. Bei einem ersten »Stimmungs-Test« kam der geplante Neubau bei den Bürgern gut an. Grafik: Architekturbüro Werner Schaffer

Ortskernumgestaltung: Erster Spatenstich ist erfolgt

Nun geht es tatsächlich los. Die Ortskernumgestaltung in Großenwiehe läuft an. Zunächst wird die Bushaltebucht vor dem Edeka-Markt beseitigt, der Bus hält zukünftig am Rand der breiten Fahrbahn. Zur Erhöhung der Treffpunktqualität werden hier ein Pavillon, Sitzmöglichkeiten und ein Fahrradständer erstellt. Um die Gefahrenquelle beim Überqueren der Fahrbahn zu reduzieren, werden nun zwei Querungshilfen geschaffen.
 

Im Mai schließlich wandert die Maßnahme in die Dorfstraße/Landesstraße 14 an den Ortsausgang. Südlich der Wiehebek wird ebenfalls noch eine Querungshilfe entstehen. Von dort aus wird dann abschnittsweise ein vorschriftsmäßiger Geh- und Radweg mit Hochbord Richtung Ortszentrum auf der Seite des Pastorats gebaut, um das jahrzehntelange gefährliche Provisorium an dieser Stelle zu ersetzen. Hierfür konnte die benötigte Fläche von der Kirchengemeinde erworben werden. Ein separater Parkplatz mit ausreichend Stellplätzen wird auf einem Teil des Pastoratgartens gebaut werden. So wird zukünftig verhindert, dass ein- und ausparkende Fahrzeuge den Verkehr auf dem Gehweg gefährden. Optisch werden die Bereiche mit Anpflanzungen getrennt, ein Regenrückhaltebecken und eine E-Ladesäule kommen hinzu. Weitere Stellplätze entstehen im Bereich zwischen Pastorat und Arztpraxen.


Die Baustelle wird sich abschnittsweise bis in die Ortsmitte bewegen, stets von der Baustellenampel begleitet. Im September soll die Maßnahme dann abgeschlossen sein. Im Anschluss ist dann die Sanierung der anliegenden Landesstraße 14 geplant, die eine neue Verschleißdecke erhalten soll. Diese Maßnahme ist in der jüngeren Vergangenheit mehrfach verschoben worden. „Diesmal ist die Umsetzung wohl sichergestellt“, erläutert Holger Sönnichsen, Leiter des Bauamtes in Schafflund.
 

Die Gesamtkosten werden rund 780.000 Euro betragen. Erträglich werden diese für die Gemeinde durch öffentliche Zuschüsse des Landes und des Bundes über 567.760 Euro. 

 

Fotos und Autor: Reinhard Friedrichsen

 Diese Baustellenampel wird die Maßnahme bis September begleiten. 

 Legen Hand an (v.l.): Sabina Peschel-Dietz (Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung), Holger Sönnichsen (Leiter Bauamt Schafflund) und Bürgermeister Keno Jaspers. 

Diese Baustellenampel wird die Maßnahme bis September begleiten.

Legen Hand an (v.l.): Sabina Peschel-Dietz (Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung), Holger Sönnichsen (Leiter Bauamt Schafflund) und Bürgermeister Keno Jaspers.

Foto zur Meldung: Ortskernumgestaltung: Erster Spatenstich ist erfolgt
Foto: Ortskernumgestaltung: Erster Spatenstich ist erfolgt. Foto: Reinhard Friedrichsen

Informationsveranstaltung der Gemeinde Großenwiehe

Jetzt mit Dateidownload der Präsentationen vom Infoabend!

ganz unten » 

 

Einladung 

am 27.03.2024 um 18:30 Uhr 
in der Turnhalle bei der Grundschule 
Hauptstraße 23 a, 24969 Großenwiehe 

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

große Dinge für Großenwiehe werfen ihren Schatten voraus. Hierüber möchten wir Sie gerne informieren.

 

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung 

  2. Dorfkernumgestaltung: Vorstellung der Maßnahmen (Plan siehe Rückseite)

  3. Neubau eines Hotels in der Hauptstraße 1 (früher Wiehekrug): Vorstellung des Bauprojektes

 

Die Themen an diesem Abend sind so interessant und spannend für unseren Ort, dass keine/r diesen Termin verpassen sollte! Die Gemeindevertretung und ich freuen uns, Sie am 27.03.2024 begrüßen zu dürfen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Keno Jaspers
(Bürgermeister)

 

Dieser Brief wird auch als Postwurfsendung an alle Haushalte verteilt.

Bauzeitenplan (ohne Gewähr) 


 

 Bauzeitenplan Dorfkernumgestaltung 

[Hotel Neubau in Großenwiehe]

[Dorfkernumgestaltung Stand Mai 2024]

Foto zur Meldung: Informationsveranstaltung der Gemeinde Großenwiehe
Foto: Dorfkernumgestaltung

JOBANGEBOT: Freiberufliche SchwimmlehrerIn für Schwimmkurs

Das Waldschwimmbad ist ein Naturbad im Herzen von Lindewitt. Es wird geführt von einem gemeinnützigen Verein und seinen ehrenamtlichen Mitglieder. Die Gemeinden Lindewitt und Großenwiehe unterstützen den Betrieb des einzigen Freibads hierorts durch finanzielle Mittel.

 

Für die Badesaison vom 15.05. bis 15.09.2024 würden wir gern das Waldbad für die Durchführung eines oder mehrerer Schwimmkurs(e) für Kinder anbieten.

 

Das Freibad verfügt über Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen und Duschen. Die Kosten werden durch uns als gemeinnütziger Verein, durch Spenden und/oder Zuschüsse, sowie durch die Schwimmkursteilnehmer getragen.

 

Melde dich bei uns und alles andere klären wir im persönlichen Gespräch gern vor Ort. Bei weiteren Fragen gern schreiben und eine Telefonnummer angeben. Rückruf garantiert.

 

Kontakt: 
Bettina Hucht (Vorsitzende)

waldbad-lindewitt.de

 

[Jobanzeige zum Download]

Foto zur Meldung: JOBANGEBOT: Freiberufliche SchwimmlehrerIn für Schwimmkurs
Foto: Waldbad Lindewitt

Startschuss für die Dorf-Entwicklung ist gefallen

Angeführt von Bürgermeister Keno Jaspers (SSW) will sich die Gemeinde Großenwiehe für die Herausforderungen der Zukunft neu aufstellen. 

DORFENTWICKLUNG 

Großenwiehe. In der 3300-Seelengemeinde Großenwiehe ist am Dienstag ein neues Zeitalter angebrochen. Um das Leben, Arbeiten und den Aufenthalt in Großenwiehe noch lebenswerter zu machen, gilt es nicht nur ein Dutzend Maßnahmen im Straßen- und Wegenetz sowie in Sachen Parkraum umzusetzen, sondern auch gleich einen neuen Dorfplatz zu schaffen.
 

Zentraler Ort
Mit dem neuen Status »zentraler Ort« erlebt Großenwiehe ohnehin einen Aufwärtstrend, der auch in den Bereichen »Quartierskonzept«, Schulstandort oder Tourismus für eine spürbare Entwicklung sorgen soll. »In der Tat, wir haben in unserer Gemeinde in den nächsten Jahre eine Menge vor«, betont Keno Jaspers. Der im Mai 2023 zum Bürgermeister gewählte SSW-Politiker hat sich bereitwillig, voller Tatendrang und jeder Menge Ideen an die Spitze der Gemeinde gestellt und blickt zuversichtlich in die Zukunft. »Es ist viel Arbeit, es macht aber viel Spaß. Und ich spüre immer mehr eine Art Aufbruchstimmung und freue mich über das wachsende, ehrenamtliche Engagement unserer Bürger.«


Sichtbares Zeichen
Als sichtbares Zeichen für den Start einer umfassenden Entwicklung des Dorfkerns gilt der Spatenstich im ersten von insgesamt zehn (!) Bauabschnitten, der sich mitten im Gemeinde-Zentrum befindet und am Dienstag für reichlich Aufsehen sorgte. Der belebte Verkehrsknotenpunkt in Höhe des Einkaufsmarktes und des alten Dorfkrugs an der Hauptstraße kurz vor der Einmündung in die Dorfstraße und dem Übergang in die Flensburger Straße soll endlich »entschärft« werden.

 

"In der Tat, wir haben in unserer Gemeinde in den nächsten Jahre eine Menge vor."
Keno Jaspers (SSW) – Gemeinde Großenwiehe – Bürgermeister

 

Querungshilfen
Benutzergruppen wie kleine und größere Fußgänger oder auch Rad- und Rollstuhlfahrer sollen sich dank neuer Querungshilfen deutlich sicherer in dieser Kernzone fortbewegen können.


»Die Planungen für umfassende Entwicklungsmaßnahmen in unserer Gemeinde laufen seit 2019 und wir sind sehr froh, dass wir nun die Umsetzung gestartet haben«, zeigte sich Bürgermeister Keno Jaspers (SSW) erleichtert darüber, dass sich die Gemeinde dank einer Vielzahl an kleineren und größeren Projekten für die Zukunft rüsten kann.


Großenwiehe investiert rund eine dreiviertel Million Euro in die Entwicklung seines Dorfzentrums und kann sich dabei über eine Förderung von Land und Bund über 570.000 Euro freuen.


Dorfplatz etablieren
Neben der Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes, an dem es vor allem wegen der »unglücklichen« Nähe von Busspur, Fußgängerweg und der sich direkt anschließenden Zufahrt zum Einkaufsmarkt immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, soll in direkter Nachbarschaft auch ein kleiner Dorfplatz entstehen.
Die neue Begegnungszone soll mit u.a. Fahrradständern und einem Pavillon die Bürger anlocken und zum Treffpunkt avancieren.


Zum gestarteten Großvorhaben gehören weitere Querungshilfen (z.B. südlich der Wiehebek in der Dorfstraße), zusätzliche Rad- und Gehwege und die Verlegung von Parkplätzen in der Dorfstraße, die zudem abschnittsweise in Richtung Kleinwiehe eine neue Fahrbahndecke erhalten wird. Im Oktober sollen diese Projekte, in deren Umsetzungsverlauf es immer wieder zu zeitlich begrenzten Verkehrsbeeinträchtigungen kommen wird, abgeschlossen sein.


Neue Straßendecken
In die Kategorie »Straßenbauprojekte« gehören schließlich auch die Deckensanierungsarbeiten der Hauptstraße von Schobüll über Oxlund bis zur B 200, die im Mai gestartet werden.


Im Norden wird die Dorfstraße in ihrem Verlauf bis zum Anschluss an den bereits sanierten Abschnitt der L 14 nach Kleinwiehe ebenfalls eine neue Decke erhalten, allerdings erst im kommenden Jahr.


Krug-Abriss naht
Mitten im Zentrum zeichnet sich eine weitere markante Veränderung ab. Wie Jaspers ankündigte, sei der Plan, den alten »Wiehekrug« abzureißen und durch einen Hotelbau zu ersetzen, bereits weit vorangeschritten.
Nähere Einzelheiten will der Bürgermeister allerdings erst auf einer Bürger-Informationsveranstaltung am 27. März (Sporthalle Grundschule) preisgeben.

 

Autor: Volker Metzger,  

 


 

   Mit dem offiziellen Spatenstich gaben Bürgermeister Keno Jaspers (re.) und Ehrengäste am Dienstag das Startsignal für die Dorfkern-Entwicklung.Mit dem offiziellen Spatenstich gaben Bürgermeister Keno Jaspers (re.) und Ehrengäste am Dienstag das Startsignal für die Dorfkern-Entwicklung. Foto: Sven Geißler

 

Wenn alles nach Plan verläuft, dann wird der alte Landgasthof »Wiehekrug« noch in diesem Jahr abgerissen. Investoren planen dort einen Hotel-Neubau.

Wenn alles nach Plan verläuft, dann wird der alte Landgasthof »Wiehekrug« noch in diesem Jahr abgerissen. Investoren planen dort einen Hotel-Neubau. Foto: Sven Geißler

Foto zur Meldung: Startschuss für die Dorf-Entwicklung ist gefallen
Foto: Der zentrale Verkehrsknotenpunkt in der Großenwieher Hauptstraße in Höhe Einkaufsmarkt/Dorfkrug soll nun entschärft werden. Fotos: Sven Geißler

Sitzung der Gemeindevertretung 28.03.24

Zeitpunkt der Sitzung: Donnerstag, den 28.03.2024 – 19:30 Uhr 

Ort der Sitzung: Dörpshuus Großenwiehe, Alte Bredstedter Straße 1 a, 24969 Großenwiehe 

 

Tagesordnung: 

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

  2. Wahlen zu den Ausschüssen 

  3. Beratung und Beschlussfassung über Einwände zum Protokoll vom 06.03.2024 

  4. Bekanntgabe der Beschlüsse aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung der Gemeindevertretung vom 06.03.2024 

  5. Eingaben und Anfragen 

  6. Änderungsanträge 

  7. Beratung und Beschlussfassung über die Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten

  8. Bericht des Bürgermeisters, der Ausschussvorsitzenden und der Delegierten 
    - Einwohnerfragestunde – 

  9. Beratung und Beschlussfassung über den Kauf des Feuerwehrfahrzeugs lt. vorliegendem Angebot 

  10. Beratung und Beschlussfassung über die Verkehrssituation Störtebecker Weg 

  11. Sachstandsbericht Schule 

  12. Sachstandsbericht Biotope 

  13. Sachstandsbericht Erweiterung Baugebiet am Redder – hier: Investorengrundstücke 

  14. Verschiedenes 

     

    Der nachfolgende Tagesordnungspunkt wird nach Maßgabe der Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung voraussichtlich nicht öffentlich beraten: 

     

  15. Vertrags/Grundstücksangelegenheiten Vorgehensweise – regenerative Energien (Wind)

 

Gez. Keno Jaspers 

Bürgermeister 

Foto zur Meldung: Sitzung der Gemeindevertretung 28.03.24
Foto: Einladung zur GV-Sitzung

Bauarbeiten in Großenwiehe – Ersatzhaltestelle an der Gaststätte

Betroffene VSF Linien:

 

886  Großenwiehe – Sillerup – Lindewitt – Schafflund u.z.

889  Großenwiehe – Schobüllhuus

893  Lindewitt – Großenwiehe – Handewitt u. z.

 

Für den Zeitraum ab Montag, 18.03.2024 bis voraussichtlich in den Mai hinein wird die Haltestelle Großenwiehe, Gaststätte geringfügig verlegt. Der neue Haltestellenbereich wird auf Höhe des ehemaligen Wartehäuschens sein (ca. 50 Meter in Richtung Schobüll).

 

Haben Sie Fragen? Rufen Sie an, oder schreiben Sie eine eMail.

 

Ihre Verkehrsbetriebe Schleswig-Flensburg GmbH – VSF

 

Standort Handewitt

Tel.: 04608 / 1002

[http://www.vsf-gmbh.com/]

Foto zur Meldung: Bauarbeiten in Großenwiehe – Ersatzhaltestelle an der Gaststätte
Foto: Logo VSF GmbH

Bushaltestelle Edeka und Wiehekrug wird verlegt

Durch die kommende halbseitige Sperrung am Edeka werden ab Montag, den 18.03.2024, die Haltestellen am Edeka und gegenüber am Wiehekrug um einige Meter Richtung Tankstelle versetzt. 

Foto zur Meldung: Bushaltestelle Edeka und Wiehekrug wird verlegt
Foto: Bushaltestelle

Maßnahmen zur Sicherung und Pflege unserer Baumlandschaft in Großenwiehe

Liebe Großenwieher*innen, 


in den letzten Wochen sind sowohl unsere Gemeindearbeiter als auch beauftragte Firmen damit beschäftigt gewesen Bestandsbäume zu entnehmen und Totholz aus großen Bestandsbäumen zu schneiden. Darüber hinaus sind Knicks auf den Stock gesetzt worden und teilweise Hecken drastisch zurückgeschnitten worden. 


Ich bin hierzu sehr häufig angesprochen worden, warum große Bäume gefällt und warum diese Rückschnitte durchgeführt werden. 


Die Entnahme von größeren Bestandsbäumen ist auf Basis einer Voruntersuchung durchgeführt worden. Im Vorwege hat in der Gemeinde zusammen mit einem examinierten Baumpfleger eine Begehung einiger wichtiger Bereiche stattgefunden, um sich einen Überblick über mögliche Gefahrenquellen durch Totholz bzw. kranke Bäume zu verschaffen. Hier wurde genau untersucht, welche Entnahmen zwingend notwendig sind und wo ein Pflegeschnitt bzw. Habitatbaum entstehen kann. 

Die Notwendigkeit, tote und kranke Bäume zu fällen

ist von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit und Sicherheit unserer Wälder sowie für den Schutz der Menschen und der Umwelt. Diese Maßnahme ist ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Wachstums und der Pflege und trägt dazu bei, das Gleichgewicht und die Vitalität des Ökosystems zu erhalten.


Bedingt durch die vergangenen Sturmereignisse ist uns die Gefahr von herabstürzenden Ästen und umfallenden Bäumen wieder klar bewusst gemacht worden und hat einen Handlungsbedarf gezeigt.

 

Tote und kranke Bäume stellen eine potenzielle Gefahr dar, insbesondere in Bereichen, wo sie in der Nähe von Wohngebieten, Straßen oder anderen öffentlichen Orten stehen. Durch ihre Instabilität können sie umstürzen oder Äste abwerfen, was zu schweren Schäden an Eigentum oder zu Personenschäden führen kann. Aus Sicherheitsgründen ist es daher unerlässlich, solche Bäume zu identifizieren und zu fällen, bevor sie Schaden anrichten können.

 

Darüber hinaus können tote und kranke Bäume eine Quelle für Krankheiten und Schädlinge sein, die sich leicht auf benachbarte Bäume ausbreiten können. Indem man sie entfernt, verhindert man die weitere Verbreitung von Krankheiten. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen Krankheiten wie der Borkenkäfer oder Pilzinfektionen ganze Baumbestände bedrohen können.

 

Darüber hinaus können tote Bäume wertvolle Lebensräume für eine Vielzahl von Arten bieten, darunter Pilze, Insekten, Vögel und Säugetiere. Durch die gezielte Auswahl und den Erhalt bestimmter toter Bäume als Habitat können ökologisch wertvolle Strukturen geschaffen werden, die zur Biodiversität beitragen. Dieser Prozess wird oft als "Totholzmanagement" bezeichnet und ist ein wichtiger Bestandteil der naturnahen Baumpflege.

 

Insgesamt ist die Fällung von toten und kranken Bäumen eine notwendige Maßnahme, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, die Gesundheit der Bestandsbäume zu schützen und die Vielfalt des Lebensraums zu erhalten. 

Um den Verlust gefällter Bäume auszugleichen und einen Ersatz für die Natur zu finden, sind Ersatzpflanzungen geplant

Der Rückschnitt von Hecken usw. ist aufgrund ähnlicher Ursachen geschehen. Als Gemeinde müssen wir sicher sein, dass Rettungsfahrzeuge ggf. frei und ungehindert passieren können. Hier sind wir mit Hilfe unserer Feuerwehr unterwegs gewesen und haben festgestellt, dass es einige Herausforderungen gibt. Um diese Probleme z.u beseitigen ist ein teilweiser Rückschnitt notwendig. 


In und um Großenwiehe haben wir viele Bereiche, an denen ältere Bestandsbäume stehen und hier ist über die Jahre kein ausreichender Pflegeschnitt vorgenommen worden. Ähnliches gilt für unsere Knicks. Hier haben wir eine Aufgabe, die wir als Gemeinde jetzt Stück für Stück abarbeiten. Im Herbst werden wir erneut Bäume identifizieren, die entnommen werden müssen und natürlich wird es bei Gefahr für Leib und Leben auch außerhalb der zulässigen Entnahmezeit zu Fällungen kommen. Unser Ziel ist, soviel Bestand wie möglich zu erhalten, aber die Sicherheit in den Vordergrund zu stellen.
 

Dies ist relativ unproblematisch für gemeindliche Bereiche und Überhänge in den öffentlichen Raum, sobald es sich um Bäume/Hecken usw. auf Privatgrund handelt, wollen wir diese Herausforderungen gemeinsam mit den Eignern angehen, um die Risikobereiche zu minimieren.
Diese Aufgabe wird ein längerer Prozess sein, um erstmal eine gute Basis für die zukünftigen Pflegeschnitte zu erreichen.  
 

Sollten diesbezüglich Fragen sein, stehen wir natürlich gerne zur Verfügung. 

 

Keno Jaspers
Bürgermeister

Foto zur Meldung: Maßnahmen zur Sicherung und Pflege unserer Baumlandschaft in Großenwiehe
Foto: Baumbeschnitt

Einladung zum Starttreffen des Arbeitskreises Museum der Gemeinden Großenwiehe-Lindewitt

Guten Tag,

 

ich lade Sie zum ersten Treffen des Arbeitskreises Museum ein:

 

Mittwoch, den 03.04.2024 

um 19:00 Uhr 

in das Dörpshuus, Großer Saal, 

Alte Bredstedter Straße 1a, 24969 Großenwiehe
 

 

Hintergrund:
Die Gemeinden Großenwiehe und Lindewitt haben eine interessante und erzählungswürdige Geschichte. Um diese lokalgeschichtlichen Aspekte für die örtliche Bevölkerung und touristische Ausflüge erlebbarer zu machen, sollten wir sie sichtbarer machen. 
 

Ich freue mich auf den ersten Austausch und bin gespannt, was man gemeinsam entwickeln kann.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Keno Jaspers

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Einladung zum Starttreffen des Arbeitskreises Museum der Gemeinden Großenwiehe-Lindewitt
Foto: Gemeinden Großenwiehe & Lindewitt

Aus Schotterbeeten wird Blühwiese!

Mit Hilfe unserer fleißigen Gemeindearbeiter wurde die Fläche vor dem Dörpshuus zur Blühwiese umgebaut. Der Dorfverschönerungsverein Großenwiehe e.V hat in Zusammenarbeit mit dem DRK Kindergarten Dörpshuus die Fläche am 09. März 2024 bepflanzt und wird sie künftig pflegen. Die Saat und die Pflanzen wurden aus Fördermitteln finanziert. 

 

Beet in Vorbereitung"Danke an euch alle, die helfen das Dorfbild attraktiver zu machen. 👍💪 Macht echt Spaß mit euch." Äußert Keno Jaspers, Bürgermeister Großenwiehe, über Facebook.

 

 

 

 Die Helfer Helfer Kindergarten und DVV 

Foto zur Meldung: Aus Schotterbeeten wird Blühwiese!
Foto: Von Steinen zu Blumen

Quartierskonzept Großenwiehe – Der Anfang ist gemacht

„Der Anfang ist gemacht, um zu einem Ende zu kommen.“ Diese Feststellung von Bürgermeister Keno Jaspers am Ende der Informationsveranstaltung war sehr zutreffend. Die Sporthalle der Grundschule war für die Auftaktveranstaltung für ein Quartierskonzept in Großenwiehe gut gewählt, alle anderen Orte hätten die Menge an interessierten Bürgern nicht fassen können. „Ich kann mich nicht erinnern, zu einer Auftaktveranstaltung schon einmal so viele Menschen beieinander gehabt zu haben“, sagte dann auch Jürgen Meereis vom Planungsbüro IPP ESN Power Engineering aus Kiel.
 

Ein Energetisches Quartierskonzept für Großenwiehe soll vorwiegend die Energieversorgung und sinnvolle Sanierungsmaßnahmen der Häuser betrachten und entsprechende Handlungsoptionen ausweisen. „Was ist geplant? Bekommen wir mehr Biogasanlagen oder die Gemeinde eine eigene Windkraftanlage“. Diese unausweichlichen Fragen von Bürgern bleiben erst einmal auf der Strecke. So auch Werner Krauses Anliegen: „Mein Haus ist 80 Jahre alt und muss rundum saniert werden. Lohnt es sich oder soll ich es abreißen?“ Es gebe in Großenwiehe viele solcher Fälle. „Wir sind erst am Anfang. Wir müssen erst einmal arbeiten, um Lösungsmöglichkeiten vorzulegen“, antwortet Meereis. Dazu soll zunächst einmal ein Wärmeatlas erstellt werden, der aussagt, was ist wo vorhanden.
 

Zudem wird untersucht, wie der Energiebedarf zukünftig gedeckt werden soll. Der Einzelne hat mehrere Möglichkeiten, aber immer das neue Energie-Gebäudegesetz im Nacken. Bestehende Heizungen mit fossilen Brennstoffen dürfen noch 20 Jahre betrieben werden, neue Heizungsanlagen müssen in Neubaugebieten jetzt, andere in Kürze mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einbinden. Die Pflicht beginnt, wenn die Gemeinde eine Wärmeplanung erstellt hat, die spätestens im Sommer 2028 vorliegen muss und dann greift. Wärmepumpen sind bereits jetzt schon verbreitet, Pellets oder Holzhackschnitzel weniger, Solarthermie wäre ebenfalls eine Option. „Diese ist zwar mit einer höheren Investition verbunden, aber die Sonne schickt im Anschluss keine Rechnung mehr“, berichtet Meiereis.
 

Er favorisiert allerdings dort, wo es sinnvoll und möglich ist, die Wärmeversorgung über Wärmenetze. Der Vorteil liegt schon einmal darin, dass der Betreiber sich um die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben sorgen muss. Nun ist es in Großenwiehe kein Geheimnis, dass man hier stark mit solchen Netzen liebäugelt, die mit einem Energiemix aus Biogas, Windkraft und Photovoltaik arbeiten. Dabei soll die Gemeinde stark eingebunden sein, um nicht komplett von Dritten abhängig zu sein.
 

Zuvor oder parallel sollen noch andere Maßnahmen laufen. Maria Hock von der Klimaschutzregion Flensburg macht deutlich, dass in der ländlichen Region fast die Hälfte der verbrauchten Energie auf private Haushalte entfällt, zwei Drittel auf die Raumwärme. „Hier haben wir alle durchaus einen Hebel, einen Beitrag zur Einsparung zu leisten“, sagt sie mit dem Hinweis auf den möglichen geringeren Ausstoß von Treibhausgasen.

 

So soll denn das Quartierskonzept Maßnahmen für Einsparmöglichkeiten in einer Sanierungsberatung ermitteln und bewerten, wenn Hauseigentümer dies wünschen. Dazu können verschiedene Dämmungen, neue Fenster oder auch nur die Änderung des Verbrauchsverhaltens gehören. Der Umstieg auf eine neue zukunftsfähige Heizungsanlage gehört ebenfalls dazu.
 

Was die Zuhörer dann natürlich besonders interessiert, sind die Fördermöglichkeiten. Oliver Brosius vom Büro FRANK ECOzwei sagt dazu: „In den letzten 30 Jahren gab es bei den Fördermitteln ein Hin und Her, ein Auf und Ab. Da reicht manchmal ein Studium nicht, um dies zu verstehen.“ Unter dem Strich kann man sagen, dass für eine Wohneinheit bis zu 23.500 Euro möglich sind.
 

Drei Hausbesitzer werden vorab in den Genuss einer kostenlosen Muster-Sanierungsberatung jeweils im Wert von 1.000 Euro kommen. Sie wurden unter allen Interessierten ausgelost, die Beratung spendiert die Gemeinde. Tamara Paulsen hat bereits jetzt eine Wärmepumpe und Photovoltaik vor Augen, Alfred Pioch will zumindest sein Dach aus dem Jahre 1963 sanieren. Das Haus von Günter Dronia aus dem Jahr 1910 hat drei Wohnungen. „Es ist gedämmt ohne Ende“, sagt er zufrieden. Er lässt sich von der Beratung überraschen. 

 

Autor: Reinhard Friedrichsen

 

 Bürgermeister Keno Jaspers freut sich mit den Gewinnern der Muster-Sanierungsberatung Günter Dronia, Alfred Pioch und Tamara Paulsen (v.r.). Bürgermeister Keno Jaspers freut sich mit den Gewinnern der Muster-Sanierungsberatung Günter Dronia, Alfred Pioch und Tamara Paulsen (v.r.).

Foto zur Meldung: Quartierskonzept Großenwiehe – Der Anfang ist gemacht
Foto: Fotograf: Reinhard Friedrichsen

Präsentationen des Vortrages vom Quartierskonzept am 19.02.24

Klimaschutz: Handlungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten

Die öffentliche Auftaktveranstaltung am 19.02.2024 in Großenwiehe begann mit dem Vortrag über die Handlungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten im Bereich Klimaschutz. Dr. Maria Hock, Klimaschutzmanagerin der Region Flensburg, eröffnete die Veranstaltung mit Informationen über die Klimaschutzregion Flensburg, die aus 44 Mitgliedsgemeinden mit insgesamt etwa 88.000 Menschen besteht. Das Team der Region besteht aus fünf Personen, darunter drei Klimaschutzmanager, ein Energiemanager und ein Klimabildungsprojekt.

 

Es wurde betont, dass der Klimaschutz sowohl global als auch regional von großer Bedeutung ist. Globale Trends wie der Erwärmungstrend und Veränderungen in der Anzahl von "Sommertagen" und "Frosttagen" wurden aufgezeigt. Auf regionaler Ebene wurden die volkswirtschaftlichen Folgekosten des Klimawandels, wie Küstenschutz, Ertragsausfälle in der Landwirtschaft und Auswirkungen auf die Gesundheit, diskutiert. Auch politische Instabilität und zunehmende Klimamigration wurden als Folgen des Klimawandels erwähnt.

 

Es wurde verdeutlicht, dass verschiedene Sektoren wie Verkehr, Landwirtschaft, private Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie zur Treibhausgasemission beitragen. Es wurde hervorgehoben, dass jeder dazu beitragen kann, das Problem anzugehen, und dass lokale Maßnahmen zur Lösung beitragen können, während gleichzeitig lokale Wertschöpfung unterstützt und langfristig Kosten gespart werden können.

 

Es wurden auch Beispiele aus anderen Kommunen wie Amt Hürup und Amt Eggebek vorgestellt, die verschiedene Maßnahmen zur Förderung von Klimaschutz und regenerativer Energie umsetzen.

 

Die Veranstaltung schloss mit dem Appell, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, und der Betonung der Bedeutung von Sanierung öffentlicher und privater Liegenschaften, der Versorgung mit regenerativer Energie, der Kommunikation und Information sowie dem Zusammenbringen von Akteuren zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Es wurde dazu ermutigt, mit kleinen Schritten zu beginnen.

 

Die dazugehörige Präsentation finden Sie weiter unten als Download!

 

Energetisches Quartierskonzept Großenwiehe

Als zweiten Vortrag hörten wir IPP ESN Power Engineering GmbH zum "Energetischen Quartierskonzept Großenwiehe". Die Veranstaltung umfasste Präsentationen zu Themen wie der Wärmewende, Quartierskonzepten und Einsparmöglichkeiten am eigenen Haus. Es wurden Fragen der Bürger beantwortet und Mustersanierungsberatungen verlost. Das Quartierskonzept umfasst die Analyse des energetischen Ist-Zustands, die Identifizierung von Sanierungsmaßnahmen und Diskussionen über zukünftige Erzeugungs- und Versorgungsmöglichkeiten. Es werden auch langfristige Zulässigkeiten für Heizungsarten gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) erläutert. Die Gemeinde wird in den Prozess eingebunden, und Fördermöglichkeiten für Gebäudesanierungen werden vorgestellt, einschließlich Zuschüssen und Krediten. Mustersanierungsberatungen werden angeboten, um Gebäudeeigentümern konkrete Sanierungsvorschläge zu unterbreiten. Zum Schluss durfte jeder sich einbringen und Fragen stellen. Die Veranstaltung endete mit drei Gewinnern, deren Haus eine Sanierungsberatung im Wert von 1.000 Euro erhält.

 

Die dazugehörige Präsentation finden Sie weiter unten als Download!

[Klimaschutz: Handlungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten]

[Energetischen Quartierskonzept Großenwiehe]

Foto zur Meldung: Präsentationen des Vortrages vom Quartierskonzept am 19.02.24
Foto: Energetischen Quartierskonzept Großenwiehe, Download siehe weiter unten.

Wollen Sie bei der Sammelklage gegen HanseWerk mitmachen?

Wir zeigen Ihnen wie es geht 

1. Prüfen Sie mit dem Klagecheck, ob Sie bei der Klage gegen die HanseWerk Natur GmbH mitmachen können: 

 

www.sammelklagen.de/... 

 

2. Im Anschluss können Sie mit dem Anmeldeformular beim Bundesamt für Justiz (BfJ) eine Klage einreichen: 

 

www.bundesjustizamt.de/... 

 

Die Anmeldung kann bis zum Ablauf von drei Wochen nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung erfolgen. 

 

Was bisher geschah

Freitag, 17. November 2023

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) reicht Sammelklage beim Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht gegen die HanseWerk Natur GmbH ein.

 

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) öffnet das Klageregister. Betroffene können sich beim BfJ für die Klage anmelden.

Foto zur Meldung: Wollen Sie bei der Sammelklage gegen HanseWerk mitmachen?
Foto: Sammelklage gegen HanseWerk

Gemeinsamer Seniorenkalender 2025

Auch für das nächste Jahr planen beide Gemeinden einen gemeinsamen Kalender, der dann unter einem neuen Motto stehen soll:

 

Die Landwirtschaft im Wandel der Zeit

 

Dazu werden Fotos aus der Vergangenheit und der Gegenwart benötigt, insgesamt 14. Je größer die Anzahl, desto besser die Möglichkeit, eine interessante Auswahl zu treffen. Wer etwas beisteuern kann, sollte sich an Bürgermeister Wilhelm Krumbügel wenden. Fotos können gern als Email-Anhang oder auf die Mobilnummer gesendet werden: bzw. 0171/4846940. Ein Briefkasten steht in Lüngerau, Flensburger Str. 13, natürlich auch zur Verfügung.

 

Ältere Fotos auf Papier können digitalisiert werden und Sie erhalten das Original auf Wunsch natürlich zurück. Möchten Sie ein Foto erstellen lassen, wenden Sie sich gern an Reinhard Friedrichsen, Tel. 04604/2192.

 

Die Fachausschüsse freuen sich auf eine interessante Sichtung!

 

Autor: Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Gemeinsamer Seniorenkalender 2025
Foto: Seniorenkalender 2025

EINLADUNG: Quartierskonzept

An alle Haushalte 
in der Gemeinde Großenwiehe

 

Großenwiehe, 10.02.2024

Einladung zum Auftakt:
Energetisches Quartierskonzept Großenwiehe – Versorgungssicherheit, Klimaschutz, Kostenstabilität

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Energieversorgung wird immer mehr zum Thema: War der Anlass früher „nur“ der Klimaschutz, ist seit dem Ukrainekrieg die Erkenntnis hinzugekommen, dass die Abhängigkeit von Gas und Öl auch unsere Versorgungssicherheit gefährdet und Preise steigen lässt.

 

Unsere Gemeinde verfügt bereits über drei Wärmenetze, von denen zwei durch die lokalen Biogasanlagen versorgt werden. Nun hat unsere Gemeinde begonnen, auch für alle anderen Bereiche neue Möglichkeiten der Wärmeversorgung im Rahmen eines energetischen Quartierskonzeptes zu erkunden. Hierbei stellt sich die Frage, wie wir mit erneuerbaren und regionalen Energieträgern einerseits Preisstabilität und Versorgungssicherheit unserer Wärmeversorgung sichern und andererseits den Klimawandel stoppen können. Besser als jede Versorgung ist es, die Energie gar nicht erst zu benötigen, so dass es auch um Energieeinsparung durch Maßnahmen am eigenen Haus geht.

 

Ich lade Sie ein, auch im Namen der gesamten Gemeindevertretung, herzlich zur öffentlichen Auftaktveranstaltung des Quartierskonzeptes am

Montag, den 19. Februar 2024, 18:30 Uhr
Turnhalle der Grundschule (Hauptstr. 23a)
in Großenwiehe

Dort können Sie sich über die anstehenden Arbeiten informieren und eigene Vorschläge einbringen. Die von uns beauftragten Büros IPP ESN Power Engineering und FRANK Ecozwei stehen Ihnen für Diskussionen zur Verfügung und nehmen Ihre Anregungen auf.

 

Im Rahmen des Quartierskonzeptes werden in den kommenden Monaten für drei Wohngebäude kostenlose Muster-Sanierungsberatungen im Wert von jeweils mehr als 1.000 € erstellt, die den Eigentümer*innen Handlungsmöglichkeiten, Kosten, Fördermittel und Einsparungen aufzeigen. Diese werden unter den Teilnehmenden der Auftaktveranstaltung vergeben (Gewinnspiel). Wenn Sie Interesse an einer entsprechenden für Sie kostenfreien Beratung haben, füllen Sie bitte den beigefügten Informationsbogen über die energetische Situation Ihres Hauses aus, der gleichzeitig Ihre „Bewerbung“ um eine solche Beratung ist, und bringen Sie ihn mit zur Veranstaltung. Alternativ können Sie auch den Fragebogen online ausfüllen; er wird dann ebenso berücksichtigt. Voraussetzung für die Beratung ist lediglich Ihr Einverständnis, dass ein Außenfoto Ihres Hauses, die energetische Situation und die empfohlenen Maßnahmen in den Projektbericht, der öffentlich verfügbar sein wird, aufgenommen werden, und dass diese Ergebnisse in gleicher Weise auf den folgenden Veranstaltungen des Quartierskonzeptes vorgestellt werden.

 

Die Angaben aus allen Fragebögen werden zudem in anonymisierter Form zur Erfassung der energetischen Ausgangssituation des Quartiers genutzt (siehe Datenschutzerklärung).

 

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen am 19. Februar 2024!
 

Keno Jaspers

Bürgermeister

 

Dieses Schreiben wird in der kommenden Woche allen Bürgern der Gemeinde Großenwiehe auch postalisch zugestellt.

 

---

 

Fragebogen

Alternativ bequem online ausfüllen!

https://umfrage.esn.de/grossenwiehe/1785022/0l18MH 
(Achtung: Sie verlassen unsere Homepage!)
 

HINWEIS: Das Beantworten der Fragen verpflichtet Sie zu nichts! Sollten Sie bei der Ermittlung der Daten Unterstützung benötigen oder sonstige Fragen haben, steht Ihnen Frau Marie Maluck von der Firma FRANK Ecozwei gerne per Mail (marie.maluck@frank.de) oder telefonisch (040 69711-1191) zur Verfügung.

 Fragebogen zum Gewinnspiel Zum Ausdrucken nutzen Sie bitte den Link unter Downloads, siehe unten.

[Fragebogen]

Foto zur Meldung: EINLADUNG: Quartierskonzept
Foto: EINLADUNG zum Quartierskonzept

Neue Weihnachtsbeleuchtung vom HGV gespendet

Seit einigen Jahren hat der HGV Großenwiehe-Lindewitt e.V. einen Adventskalender im Angebot, der hinter jedem Türchen Sach- und Geldpreise verbirgt. Diese werden großzügig von Mitgliedern des HGV gesponsert. Dadurch konnte auch in diesem Jahr ein Überschuss von beinahe 3600 Euro erzielt werden, der für wohltätige Zwecke eingesetzt wurde. Ein beträchtlicher Teil dieses Betrags wurde zunächst dafür verwendet, die Weihnachtsbeleuchtung entlang der Straßen in Großenwiehe auf LED umzurüsten. Diese Beleuchtung war bereits vor langer Zeit vom HGV gespendet worden, musste jedoch im letzten Jahr aufgrund der Energiekrise ausgeschaltet bleiben. Das Ziel war es, dass Großenwiehe zur Weihnachtszeit wieder in festlichem Glanz erstrahlt, wie Saars erklärt. Bürgermeister Jaspers nahm dankbar einen symbolischen Scheck über 1758 Euro als Sachspende entgegen.

 

Quelle: Reinhard Friedrichsen, Artikel "HGV-Adventskalender wieder ein voller Erfolg", erschienen im HGV-Blatt Februar, 46. Jahrgang, Seite 4.

[Zum HGV-Heft Februar]

Foto zur Meldung: Neue Weihnachtsbeleuchtung vom HGV gespendet
Foto: Arne Lorenzen und Keno Jaspers. Foto: Reinhard Friedrichsen


Veranstaltungen

22.09.​2026

15:00 Uhr bis Uhr
Wohnführerschein – Jugend stärken

Wohnführerschein

Du möchtest ausziehen und suchst eine Wohnung? Oder du bist gerade umgezogen und hast noch viele ... [mehr]
 

23.09.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 

24.09.​2026

19:30 Uhr
Einladung zum Bau- und Umweltausschuss

Einladung zur Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 24.09.2026

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,   die Gemeinde Großenwiehe lädt alle Bürgerinnen und ... [mehr]
 

26.09.​2026

10:00 Uhr bis Uhr

Pflanzaktion

Der Dorfverschönerungsverein lädt zur alljährlichen Pflanzaktion ein. Treffpunkt ist die ... [mehr]
 

26.09.​2026

11:00 Uhr bis Uhr
Apfel-Naturtag in Großenwiehe

Apfel-Naturtag in Großenwiehe

Herzliche Einladung an alle Bürger*innen! Am Samstag, 26. September 2026, von 11:00 bis 15:30 Uhr ... [mehr]
 

26.09.​2026

14:00 Uhr bis Uhr
Fahrrad Reparatur-Cafe Hörup

Reparatur-Cafe Hörup

Hilfe zur Selbsthilfe: Ihr repariert, das Reparatur-Café Hörup unterstützt euch!   Das ... [mehr]
 

29.09.​2026

15:00 Uhr bis Uhr
Wohnführerschein – Jugend stärken

Wohnführerschein

Du möchtest ausziehen und suchst eine Wohnung? Oder du bist gerade umgezogen und hast noch viele ... [mehr]
 

03.10.​2026

V o r s c h a u: Herbstmarkt in Molfsee - Anmeldung bis 31. März -

Achtung: rechtzeitige Anmeldung schon bis 31. März. Wir besuchen den Herbstmarkt in Molfsee mit ... [mehr]
 

06.10.​2026

15:00 Uhr bis Uhr
Wohnführerschein – Jugend stärken

Wohnführerschein

Du möchtest ausziehen und suchst eine Wohnung? Oder du bist gerade umgezogen und hast noch viele ... [mehr]
 

08.10.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 

21.10.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 

23.10.​2026

3. Oktoberfest des DRK-Ortsvereins Großenwiehe-Lindewitt

Bayerische Gemütlichkeit mitten in Großenwiehe Der DRK-Ortsverein Großenwiehe-Lindewitt e. V. ... [mehr]
 

24.10.​2026

14:00 Uhr bis Uhr
Fahrrad Reparatur-Cafe Hörup

Reparatur-Cafe Hörup

Hilfe zur Selbsthilfe: Ihr repariert, das Reparatur-Café Hörup unterstützt euch!   Das ... [mehr]
 

04.11.​2026

16:00 Uhr bis Uhr
Spende Blut

Blutspenden

Das engagierte Team des DRK-Ortsvereins Großenwiehe, unter der Leitung von Herrn Johannes ... [mehr]
 

05.11.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 

07.11.​2026

14:00 Uhr bis Uhr
Fahrrad Reparatur-Cafe Hörup

Reparatur-Cafe Hörup

Hilfe zur Selbsthilfe: Ihr repariert, das Reparatur-Café Hörup unterstützt euch!   Das ... [mehr]
 

14.11.​2026

Kreativtag 2026

Kreativtag in Großenwiehe

weitere Infos folgen. [mehr]
 

18.11.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 

28.11.​2026

14:00 Uhr bis Uhr
Fahrrad Reparatur-Cafe Hörup

Reparatur-Cafe Hörup

Hilfe zur Selbsthilfe: Ihr repariert, das Reparatur-Café Hörup unterstützt euch!   Das ... [mehr]
 

29.11.​2026

10:00 Uhr bis Uhr
Ausschreibung der Wanderveranstaltung

Geführte Punsch- und Schmalzbrotwanderung in Sillerup

Es gibt 1 Gruppe für die 5 km, und 2 Gruppen für die 10 km (eine sportlich, eine gemütlich). Die ... [mehr]
 

03.12.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 

03.12.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 

12.12.​2026

14:00 Uhr bis Uhr
Fahrrad Reparatur-Cafe Hörup

Reparatur-Cafe Hörup

Hilfe zur Selbsthilfe: Ihr repariert, das Reparatur-Café Hörup unterstützt euch!   Das ... [mehr]
 

16.12.​2026

Fahrbücherei in Großenwiehe

Bücherbus in Großenwiehe

Fahrplan 2026 Fahrbücherei 7, des Kreises Schleswig-Flensburg Im Kreis Schleswig-Flensburg sind 2 ... [mehr]
 
 

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